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Scheller: "Wir sind Verkehrsknoten der gesamten Region"

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Stadtgeschehen

Erstellt: 06.12.2018 / 08:07 von cg1

Brandenburgs Mobilität soll sich entscheidend verbessern, gelingen soll das mit dem nun beschlossenen Verkehrsentwicklungsplan, dem Nahverkehrsplan und dem Parkraumkonzept. Oberbürgermeister Steffen Scheller: "Mit dem anspruchsvollen Maßnahmepaket im Volumen von knapp 50 Mio. Euro wollen wir die Verkehrsentwicklung selbst aktiv steuern." Hier sind die geplanten Maßnahmen in der Übersicht:

Er sagt weiter: „Als kreisfreies Oberzentrum sind wir Verkehrsknoten der gesamten Region und erleben auch selbst Wachstum als Stadt, z.B. durch Zuzug von jungen Familien. Das ist schön, aber auch eine Herausforderung insbesondere bei der Bewältigung der Verkehrsströme. Auch wenn sich die Mobilität weiter verändern wird, so sind und bleiben viele zehntausende Bürgerinnen und Bürger täglich auf ihr Auto angewiesen, entweder beruflich oder familiär. Hier muss man einfach immer die Realität im Blick behalten.
Mit dem jetzt beschlossenen Maßnahmepaket bis 2030, das im Volumen knapp 50 Mio. Euro ausmacht, haben wir deshalb wichtige Ziele beschlossen, um den Verkehr in unserer Stadt aktiv zu steuern."

Dazu zählen laut Verwaltung u.a. die Verbesserung und Beschleunigung des Zentrumsrings, der Ausbau von Geh- und Radwegen, die Verbesserung der Anbindung der Ortsteile und der Ausbau des ÖPNV auch in den Abendstunden. Scheller: "Daneben wollen wir auch einige spannende kleinere Projekte anpacken, wie z.B. den kleinen Stadtteilbus in Kirchmöser (neben der Linie E), den wir prüfen wollen."
Die Details:

Kfz-Verkehr
1. Attraktivierung und Stärkung des Zentrumsrings zur Verlagerung und Bündelung des Kfz-Verkehrs und Entlastung der Innenstadt, dazu gehören z. B.:
- Abschnittsweiser Ausbau des Zentrumsrings (der Bundesstraßen) im Stadtgebiet durch den Landesbetrieb Straßenwesen einschl. OU Schmerzke, Beseitigung BÜ Wust.
- Neubau der Verbindung Gerostraße - Willi-Sänger-Straße mit Verkehrsberuhigung in der Altstadt (Ausweisung der Mühlentorstraße als Fahrradstraße).
- Ausbau der Grünen Welle und Prüfung von Zulassung Tempo 70 am Stadtring einschl. Erneuerung des Verkehrsleitrechners

2. Öffentlicher Diskussionsprozess zum Umbau des Straßenzugs Jacobstraße-Steinstraße-Neustädtischer Markt

3. Langfristig: Neubau Umfahrung Wilhelmsdorfer Vorstadt mit anforderungsgerechten Rad- und Gehwegen, Tempo 30 auf Wilhelmsdorfer Straße, Jacobstraße, nördlicher Bauhofstraße

Radverkehr
4. Bauliche Umsetzung von 7 Hauptradrouten zwischen Ortsteilen, Stadtrand und dem Zentrum.
5. Lückenschlüsse im weiteren Radroutennetz durch Neubau und Markierungen (z.B. Grillendamm, Ziegelstraße, Gerostraße).
6. Bessere Verknüpfung von Radverkehr und ÖPNV durch den Bau von Abstellanlagen an Haltestellen, vor allem in den Ortsteilen.
7. Fahrradabstellanlagen und Fahrradboxen an wichtigen Verknüpfungshaltestellen und zentralen Orten (Bahnhöfe, Jahrtausendbrücke...).

