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Linke: Solidarität mit den warnstreikenden Kollegen aus dem ZF-Getriebewerk

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Politik

Erstellt: 05.01.2018 / 16:19 von Stadtpolitik

Die Linke-Vorsitzenden Andreas Kutsche und Ilona Friedland erklären: "Liebe Kolleginnen und Kollegen, DIE LINKE in Brandenburg an der Havel unterstützt euren Warnstreik und eure Forderungen in der aktuellen Tarifrunde vorbehaltlos. Und das aus mehreren Gründen: Erstens sind eure Forderungen nach einer Lohnerhöhung berechtigt."

Weiter heißt es: "Wer gute Arbeit leistet, soll gut entlohnt werden. Es muss in der Stadt Brandenburg auch hohe tarifentlohnte Kolleginnen und Kollegen geben. Viel zu viele sind ungerechterweise niedrigentlohnt beschäftigt. Da zählen auch kommunale Eigengesellschaften dazu. Wer die Kaufkraft in der Stadt erhöhen will, muss die Konsumenten auch erst einmal entsprechend in die Lage versetzen.

Zweitens wehrt ihr euch dagegen, dass die Arbeitgeber statt einem verhandlungsfähigen Angebot, ein unterirdisches Angebot vorgelegt haben. Nur zwei Prozent mehr Entgelt und 200 Euro Einmalzahlung bei einer Gesamtlaufzeit von 15 Monaten – ist nicht nur vollkommen realitätsfern, es ist sogar eine Beleidigung für die Kolleginnen und Kollegen.

Drittens steht euer Arbeitskampf in einem größeren gesellschaftlichen Kontext. Wir alle stehen vor einem größeren strukturellen Wandel, den es gesamtgesellschaftlich zu meistern gilt. Über dem ist es 28 Jahre nach der Kehre nicht nachvollziehbar und akzeptabel, dass die Ost-Metaller für das gleiche Entgelt wöchentlich drei Stunden länger arbeiten müssen als im Westen. Ein Monat kostbare Lebenszeit im Jahr und das bezogen auf ein Arbeitsleben, arbeiten ostdeutsche Kolleginnen und Kollegen für das gleiche Geld drei Jahre länger. Zudem ist die Forderung auf bessere Arbeitszeiten, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, sowie den in Zukunft auf uns zukommenden strukturellen Wandel (Digitalisierung), eine richtige Forderung.

Deshalb unterstützen wir eure Forderungen und werben auch bei den anderen Mitbürger*innen um Verständnis und Unterstützung für euren Streik. Wir wünschen euch viel Kraft, Stärke und Ausdauer.

Streiken ist ein Grundrecht und das lassen wir uns von niemand nehmen. Dafür gibt es Gewerkschaften. Alle Nörgler*innen können wir nur dazu aufrufen, sich zu organisieren, denn nur so können wir dem Kapital die Stirn bieten."


Hinweis: Politische Pressemitteilungen gibt der Meetingpoint als Komplettzitate wieder; unsere Leser sollen sich eine eigene Meinung zu den Äußerungen unserer Politiker machen - ohne wertende Meinungen der Redaktion. Die Redaktion distanziert sich ausdrücklich von den zitierten Inhalten/Aussagen und macht sie sich nicht zu eigen.


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Kommentare (23)

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Quertreiber schrieb um 11:25 Uhr am 08.01.2018:

@Ari

Zustimmung!!

Ari schrieb um 01:21 Uhr am 08.01.2018:

@ANDREAS Kutsche (von den Linken) Na dann mach mir doch mal ein Angebot bei ZF (unbefristet und fest) als Betriebselektriker/SPS-Programmierer freiwillig weitergebildet und selbst bezahlt, soviel dazu. Nix vom Staat...soviel zum Thema Fachkräfte. Dafür holt sich ZF dann doch lieber Subunternehmen...und jetzt lese ich hier ich möge mich doch bitte zum Altenpfleger umschulen lassen. Finde den Fehler.

Im übrigen ist es doch so das ZF wohl gerade Personal abbaut...jedenfalls die befristeten.

