Diese Website verwendet Cookies zur optimalen Darstellung der Inhalte. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren

Verstanden

Werbung

Werbung

Restaurant

Inspektorenhaus
Deutsche Küche
Altstädtischer Markt 9
14776 Brandenburg

Ausflugstipps

St. Katharinenkirche
Kirche
Katharinenkirchplatz
14776 Brandenburg

NEUE GUTSCHEINE


Alle Gutscheine anzeigen: [Klick]

NEU IN BRB: LIVESTREAM


GASTRO-TIPPS


Es fehlt ein Eintrag? eMail [info@meetingpoint-brandenburg.de]

Stellenbörse

Schon in die Meetingpoint-Jobbörse geschaut? Regelmäßig laufen dort freie Stellen aus der Region ein, vom Ingenieur bis zum Lageristen: schnell bewerben und im neuen Job durchstarten! Zu finden ist die Stellenbörse oben im Menü! / Tipp: Sie suchen als Arbeitgeber qualifiziertes Personal? Dann inserieren Sie die Stelle doch einfach im Meetingpoint, so erreichen Sie günstig eine breite Leserschaft!

Kontakt: [info@meetingpoint-brandenburg.de] oder 0176.2444 2852.

Werbung

Fast 4.000 Unterschriften: "Bahn-Nutzer dürfen keine soziale Randgruppe sein"

Druckansicht

Stadtgeschehen

Erstellt: 21.09.2017 / 13:41 von cg1

Vor dem Brandenburger Hauptbahnhof schickten heute mehrere Bürgermeister, Kammervertreter und Hochschulrepräsentanten ein eindeutiges Signal in Richtung Landesregierung: Auf der RE1-Strecke muss es mehr Züge, kürzere Taktzeiten und eine Anpassung des ABC-Tarifgebietes geben. Ein anwesender Vertreter der Initiative Pro Bahn formulierte es so: "Bahn-Nutzer dürfen keine soziale Randgruppe sein." Fast 4.000 Unterschriften wurden gesammelt, um dem Ansinnen Nachdruck zu verleihen. Ein zentraler Punkt: Die Erweiterung des Platzangebotes, sowohl bei Sitzplätzen als...

... auch beim Punkt der Fahrradmitnahme. Die THB-Präsidenten Burghilde Wieneke-Toutaoui kann als Pendlerin davon ein Lied singen. "Wer glaubt, die Kapazitäten reichen aus, der sollte zwischen 16 und 18 Uhr einmal in Potsdam in den RE1 steigen - egal in welcher Richtung. Das ist kein Vergnügen." Sie sprach sie ebenso wie ihre Mitstreiter dafür aus, dass ABC-Tarifgebiet bis nach Brandenburg an der Havel zu erweitern. "Alles was außerhalb des Gebietes liegt, existiert gedanklich für viele Bahnnutzer gar nicht", berichtet die Hochschulchefin.

Kathrin Fredrich vom IHK-Regionalcenter Brandenburg betont: "Wir dürfen uns nicht abhängen lassen." Für die Unternehmen vor Ort sei es wichtig, dass Angestellte vernünftig ihre Arbeitsplätze erreichen - sei es als Ein- oder Auspendler. Dietlind Tiemann führt an, dass die Landesregierung mit dem veränderten Plan zur Mobilitätsentwicklung zu wenig darauf achtet, was in den Regionen wirklich an Anpassungen nötig sei.

Manuela Saß aus Werder machte es plastisch. "Als wir heute zum Termin gekommen sind, haben wir 11,40 Euro pro Person bezahlt. Der ABC-Bereich muss dringend auf Brandenburg an der Havel ausgeweitet werden. Wir hätten sonst auch mit dem Taxi kommen können, das wäre billiger und vielleicht auch bequemer."

Dieser Artikel wurde bereits 3739 mal aufgerufen.

Bilder











Werbung



Kommentare (11)

Kommentar hinzufügen

Name und E-Mail eintragen:
Um einen Kommentar abzugeben, müssen die Felder Name, E-Mail und Kommentar ausgefüllt werden. Die eMail-Adresse muss gültig sein, an diese senden wir einen Freischaltungslink.