ÖPNV, Nahverkehrsplan
8. Haltestellenausbauprogramm zur Herstellung von Barrierefreiheit und Stärkung der Umstiegshaltestellen, Neubau von Haltestellen (Bauhofstraße, Magdeburger Straße TH)
9. Bau eines Haltepunkts für den RB 51 Brandenburg – Rathenow im Bereich der Wilhelmsdorfer Landstraße einschl. Verknüpfung mit Buslinie und Anlage von Parkplätzen
10. Ausbau der Verknüpfung von Radverkehr und ÖPNV (siehe Punkte 6 und 7)
11. Angebotsverdichtung im ÖPNV tagsüber sowie in den Abend- und Nachtstunden, insbesondere für die Stadtteile Göttin, Klein Kreutz, Schmerzke, Wust und Gollwitz.
12. Stadtteilbus Kirchmöser zusätzlich zur Linie E (NVP Grafik 19, Seite 60).
13. Langfristig: Stärkung Nachtlinienangebot mit Straßenbahn als Stammstrecke

Fußverkehr
14. Anforderungsgerechte und bequemen Gehwege bei Rekonstruktion von Straßen.
15. Neubau/Ausbau von Querungshilfen (z. B. Magdeburger Straße, Rathenower Straße, Bauhofstraße, Jacobstraße, Gördenallee).
16. Neubau von Gehwegverbindung (z. B. Kummerléstraße (TGZ), Friesenstraße – Bauhofstraße, Kanalstraße - An der Stadtschleuse – Bauhofstraße).

Ruhender Verkehr
17. Umsetzung Parkraumkonzept - Neuordnung der Parkraumbewirtschaftung in der Innenstadt (Altstadt und Neustadt) mit dem Ziel einer räumlichen Entzerrung des Kunden- und Anwohnerparkens.
18. Ausweisung des Areals am Wiesenweg als Zentralparkplatz inclusive verbesserter Anbindung durch den ÖPNV (neue Buslinie, NVP Grafik 20, Seite 62).
19. Installation eines Parkleitsystems mit integrierter Auslastungsinformation
20. Langfristig: Sicherung eines Parkhausstandortes westlich der Steinstraße, Neubau einer Tiefgarage unter dem Neustädtischen Markt als Ersatz des oberirdischen Parkplatzes

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Dokumente

  • Die Maßnahmen im Radverkehr / Quelle: Verwaltung [Klick]
  • Die Maßnahmen im Fußverkehr / Quelle: Verwaltung [Klick]
  • Die Maßnahmen im Kfz-Verkehr / Quelle: Verwaltung [Klick]
  • Die Maßnahmen im Nahverkehrsplan / Quelle: Verwaltung [Klick]

Bilder


  • Geplante Maßnahmen für den Kfz-Verkehr / Quelle: Verwaltung/IVAS


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Kommentare (10)

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Kleinkariert schrieb um 05:02 Uhr am 07.12.2018:

@Brennabor_2017
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal nichts schreiben. Schau mal bei google nach! Einfach Busse LA eingeben und Bilder schauen. Kann ja sein das Stadtbusse in LA für dich schon Fernbusse sind. Auf die Perpektive kommt es an. Bei E- Mobilität gebe ich dir Recht. Auch da fehlt jede Innovation. Ist eben ein weiter so der ganze Murks.

Ein Grüninger schrieb um 21:10 Uhr am 06.12.2018:

Die Vorschläge zur Stärkung des ÖPNV sind ja schon recht nett, ich bezweifle aber, dass diese wenigen Maßnahmen auch nur einen Autofahrer davon überzeugen, sich eine Monatskarte zu kaufen.
Und gerade hier ist aus meiner Sicht das meiste Potential, jeder Nutzer des ÖPNV ist auch ein Autofahrer weniger der den Stau länger macht und Parkplätze belegt.
Aus meiner Sicht braucht es wesentlich mehr Straßenbahnen und Busse auf den existierenden Linien, selbst im zur Hauptverkehrszeit im Berufsverkehr gibt es meist nur 3 Fahrten pro Stunde je Linie/Richtung.
Entsprechend lang sind dann auch die Umsteigezeiten, teilweise wartet man länger auf den Anschluss als die komplette Fahrt mit dem PKW dauert.
Bei dem Zentrumsring wundert mich vor allem, dass dieser für den Verkehr ja so Wichtig ist, aber hier einen regelmäßig verkehren Bus einzusetzen, der den Ring einfach komplett befährt, vielleicht sogar als Ring? Fehlanzeige.
Den neuen Haltepunkt der RB51 finde ich echt super, jetzt muss nur noch der Takt erhöht werden, dann wäre die RB51 ja schon fast eine S-Bahn, muss ja auch nicht jeder Zug komplett bis Rathenow fahren, aber innerstädtisch 3 Relationen/Stunde in der Hauptverkehrszeit wären vermutlich zu viel verlangt, zumal es auch hier an Über-/Unterführungen mangelt und ständig geschlossene Schranken mag auch keiner.
Und dann noch die Parkplatzsituation für Pendler am Bahnhof.