"Deswegen gibt es im Betrieb die Möglichkeit, einen Betriebsrat für die betrieblichen Belange zu gründen. Um Tarifverträge zu schließen, braucht ihr die Unterstützung einer Gewerkschaft. In eurem Fall sicherlich auch die IG Metall."...sorry, aber das ist vollkommen weltfremd und zeigt mir das sie Null Ahnung haben was in der sogenannten "freien Wirtschaft" eigentlich los ist. Kleiner Tip, ihre Parteikollegin hat es auf den Punkt gebracht "Linke muss sich wieder stärker um Arbeiter und Arbeitslose kümmern".

Mit ihren Phrasen sind sie für mich der typische Berufspolitiker, also in meinen Augen, wie jeder Berufsolitiker mit garantiertem Sa­lär und Pension nichts wert. Konversation beendet.

mfg


@narf Bei deinem Deutsch frage ich mich gerade wer hier der "Assi" ist"...sechs setzen.

ahab schrieb um 10:42 Uhr am 07.01.2018:

Liebes Arbeitsamt, auf anraten der Linken werde ich meinen kleinen Betrieb schließen und mich bei ZF oder einem anderen großen Konzern bewerben.
Meine Mitarbeiter schicke ich dann demnächst zu euch.
Schade waren eigentlich immer alle recht zufrieden.
VG

Michael schrieb um 10:08 Uhr am 07.01.2018:

Man sieht hier deutlich, wie einigen Leuten von Gewerkschaftsfunktionären
und linken Fantasten der Geist verbogen wurde.
Da muss der "kleine Krauter" dann mitziehen , "die anderen Arbeitgeber müssen angleichen" So können nur Leute reden die nie selbst wirtschaften
mussten, die nie Kredite bedienen mussten um Ihre Firma zu erhalten,
die nach acht Stunden oder weniger nachhause gehen und sich um ihre
Hobbys oder ihren Garten kümmern.
Mit dieser Meinung vernichtet man kleine und mittelständische Unternehmen, denen man so das Personal entzieht und die nicht mehr
mithalten können. Somit machen sich die Gewerkschaften zu Versallen
der Konzerne. Und bitte nicht vergessen sich darüber zu beschweren,
das die bösen Unternehmen ins billigere Ausland abwandern.

ANDREAS Kutsche schrieb um 00:05 Uhr am 07.01.2018:

@Ari

Wie groß(wie viele MA) ist denn der Betrieb in dem Sie arbeiten? Wichtig ist, dass es Ihnen selbst wohl kaum gelingen kann, so eine Forderung aufzumachen. Deswegen gibt es im Betrieb die Möglichkeit, einen Betriebsrat für die betrieblichen Belange zu gründen. Um Tarifverträge zu schließen, braucht ihr die Unterstützung einer Gewerkschaft. In eurem Fall sicherlich auch die IG Metall. Das bedeutet aber, dass ihr versteht, wer die Gewerkschaft ist. Soll heißen, dass ihr euch organisiert. Denn nur ihr selbst könnt etwas verändern. Das schafft auch kein Gewerkschaftssekretär. Der kann nur unterstützen.

Zu 2. Sie könnten sich ja auch bei ZF bewerben. Schon gemacht? Oder. Da das Niveau bei ZF steigt, wird ihr Arbeitgeber nachziehen müssen, weil er Sie ja sonst verlieren könnte. Ja, es liegt an jedem selbst, da hat narf einfach mal ins Schwarze getroffen.

Ari schrieb um 23:34 Uhr am 06.01.2018:

@narf "Es liegt an denen selbst. Also hört auf zu heulen.
Eurer Betrieb bezahlt kein Tarif, Betriebsrat/Gewerkschaft gibts auch nicht?
Ebenfalls eure Schuld." du bist der Kommentator des Monats...meinen Glückwunsch. Ich lach mich schlapp. Also jetzt erklär mir doch mal bitte wie ich meinen Arbeitgeber zwingen kann, mir einen tarifgebundenen Arbeitsvertrag zu geben. Und zweitens erkläre mir doch mal bitte was ich davon habe wenn laut deiner Aussage "dass es gerade auch für sie und für alle Brandenburger nur gut ist wenn wenigstens einige Leute etwas mehr verdienen". Was habe ich davon? Erkläre es mir asozialem Kleingeist.

