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DS-GVO: Wie gut sind die Brandenburger Firmen vorbereitet?

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Stadtgeschehen

Erstellt: 13.03.2018 / 14:48 von cg1

"Ich bin nur die Überbringerin der schlechten Nachricht", rief Kathrin Tietz von der IHK Potsdam den rund 100 Zuhörern gestern im TGZ gleich zu Beginn ihres Vortrages entgegen. Im Gespäck hatte die Leiterin des Fachbereichs Recht & Steuern jede Menge Informationen über die neue Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO), die ab Ende Mai noch für viele Probleme sorgen wird. Am 25. Mai 2018 endet die zweijährige Übergangsfrist, ab dann drohen Strafen. Weil viele Gewerbetreibende noch gar nichts von den vielseitigen Pflichten wissen, breitet sich in der Unternehmerschaft langsam aber sicher Unruhe aus.

"Das ist ein Irrsinn und geht an der Realität vorbei", hielt beispielsweise ein Firmenvertreter der IHK-Frau entgegen, als sie darüber aufklärte, dass man ohne - möglichst schriftliche - Genehmgigung keine personenbezogenen Daten speichern dürfe, beispielsweise die Handynummer eines Interessenten, dessen Visitenkarte er auf einer Messe bekomme.
Auch dass ein Monteur mal eben die Handynummer des Kunden auf der Baustelle abspeichert oder gar an eine andere Firma oder einen Dienstleister weitergibt, sollte unterbleiben, wenn es dazu keine klaren Prozessregeln gibt. Unklar ist auch, wie Firmen ihre Kunden noch kontaktieren dürfen. Weihnachtsgrüße per Mail? "Besser nicht", sagt Kathrin Tietz. Zwar mag der Kunde für einen früheren Auftrag oder ein Angebot seine Daten hinterlassen haben, aber eben auch nur zu diesem Zweck. Gelächter gabs im Saal, als sie auf den Kalenderversand per Post verwies, der immerhin wettbewerbsrechtlich unproblematisch bleibe.

Wenig bekannt war den Gästen im TGZ gestern auch, dass jede Weitergabe von Daten an Dienstleister einzelne Verträge zur Auftragsdatenverarbeitung nötig macht, so z.B. mit dem Steuerbüro, welches den Lohn der Angestellten berechnet und daher deren Daten zugespielt bekommt oder mit dem Webhoster bzw. IT-Dienstleister, bei dem die eigene Webseite untergebracht ist. Hier haben viele große Firmen bereits Vertragsvorlagen in ihren Support-Abteilungen hinterlegt, das erleichtert die Arbeit.

Um als gespeicherte Daten zu gelten, braucht es übrigens keine Datenbank. Schon die empfangene und gespeicherte Mail löst eine "Verarbeitung" der personenbezogenen Daten nach DS-GVO aus.

"Gehen sie lieber einmal mehr davon aus, dass sie es mit personenbezogenen Daten zu tun haben", rät Tietz zur Vorsicht. Neben den technischen Sicherstellungen müssen Unternehmer auch weitreichend dokumentieren, ihre Prozessketten darlegen und Probleme selbstständig melden, sonst drohen Bußgelder. Ein großes Problem ist laut Kathrin Tietz, dass es bisher noch keine Rechtssprechung zur neuen Verordnung gibt, individuelle Auslegungen werden also an vielen Stellen vor Gerichten landen und einer Klärung bedürfen.

Bei Fragen können sich Unternehmen aktuell beispielsweise an die IHK, die Landesbeauftragte für Datenschutz oder die Handwerkskammer wenden.

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Kommentare (1)

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genervterBürger schrieb um 10:07 Uhr am 14.03.2018:

So einen Schwachsinn kann es auch nur in Deutschland und der EU geben.
Wem soll das etwas nützen? Weder den Bürgern noch den Unternehmen. Es gab doch vor langer Zeit mal so etwas wie ein Bürokratieabbaugesetz (was im Übrigen auch keine Bürokratie abbaute) ... das ist nun das genaue Gegenteil, was sich unsere Volksvertreter *hüst* hier mal wieder überlegt haben.