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30.Landeskongress des BWK: Die Umweltingenieure tagen in der Havelstadt

Aus der Stadt
  • Erstellt: 06.06.2026 / 08:01 Uhr von rb
Der Landesverband Brandenburg und Berlin im Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau (BWK) führt seit Freitag im Saal der Ritterakademie im Dom zu Brandenburg an der Havel seinen 30. Landeskongress durch. Die Fachveranstaltung steht unter dem Thema „War früher alles besser?“. „Wir haben eine ganze Reihe von interessanten Fachvorträgen, die heute präsentiert werden. Als Publikum ist das Fachpublikum bestehend aus Ingenieurbüros hauptsächlich Wasser- und Bodenverbänden und auch aus den öffentlichen Behörden wie dem Landesumweltamt und dem Senat“, informierte am Rande der Veranstaltung Holger Haas, Geschäftsführer des Landesverbandes.
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Traditionell kommen die Mitglieder des Verbandes aus der Wasserwirtschaft, aber auch aus der Abfallwirtschaft. So stehen Themen wie das Naturschutzgroßprojekt Untere Havelniederung, die
Ersatzbaustoffverordnung, Baggerstrategien zur Sedimententnahme in Stauseen oder Naturschutz und Wasserbau im Kalender. Am heutigen Samstag gibt es dann noch eine Exkursion zur Baustelle der neuen Brücke am Altstadtbahnhof als Abschluss des Kongresses.

Der Landeskongress findet jährlich statt und das immer wieder in einer Stadt. In Brandenburg an der Havel sind die Fachleute zum ersten Mal. Gleichzeitig findet auch ein reger Austausch unter den Teilnehmern statt. „BWK ist Netzwerken, wo man sich trifft und austauscht sowie über Erfahrungen spricht und voneinander partizipiert“, so Silvio Alich, Vorsitzender des Landesverbandes.

Begrüßt wurden die Kongressteilnehmer am Freitagvormittag von Brandenburgs Oberbürgermeister Daniel Keip. Er nutzte die Gelegenheit nicht nur, um Werbung für die Havelstadt zu machen, sondern auch, um auf die Problematik der immer weiter sinkenden Wasserstände aufmerksam zu machen. Immerhin ist Brandenburg an der Havel eine der wasserreichsten Städte.

Bevor es am Freitag allerdings mit den Fachvorträgen losging, gab es noch eine Ehrung. Alle zwei Jahre lobt der BWK den Studienpreis aus, der mit 1.000 Euro dotiert ist. In diesem Jahr ging der an die Berlinerin Patricia Mecha aus Berlin. Sie hatte sich mit ihrer Masterarbeit dafür beworben. Darin geht es unter anderem darum, mittels eines Grundwassermodells, mit verschiedenen Datensätzen angetrieben, die Auswirkungen auf simulierte Grundwasserstände im Vergleich mit realen Wasserständen zu erkunden.

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