Mirko schrieb um 21:09 Uhr am 06.01.2018:

"hohe tarifentlohnte Kolleginnen und Kollegen"

Was bekommt denn der normale Arbeiter bei ZF??

Man benötigt bei einer 40 Stundenwoche 17 euro Stundenlohn um am Jahresende EINEN Rentenpunkt zu bekommen. juhu ;-)

narf schrieb um 21:03 Uhr am 06.01.2018:

Asozial - mehr kann man zu einigen Kommentaren nicht sagen.

Getreu dem Motto: "Wenn es mir schlecht geht, soll es allen anderen auch schlecht gehen".
Einige Kleingeister verstehen es halt nicht, dass es gerade auch für sie und für alle Brandenburger nur gut ist wenn wenigstens einige Leute etwas mehr verdienen.
Ausserdem, liegt es denn an den Mitarbeitern von ZF das andere weniger verdienen? Nein! Es liegt an denen selbst. Also hört auf zu heulen.
Eurer Betrieb bezahlt kein Tarif, Betriebsrat/Gewerkschaft gibts auch nicht?
Ebenfalls eure Schuld.

by the way... die korrekte, nicht bereinigte Inflation dürfte bei ca.5% liegen. Selbst wenn man sich also bei ZF auf 3% mehr Lohn einigt, haben die Mitarbeiter effektiv weniger Kaufkraft als letztes Jahr.
Das alle anderen jedes Jahr noch mehr Kaufkraft einbüßen, liegt auch nicht an ZF sondern an euch selbst.

ZFler 4.0 schrieb um 15:12 Uhr am 06.01.2018:

Auch wenn die Linken hier sehr gut und sachlich Argumentieren, möchten ich und viele meiner Kollegen auf Ihre publizistische Unterstützung verzichten.
Zu sehr differieren unsere mit Ihren Vorstellungen. Außerdem ist es der sehr geschätzten Tarifautonomie nicht zuträglich, wenn politische Institutionen sich schon am Beginn des Arbeitskampfes ungefragt einbringen.

Quertreiber schrieb um 13:31 Uhr am 06.01.2018:

@ Michael

Weitgehende Zustimmung. Die unübersehbare Spaltung des Arbeitsmarktes ist eine Tatsache die sich in D erst nach dem Untergang der DDR zu ihrem heutigen Umfang entwickeln konnte. Der jährliche Umfang von Arbeitsstunden die von unselbständig Beschäftigten geleistet werden hat seit Einführung der Agenda 2010 bis heute nur wenig geschwankt. Aber die Zahl der geringfügig Beschäftigten ist stark gestiegen. Aus 1 mach 2, das ist das Geheimnis des Merkel`schen Jobwunder. Wie die ökonomische Basis von ZF in BRB einzuschätzen ist, bleibt für mich offen - kenne die Verhältnisse, Produktivitätsentwicklung, Wertschöpfung etc. zu wenig. Richtig ist, in der exportstarken Industrieproduktion werden deutlich höhere Löhne gezahlt als im Einzelhandel oder für die nur auf den Binnenmarkt bezogenen Dienstleistungen (DHL usw.). D. h. mit den Billiglöhnen "innerhalb und außerhalb" der Exportindustrie, findet eine "Subventionierung" der industriellen Exporte statt, begleitet evtl. von sinkendem Wechselkurs des €. In D wird ein verheerender "Exportwahn" kultiviert, aus dem nur ein sehr kleiner Teil der Gesamtbevölkerung ökonomische Vorteile ziehen kann, die "Arbeiteraristokratie" (Lenin) in der Exportindustrie eingeschlossen. Aber sie wackelt schon. Der große Rest (Mittelstand) verliert mehr und mehr seine wirtschaftliche Basis. So sieht die ökonomische NWO und Merkel-Politik aus. Soviel zu den Helfershelfern einer CDU Politik auch in dieser Stadt.