Brennabor_2017 schrieb um 20:50 Uhr am 06.12.2018:

@Kleinkariert: Der Neckname passt wie die Faust aufs Auge. Man müssen Sie ne schwere Kindheit gehabt haben. Mag sein, dass die vorgelegten Konzepte nicht die ganz großen Visionen sind (wie sollen sie das auch bei veranschlagten 50 Mio. auf einen Zeitraum von 12 Jahren, wo man auch gut 100 Mio. gut anlegen könnte). Aber gleich Kübel von Müll über Gott und die Welt auszukippen..... Busse mit Fahrradträgern gibts auch in den USA nur im Fernverkehr. In der Stadt verbietet sich das fast von selbst. Bisherige Experimente mit kostenlosem ÖPNV sind fast überall gescheitert. Ich plädiere da eher für vernünftige Taktzeiten und attraktivere, einfachere Tarifmodelle im ÖPNV: Wenn ich z. B. mit dem RE von Berlin, Magdeburg, FF/O. oder Cottbus in die Stadt komme, kann ich für den Rest des Tages mit der Bahnfahrkarte den gesamten ÖPN in der Stadt nutzen. Oder günstige Tageskarten für Besucher der Stadt (verbunden mit einer Gästecard). Ansonsten fehlen mir Aussagen zur Stärkung der Elektromobilität (z. B. eine flächendeckende, von den Stadtwerken betriebene Ladestruktur, kostenlose Parkplätze für Elektrofahrzeuge). Ansonsten gehen viele Sachen (Stichwort: BÜ Wust, OU Schmerzke und Wilhelmsdorfer Vorstadt in die richtige Richtung. Tempo 70 auf dem Zentrumsring halte ich eher für problematisch und nicht zielführend. Viel wichtiger wäre da ein Verkehrszentralrechner, wie ihn z. B. Cottbus hat zur zentralen Steuerung der Verkehrsströme (dort hat man allerdings den Fehler gemacht, dem Tram- und Busverkehr absoluten Vorrang einzuräumen, was das ganze System wieder ad absurdum geführt hat).

Verkehr in BRB schrieb um 20:21 Uhr am 06.12.2018:

Tempo 70? Da bekommt ja der Zentrumsring einen komplett neuen Querschnitt - einmal durch mit Schutzplanken. Na dann mal los... kein Stückwerk... sondern da wird geklotzt. Super, Daumen hoch!

Kleinkariert schrieb um 19:07 Uhr am 06.12.2018:

Diese Vorlagen sind Ausdruck von Kleinkariertheit und wenn es noch eines Beweises eines " weiter so" gebraucht hätte dann ist er jetzt angetreten.

Wann haben endlich Busse Fahrradträger? Das hat fast jeder Bus in den USA.
Es ist doch nahezu unmöglich sein Rad im Bus mitzunehmen.

Wann fordern eigentlich die beiden voluminösen Herren der Freien Wähler kostenlosen ÖPNV? Wenn es darum geht Grundstückbesitzer, also Menschen die über Grundbesitz verfügen, zu entlasten, durch die Forderung nach Abschaffung der Strassenausbaugebühren, zu entlasten sind sich die beiden für nichts zu Schade und der SKB berichtet sogar drüber wenn der IM und der ex VoPo mal niessen müssen.

Wann gibt es einen konkreten Termin für den Neubau einer Überquerung der Bahnlinie an der Plane, Göttiner Strasse und Wust? Wenn mehr Verkehr von der Strasse auf die Schiene soll dann geht die Schranke ja gar nicht mehr auf!

