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Neue Dauerausstellung

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Events

Erstellt: 11.04.2018 / 12:10 von cg1

Die neue Dauerausstellung „Auf dem Görden. Die Strafanstalt Brandenburg im Nationalsozialismus (1933-1945) und in der DDR (1949-1990)“ wird Ende April im ehemaligen Kirchensaal im Verwaltungsgebäude der JVA Brandenburg eröffnet. Dabei sein wird auch Bundesjustizministerin Dr. Katarina Barley. Für die Dauerausstellung und einen Seminarraum stehen im ehemaligen Direktorenhaus, das zum historischen Gefängniskomplex gehört, sowie einem neuen Anbau insgesamt 225 m² zur Verfügung.

Mit Fotos, Dokumenten, dreidimensionalen Objekten, Häftlingsbiografien und zahlreichen Medienstationen erzählt die Ausstellung die Geschichte des Strafvollzuges von der Weimarer Republik bis in die Gegenwart, wobei die NS-Zeit und die Zeit der DDR im Zentrum stehen.

Dr. Horst Seferens von der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten sagt: "Nicht nur als Hinrichtungsstätte für NS-Gegner aus ganz Europa, sondern auch als exemplarischer Ort eines unmenschlichen und von rassistischen und sozialbiologischen Maßnahmen der Nationalsozialisten geprägten Strafvollzuges ist der Görden eine Gedenkstätte mit internationaler Ausstrahlung. Hinzu kommt, dass die Strafvollzugsanstalt zu den größten Gefängnissen der DDR gehörte, wo neben NS-Belasteten und Kriminellen viele Gegner der SED-Diktatur als Gefangene der schwersten Haftkategorie inhaftiert waren."

Die Gesamtkosten für die Baumaßnahmen und die durch das Berliner Büro „Tatwerk“ gestaltete Ausstellung belaufen sich auf 1.100.000 Euro. Die brandenburgische Landesregierung und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien haben dafür Fördermittel von jeweils 550.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Zum Internationalen Museumstag am 13. Mai lädt die Gedenkstätte ab 10 Uhr alle Interessierten zu Führungen und Gesprächen mit den Ausstellungsmachern ein.

Öffnungszeiten ab 30. April:
Do - Fr 13 bis 17 Uhr
Sa - So 10 bis 17 Uhr
Am 1. Mai ist die Gedenkstätte von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Führungen und Projektangebote für Schulklassen nach Vereinbarung
Ort: Anton-Saefkow-Allee 38
Mehr Information: [www.stiftung-bg.de]

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Historie schrieb um 14:05 Uhr am 11.04.2018:

Heute werden die Menschen weltweit ohne Gerichtsverhandlung bzw. Urteil durch die derzeitige größte Militärmacht „infolge Goodwill“ mittels Drohnentod lequidiert. Dabei ist es egal, ob dort Unbeteiligte zu Schaden oder ebenfalls ums Leben kommen.

„Ein UNO-Ermittler hat Washington aufgerufen Rechtfertigungen für die starke Zunahme von gezielten Hinrichtungen durch Drohnen zu geben. Nach Ansicht des Ermittlers verstoßen diese unter Zivilisten angerichteten Massaker gegen das Völkerrecht. US-Militär und das CIA benutzen diese Drohnen in Afghanistan, Pakistan, Irak, Jemen und Somalia.

Die gezielten Tötungen, die ohne jede Untersuchung oder Beweise von Barack Obama angeordnet werden, verstoßen gegen das humanitäre Völkerrecht und die Menschenrechte, so der Bericht. Damit kann davon ausgegangen werden dass dem US-Präsidenten schwere Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen werden müssen.

Der UN-Beamte nannte Zahlen der "Pakistan Human Rights Kommission". Danach hätten die USA allein 2010 in Pakistan 957 Menschen ermordet. Bei den abertausenden US- Drohnen-Angriffen sind seit 2004 etwa 20 Prozent Zivilisten ermordet worden.“

(Schweiz- Magazin vom 20.12.2012)