Michael schrieb um 09:54 Uhr am 06.01.2018:

Wenn man einfach die Anzahl der parasitären Schwätzer in Politik,
Wirtschaft,in hunderten von Organisationen und nicht zuletzt in den Gewerkschaften reduzieren würde, die sich auf Kosten der produktiv arbeitenden Menschen die Taschen füllen und wenn die gierige Krake Staat und Kommune uns nicht maßlos ausplündern würde, um das Geld dann irgendwo sinnlos zu versenken ,dann wäre für alle die ihr Geld ehrlich verdienen mehr als genug da.
Nicht immer die bösen Unternehmer sind das Problem, die Ihre Arbeitnehmer
ausbeuten. Ohne diese Unternehmer, würden all diese Schwätzer, die noch
nie wirklich gearbeitet haben untergehen.

WahrheitOderGeschichte schrieb um 02:08 Uhr am 06.01.2018:

Mensch Ari,
noch nichts begriffen? Auch für Sie streiken die ZFler. Gerade weil diese in einem großen Unternehmen arbeiten und sich den Streik "leisten" können. Wenn es dort Lohnerhöhungen gibt, müssen die "kleinen Krauter", wie Sie sie nennen, auch nachziehen. Es geht genau darum , dass eben niemand mehr unbezahlte Überstunden machen muss oder für 8,56 € pro Stunde schindern braucht.
Aber jene, die auch für Sie kämpfen und das Wort erheben als arrogant zu bezeichnen, ist so falsch wie dumm! Denn nur weil Sie womöglich viel zu wenig Lohn erhalten(ungerechter weise) sollen doch wohl andere sich nicht auch unter Wert verkaufen? Und wie Herr Kutsche schon sagte, fügen Sie sich nicht widerstandslos in Ihr Schicksal, ändern Sie etwas. Aber bitte hören Sie auf zu jammern!

M.Z. schrieb um 02:04 Uhr am 06.01.2018:

Bleibt zu hoffen, dass die Leute nicht auf die Alt- und Neukommunisten der SED/PDS/Linke hereinfallen. Die Genossen haben sich zwar mehrfach umbenannt, doch trotzdem sind und bleiben sie die direkte Nachfolgeorganisation der Mauermörder.

ANDREAS Kutsche schrieb um 00:41 Uhr am 06.01.2018:

@Ari
Ich weiß ja nicht wo Sie sitzen, ich jedenfalls sitze auf meinem Sofa.;)

Ich finde auch nicht, dass es Klugscheißerei ist. Unbenommen dessen, dass zu wenige Betriebe tarifgebunden sind, haben es immer die Beschäftigten vor Ort in der Hand. Natürlich wird es schwierig bei Betrieben mit wenigen MA. Indirekt profitieren aber branchengleiche Betriebe von solchen Großbetrieben. Ich kann allen Unglücklichen nur dazu raten umzuschulen. Die Pflegebranche hat sehr hohen Bedarf an Fachkräften. Und wir organisieren auch gerade eine Bewegung, die für bessere Arbeitsbedingungen einsteht. Man muss nicht unglücklich bleiben. Wenn Jobs angeboten werden die es nur geben kann, weil sie schlecht bezahlt werden, muss man mal stark darüber nachdenken, ob sie ... Wie gesagt, es gibt Bereiche, die suchen händeringend Fachkräfte. Für einen Neuanfang ist es niemals zu spät. Glückauf

Ari schrieb um 23:57 Uhr am 05.01.2018:

@WahrheitOderGeschichte und @ANDREAS Kutsche Euch beiden ist schon klar das in Ostdeutschland lediglich 36 % der Beschäftigten in Betrieben, die einem Branchentarifvertrag unterliegen, arbeiten. Also spart euch eure Klugscheisserei. Ich wünsche euch beiden mal ein paar Monate bei irgend einem kleinen Krauter im Handwerksbereich oder im Reinigungsbereich, damit ihr mal von eurem hohen Ross runter kommt. Bezahlte Überstunden könnt ihr da vergessen. 30 Tage Urlaub und mehr ebenso. Vorübergehende Absenkung der Wochenarbeitszeit auf 28 Stunden? Lächerlich... Sowas arrogantes, selbstgerechtes und weltfremdes. Was tut ihr denn für die 64% die keinen Tarifvertrag haben? Gar nichts.

