Die Archäotechnica öffnet am 1. und 2. August ihre Tore im Archäologischen Landesmuseum Brandenburg. In diesem Jahr dreht sich alles um eine modische Reise durch die Epochen ferner Vergangenheit. Auf Meetingpoint stellen wir bis zum 27. Juli die verschiedenen Akteure der Veranstaltung vor. Heute im Fokus: Frank Georgi.
Anzeige
Der Kollege, seines Zeichens engagierter ehrenamtlicher Bodenpfleger, wird das Team bei der Archäotechnica in die so genannte Völkerwanderungszeit entführen. An beiden Tagen stellt er einen Altsachsen des ausgehenden 4. bis frühen 5. Jahrhunderts n. Chr. dar. Er wird den Besuchern erläutern, dass Römer und Germanen mitnichten immer in Feindschaft verbunden waren. Denn als spätantiker Foederat hatte unser Mann in römischen Diensten gekämpft. Nach seinem Dienst kehrt er nun in die Heimat zurück. Seine hochwertige Kleidung, die Waffenausstattung und sonstiges Hab und Gut tragen deutlich germanischen und römischen Einfluss.
Dieser Akteur wird aber nicht nur seine umfangreichen Nachbauten vorführen und erläutern. In einem kleinen Mitmach-Workshop wird es bei ihm auch schmuck zugehen: Es dürfen Brakteaten nach archäologischem Vorbild hergestellt werden. Brakteaten sind einseitig geprägte Anhänger aus dünnem Goldblech, welche im 5. bis 7. Jahrhundert in Skandinavien aber auch in unseren Breiten getragen wurden. Kleiner Teaser: Auch diese zuweilen rätselhaft verzierten Objekte sind germanischer Schmuck mit römischen Vorbildern.
Eckdaten Archäotechnica 2026
1. und 2. August, jeweils 10 – 17 Uhr
Archäologisches Landesmuseum Brandenburg, Neustädtische Heidestraße 28, 14776 Brandenburg an der Havel
Eintritt: Erwachsene 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro, Kinder unter 10 Jahren frei, Familien 10 Euro, Kinder unter 10 Jahren haben freien Eintritt
Weitere Infos: [
Klick]