* Deine angegebene eMail-Adresse ist für jeden Leser sichtbar, wenn er später über dem veröffentlichten Kommentar mit der Maus über deinen Namen fährt. Hinweis: Du kannst deinen Kommentar später selbst löschen, dazu senden wir dir einen entsprechenden Link, alternativ kannst du auch an [info@meetingpoint-brandenburg.de] schreiben. Anderenfalls bleiben der Kommentar, der angegebene (Spitz)Name, die eMail-Adresse sowie der Zeitpunkt der Veröffentlichung solange auf unserem Server gespeichert, wie der Artikel online ist.


Falk schrieb um 21:46 Uhr am 28.09.2017:

Wurde gerade auf die Unterschriftenaktion abgesprochen, leider hatte ich keine Zeit. Kann man die Listen runter laden und selbst unterschreiben?

Klasse Aktion.
Mfg

Lokführer schrieb um 23:00 Uhr am 21.09.2017:

ab 2022 sollen Intercity im 2h Takt von Berlin, mit Halt in Potsdam, Brandenburg, Magdeburg...... fahren.

Lokführer schrieb um 22:49 Uhr am 21.09.2017:

Also längere Züge geht nicht, da die Bahnsteige nur eine bestimmte Länge haben, kürzere Verbindungen wird auch schwierig, bräuchte man mehr Fahrzeuge und Plätze, wo diese Beginnen, Enden und Halten müßten. Kürzerer Takt, in der Hauptberufsverkehrszeit auf 20 Minuten verkürzt, würde Massiv Entlastung bringen. Das Problem ist aber widerrum, zu wenig Personal bei der Bahn. Die Parkplatzsituation am Bahnhof ist ne Katastrophe, man hätte dort ein wenig mehr investieren sollen, auf dem Gelände des Parkplatzes direkt am Bahnhof ein Parkhaus, mit Dauerparkplätzen, die man gegen Gebühr dauerhaft vermieten könnte, sowie weitere freie Parkflächen. Somit hätte man eine gute Refinanzierung. Aber man baut ja zur Buga lieber eine unsinnige Brücke zum Wiesenweg. Zur Buga hätte man das Parkhaus am Bahnhof auch wirklich gut nutzen können. Für mich ist das Foto von Tiemann, doch nur Wahlkampf.

Toni schrieb um 22:42 Uhr am 21.09.2017:

Zusätzliche Verbindungen sollten dann in Wusterwitz beginnen, womit dann pro Stunde zwei Verbindungen Richtung Berlin bzw. bis nach Wusterwitz fahren (zumindest in den Stoßzeiten).
In Wusterwitz steigen viele örtliche Fahrgäste aber auch Fahrgäste aus der Region Ziesar und dem benachbarten Sachsen-Anhaltinischen Kreis Jerichower Land ein, welche mit dieser Taktverbindung eine bessere Mobilität erfahren würden als diese welche jetzt mit dem einstündigen Takt besteht.

Verkehr in BRB schrieb um 20:20 Uhr am 21.09.2017:

Klasse Aktion und ich staune, wer da alles so plötzlich den Bedarf erkannt hat. Aber vielleicht ist es ja auch unsere neue Bundestagskandidatin selbst, die dann täglich bequem und umweltbewusst zur neuen Arbeitsstelle fahren möchte? :-) Meine Unterschrift bekommen sie jedenfalls... auch wenn dieses Umdenken ziemlich abrupt einsetzte... schneller ist besser.

@Pendler: kann man grundsätzlich so sehen, aber eine halbe Stunde kann schon viel wert sein, wenn z.B. Kinder warten, ein wichtiger Termin ansteht und mal wieder ein Zug ausgefallen ist.