WahrheitOderGeschichte schrieb um 23:07 Uhr am 05.01.2018:

@Erzherzog...
Sie sollten Ihren Nicknamen in Erzdummheit von Brandenburg ändern!!!
Weil die ZF- Mitarbeiter regional betrachtet etwas besser verdienen, sollen diese also ihr Recht nicht wahrnehmen dürfen?
Wann begreifen die anderen Sklaven endlich, dass in dieser Gesellschaft alle sozialen Zugeständnisse des Kapitals erkämpft werden müssen? Der Streik der ZFler steht symbolisch für alle Arbeitnehmer. Glauben Sie etwa, dass wenn keiner mehr für etwas mehr soziale Gerechtigkeit kämpft die Kapitalisten freiwillig mehr Geld austüten?
Die Gier des Kapitals ist unersättlich. Und die Optimierung des Maximalgewinnes bei ständig sinkendem Lohnniveau schreitet fröhlich vor sich hin. Wie wäre es denn, wenn die Löhne und Gehälter in Deutsch endlich mal dem europäischen Mittel angeglichen würden? Denn momentan ist das Land Deutsch das Billiglohnland im Zentrum Europas.
Und verlangen Sie denn von unseren regierungsunfähigen und untätigen Bundestagsabgeordneten auch 6% mehr Leistung ? Denn diese habe sich schon mal ihre Diäten um 6% nach oben "angepasst", mit zusätzlicher Erhöhungsautomatik für alle Folgejahre. Welcher andere Berufszweig hat denn ein ähnliches Sorglospaket in seinen Tarifen?

Die ZFler sollten 15% verlangen, damit sie am Ende wenigstens 6% mehr bekommen. Und wenn alle anderen Sklaven meinen, sie bekämen genug Lohn, dann können diese ja gerne weiter so machen. Mit Harz4 - Aufstockung oder Zweitjob.
Aufwachen Leute! Die streikenden ZF- Kollegen sind nicht der unverschämte Feind!!!

ANDREAS Kutsche schrieb um 20:58 Uhr am 05.01.2018:

@Ulli und Erzherzog...
Wir schrieben ja schon bereits oben, dass es viel zu viele Kolleg*innen im Niedriglohnsektor in unserer Stadt gibt. Daran haben gewiss nicht die Kollegen von ZF schuld. Es liegt auch an der fehlenden Kampfkraft in den besagten Berufen bzw. daran, dass es im SuE-Dienst den Arbeitgebern nicht wirklich weh tut, wenn gestreikt wird. Unser System der Lohnfindung in der BRD ist nun einmal genauso aufgebaut, wie es gerade bei ZF gelebt wird. Das steht auch den Kolleg*innen in den Niedriglohnsektoren, aber auch Krankenschwestern etc., zu. Nur weil es anderen Kollegen, die im Niedriglohnsektor arbeiten müssen, nicht gelingt sich zu befreien, müssen doch die ZFler nicht darauf verzichten. Na klar könnte man denken, wenn es keine Lohnforderungen gäbe, dass dann die Preissteigerungen nicht da wären. Glaubt jemand wirklich daran? Schließlich gibt es keine EVP mehr.

Ost-West - ﹰAngleichung? ﹰIch weiß ja nicht wer ﹰSie sind. ﹰDoch ﹰGewerkschaftsmitglied können ﹰSie nicht wirklich sein. ﹰDenn so einfach, wie ﹰSie es beschreiben, ist es nunmehr nicht. ﹰJa, es ist nicht leicht sich aufzumachen, um einen TV zu erzwingen, einstückweit müssen aber die ﹰKollegen ihre angemessene ﹰEntlohnung selbst holen. ﹰSie sind viel zu ruhig.

Ihnen beiden empfehle ich aber einmal einen Blick ins Tarifvertagsgesetz und Grundgesetz zu tätigen. Das erhellt durchaus die Sichtweite. Sorry für die etwas direkte Wortwahl.

ﹰRolex oder ﹰBreitling etc??? Naja, vielleicht kennen Sie nur das obere Management von ZF. Ob der normale Schichtler dies so trägt, mag ich schon bezweifeln.

