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Sonderführung: "Die vergessene Sprache. Plattdeutsch in der Mark Brandenburg"

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Events

Erstellt: 16.05.2018 / 08:01 von cg1

Das Domstiftsarchiv lädt in diesem Jahr wieder zu etlichen Sonderführungen ein: Am Donnerstag, dem 24. Mai wird die Reihe mit einem ungewöhnlichen Thema eröffnet. Im Mittelpunkt dieser Führung steht eine Sprache, die heute weitgehend in Vergessenheit geraten ist, obwohl sie über Jahrhunderte hinweg geschrieben und gesprochen wurde.

Dr. Uwe Czubatynski vom Domstiftsarchiv sagt: "Das Niederdeutsche oder Plattdeutsche war einst für weite Teile des nördlichen Deutschlands und noch weit darüber hinaus die selbstverständliche Umgangssprache. Benutzt wurde sie als Verkehrssprache im gesamten Bereich der Hanse, der sich von Brügge im Westen bis nach Reval (Tallinn) im Osten erstreckte. In den Archiven der Hansestädte verbergen sich zahllose Schriftstücke, die sich dieser alten Sprache bedienen. Auch das Domstiftsarchiv kann etliche Beispiele vorweisen. Für den heutigen Historiker ist es eine gewisse Herausforderung, solche Urkunden und Briefe in das Hochdeutsche zu übersetzen. Für eine Reihe von Wendungen und Fachausdrücken muss man Wörterbücher zu Rate ziehen, um sie korrekt übertragen zu können."

In der Mark Brandenburg ging man bereits in der Reformationszeit zum Hochdeutschen über. Das Plattdeutsche hielt sich aber weiterhin als Umgangssprache im ländlichen Raum. Heute gibt es in Brandenburg nur noch eine relativ kleine Gruppe von Menschen, die das Plattdeutsche aktiv beherrschen. Czubatynski: "Eine wesentlich stärkere Pflege erfährt das Niederdeutsche als heimische Mundart in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Bremen. Allerdings gibt es kein einheitliches ´Platt´, sondern eine enorme Vielzahl von regionalen Dialekten. Wer sich mit dieser Sprache näher befasst, wird jedenfalls merken, welchen Reichtum das Plattdeutsche mit seiner bilderreichen Sprache verkörpert. Die Führung wird deshalb auch Beispiele des heute gesprochenen Platt vorstellen."

Treffpunkt zu dieser Führung ist um 18.30 Uhr der Eingang des Domes, der Eintritt kostet 6 € (ermäßigt 3 €).

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Bilder


  • Anfang einer niederdeutschen Urkunde der Familie von Quitzow, 1343 (Abschrift). / Quelle: Domstiftsarchiv


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