Wann reagiert die Stadt und die Polizei endlich mal auf die ständigen Geschwindigkeitsübertretungen und Drängeleien auf den Brandenburger Strassen? Auf der Umgehungsstrasse ist ja fast Krieg jeden Tag. Aber wo wird kontrolliert? Am Turnerheim, Eichhorstweg und sonstige Schwerpunktstrassen. Otto Sidow Strasse ist 30 für LKW. Kein LKW fährt da langsamer als 40! Und der warnblinkende Bus wird an dieser Haltestelle regelmäßig zügig mißachtet! Da helfen Strafen gar nichts. es kontrolliert ja gar niemand. Man kann hier den ganzen Tag fahren wie eine Wildsau und nichts passiert. Ich sehe das wenn ich am Fußgängerüberweg stehe wie viele Autofahrer das Handy benutzen. Polizei sieht das anscheinend nie. Gibt es überhaupt noch Verkehrskontrollen von der Polizei außer am Blitzerday?

Wann ziehen die Experten die meinen Tempo 70 auf der Umgehungstrasse wäre sinnvoll mal in eine Wohnung die dort angrenzt? Dann können sie sich selber davon überzeugen was das für eine Belastung der Anwohner ist. Nein die sitzen ja in ihren Villen im grünen die "Experten". Wieder so etwas vorgeschobenes. Da müssen natürlich "Experten" aus Dresden kommen die für teures Geld etwas feststellen was jeder Brandenburger eh schon wusste. Aber jetzt haben es natürlich "Experten" bestätigt und alles wird gut.

Nein, nein Brandenburg an der Havel hält fest an einem rückwärtsgewandten Verkehrskonzept. Null Innovation, null Ideen und null Vision.

Wird schon!

Oliver schrieb um 18:55 Uhr am 06.12.2018:

Tropfen auf den heißen Stein und bringt keinerlei Entlastung für Verkehrschaotische Knotenpunkte wie rund um dem Neustadt Markt oder Nicolaiplatz oder völlig überfüllte Straßen wo Tag und Nacht Dauerverkehr herrscht wie Neuendorfer Straße, Steinstraße...

Torsten schrieb um 17:07 Uhr am 06.12.2018:

@ Frank

Klar ist das schwierig, aber wenn man wollte würde es schon gehen. Das schlimmste ist die Bürokratie.

Der erste Schwachsinn ist ja schon zu sehen,nur dreispurig von der Autobahn bis zur Stadt.

Frank schrieb um 15:28 Uhr am 06.12.2018:

Wichtig für BRB ist die Vernetzung der Ampeln. Der jetzige "Verkehrsrechner" erfasst nur eine Hand voll Anlagen. Wenn man als Kraftfahrer mal eine Grüne Welle hat ist dies nur reiner Zufall.
Weiter sollte versucht werden die Umleitungsstrecke der Autobahn die über Wihlemsdorf führt aus die Stadt zu bekommen. Hier sollte man über einen Neubau zeitnah nachdenken. Ideen dazu gab es ja schon.
Vielleicht lässt sich auch die eine oder andere Ampelanlage zurück bauen.
Wozu muss ich zum Beispiel die FH vom Zentrumsring erreichen? Auch könnten andere Kreuzungen nur Zu- und Abfahrten bekommen. Ähnlich wie in Magdeburg. Kleine Umwege müsste dann halt in Kauf genommen werden.
Schauen wir mal was daraus wird. Die schwersten Brocken hat ja der Landesbetrieb zu stemmen. Hoffen wir bloß das sich die Stadt diesem nicht mit Baum und Borke in den Weg stellt.

Frank Schadow schrieb um 13:02 Uhr am 06.12.2018:

Torstem, und wie soll die Streckenführung der neuen B102 sein???
Sämtliche Umfahrungsalternativen stellen meiner Meinung nach einen gravierenden Eingriff in die Natur dar und hier ist guter Rat wirklich teuer!
Die "Geisterstraße", die an Wuwi vorbeiführt und an einem Kreisel vor Rogäsen aufhört, bietet keinerlei vernünftige Anbindungsmöglichkeiten aus der Stadt Brandenburg heraus.

Torstem schrieb um 09:12 Uhr am 06.12.2018:

Man hätte mal lieber die B102 um die ganze Stadt führen sollen