Erzherzog von und zu Brandenburg schrieb um 19:30 Uhr am 05.01.2018:

Es klingt vielleicht wie purer Neid, ist aber nur meine ehrliche Meinung:
Ich empfinde es als eine Unverschämtheit, dass die Arbeitnehmer vom ZF für 6% mehr Lohn streiken. Das ZF ist mit Sicherheit einer der finanziell besten Arbeitgeber in der Stadt Brandenburg. Für brandenburgische Verhältnisse verdienen die Mitarbeiter dort überdurchschnittlich gutes Geld. Die Geldforderung beruht mit Sicherheit nicht darauf, dass die Miete gezahlt werden kann oder das man im Monat über die Runden kommen kann. Es geht doch nur um Materialismus und Habgier, sodass eine weitere Rolex oder Breitling um's Handgelenk getragen werden kann oder ein neuer Mercedes AMG oder BMW X6 F16 vor der Haustür steht. Bei dem Verdienst, bei so einem wirtschaftlich starken Unternehmen, kann man doch nicht so tun, als sei man das täglich 12 Stunden malochende und mit Narben an den Händen gezeichnete Proletariat, welches für mehr Gerechtigkeit und bessere Arbeitskonditionen kämpfen muss. Die ZF'ler sind doch schon lange die wohlhabende Bourgeoisie Brandenburgs, die einen Platz an der Sonne hat und einen gehobenen Status in unserer Gesellschaft zu pflegen vermag. Allein die Auszubildenden haben schon monatlich mehr in der Tasche als eine durchschnittliche 40-Stunden-Gastronomie-Fachkraft. Zudem haben diese Arbeitnehmer aufgrund ihrer Ausbildung bei so einem angesehenen, zukunftsorientierten, ruhmreichen und international anerkannten Unternehmen immer gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Eine 6-prozentige Erhöhung des Gehaltes sollte dann jedenfalls mindestens einer 6-prozentigen Erhöhung der Arbeitsleistung gerecht werden. Man kann also den Kritikern dieses Streiks kein Neid vorwerfen, da eigentlich jeder nur den Kopf bei so einer Forderung schütteln kann, da nun einmal diejenigen unter uns Brandenburgern auf die Barrikaden springen und das Streikschild an der Hand schwingen, welche finanziell wohl die kleinsten Sorgen haben.

Ulli schrieb um 18:27 Uhr am 05.01.2018:

Jedes Jahr streiken in Deutschland die Metaller und wie die Vergangenheit zeigte, auch meistens mit Erfolg. Dass die streikenden ZF Mitarbeiter von der Politik beistand erhalten, ist sicherlich unterstützend.
Jedoch sollten sich die Politiker Gedanken machen, dass es bei den Gehältern in allen Berufsbrancen kein Ost-West Unterschied mehr geben sollte!?
Ich denke an verschiedene andere Berufe, zum Beispiel Polizist, Feuerwehrmann, Krankenschwester und aus anderen sozialen Bereichen, die meines Erachtens nicht angemessen entlohnt werden.

Michael schrieb um 17:56 Uhr am 05.01.2018:





Komme dem Verlangenden mit noch so reichlichen Mitteln entgegen, seine Begierde kennt keine Grenze sondern nur Steigerung.

(LuciusAnnaneus Seneca)



Charlie schrieb um 17:01 Uhr am 05.01.2018:

Das böse Kapital... Das soll doch am Ende eure Forderungen bezahlen! Hätte es nur Forderer wie euch und keine Macher wie die Unternehmer, wär es hier ganz schön langweilig und düster. Es ist peinlich wie unter dem Deckmantel der Solidarität hier Gesellschaftsbereiche gegeneinander ausgespielt werden. Ein Grund mehr niemals links zu wählen.

Klaus erlenkamp schrieb um 16:56 Uhr am 05.01.2018:

"Kehre" ist eindeutig beim Dresdner Sachsen Uwe Steimle geklaut, aber nicht schlecht. Und hier spricht eindeutig der engagierte Betriebsrat und Gewerkschafter Andreas Kutsche. Weiter so. Dafür sollte es eine Linke geben. Und nicht fürs "Mauscheln" mit der Macht.

Icke schrieb um 16:48 Uhr am 05.01.2018:

leider ist da was nicht ganz Korrekt denn der Osten Arbeitet auch bei ZF mehr Stunden für weniger Endgeld, den die Tariftabelle ist in mehrere Tarifgebiete eingeteilt