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BSW fordert Wiederbelebung der Städtepartnerschaft mit der russischen Stadt Magnitogorsk

Politik
  • Erstellt: 23.06.2026 / 14:15 Uhr von Stadtpolitik
Vor 85 Jahren, am 22. Juni 1941, begann der Überfall der faschistischen Wehrmacht auf die Sowjetunion. Hierzu erklärt die BSV-Kreisvorsitzende Heidi Hauffe: ´Am 22. Juni 1941 begann mit der ´Operation Barbarossa´ der genozidale Vernichtungsfeldzug des Hitlerfaschismus gegen die Sowjetunion. Dieser Feldzug wurde mit dem Ziel des ´Lebensraums im Osten´ gerechtfertigt; eine systematische Vernichtung der slawischen Völker war ein fester Bestandteil des Plans.´“
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Weiter heißt: "Hauffe weiter: ´Als BSW wenden wir uns gegen jegliche Umdeutungen und Relativierungen dieses schrecklichen Angriffskrieges, bei dem ca. 27 Millionen Sowjetbürger ums Leben kamen. Pläne einiger Grüner und pro-ukrainischer ´Denkfabriken`, Denkmäler für die Rote Armee und Mahnmale, die an die Opfer dieses schrecklichen Krieges erinnern, zu ´kontextualisieren´ und mit anti-sowjetischen oder anti-russischen ´Infotafeln´ zu versehen, lehnen wir genauso ab wie die Forderungen von Teilen der AfD, diese Ehrenmäler als ´Denkmale der Schande´ und den Tag der Befreiung vom Faschismus als ´Tag der Vernichtung´ umzudeuten. Die Landesregierung fordern wir auf, endlich für eine ausreichende Finanzierung der Pflege von Ehren- und Mahnmalen zu sorgen, z.B. des sowjetischen Panzerdenkmals in Brandenburg an der Havel.´

Dominik Mikhalkevich, stellvertretender Kreisvorsitzender des BSW in Brandenburg an der Havel: ´Als gebürtigen Weißrussen schmerzen mich die Relativierungsversuche der faschistischen Verbrechen im 2. Weltkrieg ganz besonders. Weißrussland war die erste Teilrepublik der Sowjetunion, die direkt am 22. Juni von der Wehrmacht überfallen wurde. Fast jeder dritte Weißrusse wurde in diesem Vernichtungsfeldzug getötet, die Leiden der Bevölkerung sind bis heute in unserem familiären Gedächtnis fest verankert. Mir ist aber ebenso bewusst, dass Millionen von Deutschen in diesem Krieg ihre Leben verloren haben oder im Nachgang vertrieben wurden.´

Mikhalkevich weiter: ´Deshalb geht es mir nicht um Forderungen nach ´Schuldbekenntnissen´ oder um eine vermeintliche ´Kollektivschuld´ der Deutschen. Vielmehr geht es darum, die Erinnerung an diesen Tag wachzuhalten und sich der historischen Verantwortung bewusst zu sein, sich fortwährend für Frieden und für Aussöhnung mit allen Staaten der ehemaligen Sowjetunion einzusetzen, einschließlich Russlands und Belarus. Ein Krieg zwischen unseren Ländern darf sich niemals wiederholen! Das geschichtsvergessene Kriegsgetrommel der Bundesregierung gegenüber Russland lehnen wir als BSW klar ab und fordern stattdessen die Reaktivierung aller diplomatischen Kanäle zu Russland und Belarus, auch auf kommunaler Ebene. Dazu gehört auch die Wiederbelebung unserer Städtepartnerschaft von Brandenburg an der Havel mit der russischen Stadt Magnitogorsk.´"


Hinweis: Politische Pressemitteilungen gibt der Meetingpoint als Komplettzitate wieder; unsere Leser sollen sich eine eigene Meinung zu den Äußerungen unserer Politiker machen - ohne wertende Meinungen der Redaktion. Die Redaktion distanziert sich ausdrücklich von den zitierten Inhalten/Aussagen und macht sie sich nicht zu eigen.
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