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Erneut Beschwerden über Müll und Vandalismus

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 04.08.2026 / 18:01 Uhr von ant
Das Thema Sauberkeit und Ordnung bleibt ein Dauerbrenner. Auch in den vergangenen Wochen haben die Redaktion erneut Hinweise aus verschiedenen Stadtteilen erreicht, in denen Anwohner über vermüllte Plätze und Vandalismus berichten. So zeigt zum Beispiel Peggy Schulz auf, dass die Mülleimer in der Ziesarer Landstraße beim Netto sehr vermüllt sind und der Dreck überall verteilt liegt. Sie betont: „Es ärgert alle Menschen, die hier wohnen und man schämt sich, wenn hier die Urlauber vorbei fahren.“ Auch aus dem Bereich rund um das Kiju in Hohenstücken und das Görden-Center gibt es erneut Beschwerden.
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Christian Groß schreibt dazu: „Neben und hinter dem KiJu sieht es aus wie eine Müllkippe von Klamotten, sie werden durch die Gegend geschmissen.“ Weitere Leser-Meldungen betreffen Vandalismus rund um den Veilchenweg und das Umfeld des Görden-Centers, unter anderem sind Teile auf einem Spielplatz kaputt. Auch Salvatore John berichtet von massiven Beschädigungen und Verunreinigungen im Bereich Veilchenweg und Görden Bahnhof. Er schreibt: „Seit Ferienbeginn sind die Häuser im Veilchenweg wieder Opfer von Böllern und Graffitis sowie Sachbeschädigungen.“ Weiter heißt es: „Kürzlich war die Haltestelle Görden Bahnhof so vandalisiert, dass ein Einkaufswagen auf dem Dach lag."

Die aktuellen Hinweise passen zu einem Problem, das die Stadtverwaltung bereits vor einigen Monaten eingeordnet hatte. Auf Anfrage teilte sie mit, dass Hinweise und Beschwerden zu illegalen Abfallablagerungen beim Amt für Abfallwirtschaft, Bodenschutz und Grünflächen eingehen und möglichst detailliert gemeldet werden sollen, damit schnell reagiert werden könne. Zugleich verweist die Verwaltung darauf, dass illegale Müllablagerungen weiterhin ein wiederkehrendes Problem im Stadtgebiet bleiben.

Nach Angaben der Verwaltung kommt es immer wieder auch zu überfüllten Behältern, weil diese zweckentfremdet oder falsch befüllt werden. Die Abfallbehälter seien in erster Linie für kleinere Mengen Alltagsmüll gedacht. Wenn jedoch Hausmüllsäcke, Sperrmüll oder gewerbliche Abfälle eingeworfen werden, verringere sich das nutzbare Volumen erheblich. Hinzu kämen äußere Einflüsse wie Wind, Tiere oder Vandalismus.

Beim Thema Alttextilien gibt es Veränderungen: Die bekannte DRK-Kleiderkammer gibt es nicht mehr. Auch wenn es an der Grünen Aue noch offiziell dran steht, auf Nachfrage wurde kürzlich klar, dass sie nicht mehr existiert. Zudem sind immer weniger Altkleidercontainer im Stadtgebiet zu finden. Den Grund haben die Brandenburger selbst zu verantworten: Weil in den Containern neben Kleidung auch immer mehr Müll landete, zogen viele Betreiber die Notbremse. Wer größere Mengen Alttextilien hat, findet zum Beispiel auf dem Mebra-Wertstoffhof eine sichere Anlaufstelle. Außerdem gibt es das [Team Kleiderursel], das gut erhaltene Kindersachen annimmt und bedürftige Menschen damit versorgt.

Bilder

Quellen: Peggy Schulz, Christian Groß, Josa
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