Pendler schrieb um 19:32 Uhr am 21.09.2017:

Also die nach Wahlkampf-Symbolik und Bilder süchtigen Politiker sollen mal bitte einen Gang runter schalten. Kürzere Taktzeiten machen aus zweierlei Sicht kaum Sinn: logistisch sowie das dafür zwischen 8.30 und 15 Uhr kein Bedarf ist. Raus geschmissenes Geld. Da sieht man wer von den fordernden pendelt... Mal zahlen bitte die den Bedarf belegen?! Um ein bis zwei Wagons längere Züge morgens und Nachmittags würden sehr viel helfen. Allerdings ist die Sitzplatzsituation für die Brandenburger absolut ok, solange man nicht unbedingt am Zugende einsteigt auf dem Weg zurück. Vielleicht um 7 manchmal etwas knapp. Ein Parkhaus welches auf dem jetzigen Parkplatz direkt am Bahnhof errichtet werden würde, würde durchaus Sinn machen. Natürlich kostenpflichtig. Irgendwie muss das ja finanziert werden! Die Schnell-Züge jetzt auch noch überall halten zu lassen, wäre kompletter mist, man bräuchte noch länger. Für die paar Leute aus den Dörfern so vielen so etwas zuzumuten wäre sehr frech. Wer auf dem Dorf lebt muss mit den Konsequenzen leben oder umziehen, meine Meinung. Neue Gleistrassen sind utopisch...

Fina schrieb um 16:30 Uhr am 21.09.2017:

Ich bin selbst Pendler und kürzere Taktzeiten wären wunderbar.
Was ich aber für viel wichtiger halte ist , dass das Parkplatzproblem am Bahnhof gelöst werden muß. Auf dem kleinen neuen Parkplatz direkt am Bahnhof hat man nur bis 5:30Uhr eine Chance zu parken und auf den beiden anderen ist das Parken sehr abenteuerlich und wenn man zwischen 12:30 und 13:30 Uhr einen Parkplatz braucht ist es auch da teilweise schwierig. Ich komme von außerhalb und bin auf das Auto angewiesen, da man mit der Odeg ja auch nicht von A nach B kommt jedenfalls nicht vor sechs oder nach 21Uhr.

Matthias schrieb um 16:18 Uhr am 21.09.2017:

Korrekt! Man kann nicht die Taktzeiten erhöhen und noch mehr Züge durch das Nadelöhr Berliner Stadtbahn schicken. Die Züge sollten auch nicht diese ellenlangen Strecken wie Madgeburg - Frankfurt / Oder bewältigen müssen, sondern eher kurze, schnelle Varianten wie Brandenburg - Berlin Charlottenburg und wieder zurück. Zur Zeit ist es ja so, dass wenn in Erkner etwas passiert, zieht sich diese "Verspätung" komplett durch auf die ganze Strecke.

selber betroffen schrieb um 16:06 Uhr am 21.09.2017:

Ist ja alles ganz toll. Wie sollen aber zusätzliche Züge auf die bereits jetzt übervollen Gleise in Berlin passen? Selbst in Spandau fahren die Züge jetzt schon fast im Minutentakt. Eigentlich müssten zusätzliche neue Gleistrassen gebaut und Bahnhöfe erweitert werden. Wenn zum Beispiel HVL und Brandenburg fusionieren müssen, dann muss Brandenburg direkt mit Nauen und Falkensee verbunden werden. Das würde eine neue Bahntrasse quer durch HVL bedeuten. Bis Brielow liegen ja schon Gleise.

Matthias schrieb um 15:56 Uhr am 21.09.2017:

Ich bin sehr gern bereit zu unterschreiben, da ich mit diesen Forderungen absolut einverstanden bin. Allerdings muss ich auch sagen, dass Versprechungen der Stadt in Wahlkampfzeiten für die Pendler noch nie eingehalten wurden. Es gibt zu wenig Parkplätze, bzw. sind die Parkplätze sehr, sehr weit entfernt. Nach dem Umbau des Hauptbahnhofs wurden ebenfalls die ehemals freien Zugänge zugunsten der "zentralen Achse" mit dieser unsäglichen Doppelampel geopfert. Der Großteil der Pendler "kämpft" sich aber durch den Fahrradparkplatz und Taxischleife, dann über die Straße irgendwie und schließlich 500 m entlang der Straße zu den Parkplätzen. Echtes Park & Ride geht anders!

Jenny schrieb um 14:54 Uhr am 21.09.2017:

Bei 4.000 Unterschriften soll nicht Schluss sein!
Wir sammeln daher in der kommenden Woche am Brandenburger Hauptbahnhof weiter.

Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift, damit unsere Region durch eine verbesserte RE1 Taktung noch attraktiver wird.