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Vortrag: 100 Jahre Novemberrevolution

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Stadtgeschehen

Erstellt: 08.11.2018 / 08:10 von Joachim Müller

Marius Krohn und Udo Geiseler beleuchten am 15. November, 18.30 Uhr, in ihrem Vortrag das Thema der Novemberrevolution vor 100 Jahren und die damit verbundenen Ereignisse in Brandenburg an der Havel und den Kreisen Westhavelland und Zauch-Belzig. Der Vortrag gibt interessante und detaillierte Einblicke in eine unruhige Zeit des Umbruchs.

In den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges am 3.November 1918 bildeten sich seit dem Matrosenaufstand vom 3. November in Kiel in ganz Deutschland Arbeiter- und Soldatenräte, die in den Kommunen die Macht übernahmen. Am 9. November wurde nach Abdankung des Kaiers die Republik ausgerufen. Am 10.November konstiutierte sich in Belzig ein Arbeiterrat, der sich bald um bürgerliche Mitglieder erweiterte. Der Landrat von Zauch-Belzig, Bernhardt von Tschirschsky wurde gezwungen, sein Amt niederzulegen. Stadtverordnetenvorsteher von Belzig, Wilhelm Koch, wurde kommissarisch zum Kreisgeschäftsführer berufen. Im Verein mit den Kreisbehörden bemühte sich der Arbeiterrat um die Bewältigung der Versorgungsprobleme. Die katastrophale Versorgungssituation vor allem bei Lebensmitteln und Kohle, die Demobilisierung der zurückkehrenden Truppen, die Kriminalität, die weiterhin grassierende „Spanische Grippe“ usw. erforderten halbwegs funktionierende Verwaltungen.Das Nebeneinander von Verwaltungen und Räten blieb zunächst bestehen und wurde erst im Laufe des Jahres 1919 beendet.

Auch in Rathenow herrschte Anfang November 1918 eine nervöse Unruhe. Es waren auch Funktionäre der SPD, die in den Folgetagen die Gründung von Arbeiter- und Soldatenräten beförderten. Am 11. November wurde in der Kaserne der Ziethenhusaren ein Soldatenrat gewählt, dem neun Mitglieder angehörten. Nach einer großen Volksversammlung am 11. November auf dem Turnplatz am heutigen Friedrich-Ebert-Ring wurde am folgenden Tag zeitgleich in drei Lokalen die Wahlen zu einem Arbeiterrat abzuhalten. Im Ergebnis dieser Wahl bildeten mehrheitlich SPD-Mitglieder sowie zwei Mitglieder der Spartacus-Gruppe den Arbeiterrat in Rathenow. Der neue Arbeiterrat nahm im Offizierskasino seinen Sitz. Auf dem Dach wehte die rote Fahne. In der zweiten Novemberhälfte versuchte eine Gruppe von Soldaten und Offizieren der ehemaligen Ziethenhusaren das Gebäude zu stürmen, um die Fahne zu stürzen und den Arbeiterrat aus dem Gebäude zu verjagen. Auch die Anhänger des Arbeiterrates hatten bereits zu den Waffen gegriffen, um das Gebäude zu verteidigen. Durch Verhandlungen konnte jedoch vermieden werden, dass die Lage eskalierte.

Eckdaten:
- Veranstaltung vom Historischen Verein
- Donnerstag, 15.11., 18.30 Uhr
- Ort: Gotisches Haus, Ritterstraße 86
- Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

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