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Warum am 8. Juli die Flaggen wehen

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 08.07.2026 / 13:30 Uhr von hvf
Brandenburg an der Havel hisst an diesem Mittwoch, 8. Juli, die Flagge des Netzwerks "Mayors for Peace". Bundesweit beteiligen sich Hunderte Städte an dem Aktionstag für nukleare Abrüstung. Der Termin ist kein Zufall. Am 8. Juli 1996 stellte der Internationale Gerichtshof in einem Gutachten fest, dass die Androhung und der Einsatz von Atomwaffen grundsätzlich gegen das Völkerrecht verstoßen. Zugleich sollten Staaten ernsthaft über eine vollständige nukleare Abrüstung unter internationaler Kontrolle verhandeln. An dieses Gutachten erinnern die Mitgliedsstädte mit dem jährlichen Flaggentag.
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Oberbürgermeister Daniel Keip erklärt: "Atomwaffen schaffen keine Sicherheit, sondern gefährden die gesamte Menschheit. Als 'Mayors for Peace' setzen wir uns gemeinsam mit Tausenden Städten weltweit für die Abschaffung von Atomwaffen ein."

Gegründet wurde das Netzwerk 1982 vom Bürgermeister von Hiroshima, wo 1945 die erste Atombombe fiel. Überlebende der Abwürfe auf Hiroshima und Nagasaki warnen bis heute vor den Folgen eines Atomwaffeneinsatzes. Dem Netzwerk gehören fast 8.600 Städte in 166 Ländern an, rund 900 davon in Deutschland.

Bilder

„Bürgermeister für den Frieden“ – eine Flagge mit Signalwirkung. © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt
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