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Neuausrichtung im JFV: "Wir machen weiter und geben Gas" / Süd verlässt Verein im Jahr 2020

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Sport

Erstellt: 13.04.2019 / 08:34 von cg1

Als der Jugendförderverein Havelstadt Brandenburg (JFV) vor fünf Jahren aus der Taufe gehoben wurde war das ein starkes, wenn auch zeitweilig heiß diskutiertes, Signal. Der Grundgedanke: Kleinfeld organisiert jeder Verein in seinem Kiez, älteren Jahrgängen gibt man über JFV die Chance auf eine sportliche Perspektive, da in vielen Vereinen nicht genügend Spieler für eigene Großfeldmannschaften vorhanden waren. Nun muss der JFV eine große Bewährungsprobe bestehen: der BSC Süd 05 hat nämlich seine Mitgliedschaft gekündigt und steigt 2020 aus dem Zusammenschluss aus. Das Votum der verbleibenden Mitglieder FC Borussia, SV Empor Brandenburg und der SG Grün-Weiss Klein Kreutz ist nach Angaben des Vorsitzenden Thomas Stobinsky indes eindeutig: Wir machen weiter und geben Gas.

Da die Spielrechte beim JFV bleiben, will man in allen drei Klassen Mannschaften stellen. "Nach derzeitigem Stand werden wir mit zwei C-, einer B- und einer A-Mannschaft antreten", sagt Vereins-Vize Jens-Uwe Oppenborn. Zudem verliefen bereits Sponsorengespräche erfolgreich und klar ist auch, dass der Vereine alle nötigen Trainer und Betreuer stellen kann. Die langen Kündigungsfristen des JFV, auf die sich alle Vereine im Vorfeld geeinigt hatten, würden sich nun bewähren und den Spielern Planungssicherheit geben.

Aktuell führt man Eltern- und Spielergespräche. In der C3 war z.B. die Stimmung laut Thomas Stobinsky eindeutig: "Die Mannschaft funktioniert, die Zusammenarbeit mit dem Trainer funktioniert und man möchte zusammen weiter Fußball spielen." Gestern Abend gab es weitere Zusammenkünfte. Interessierten Spielern mache man das Angebot im Verein zu bleiben, das gelte für alle Spielklassen.

Gleichzeitig gibt sich das Führungsduo nicht mit der Situation zufrieden: "Natürlich muss man so einen Austritt kritisch hinterfragen. Süd hat recht, dass die sportliche Entwicklung nicht zufriedenstellend ist", sagt Stobinsky. Gleichwohl sei es "despektierlich, nun die Verantwortung wegzuschieben." Dabei verweist er darauf, dass Süd-Präsident Peter Janeck im JFV-Vorstand saß und so das Geschehen mit verantwortete. Stobinsky ärgert, dass es aus seiner Sicht seitens des BSC Süd 05 keine Resonanz auf Lösungsansätze gab. Als der Verein im März den Austritt ankündigte, habe man ein Maßnahmenpapier vorgestellt, mit dem die sportliche Situation wieder verbessert werden könnte. Immerhin hatte man sich dabei auf einen zweiten Termin geeignet, doch dieser war laut Thomas Stobinsky dann jedoch sehr schnell vorbei. "Vorgestern ging unserem Verein dann die Kündigung zu", berichtet Oppenborn.

Beim JFV zweifelt man an, dass es Süd gelingt in allen drei Spielklassen nun eigene Teams zu stellen. "Im C-Bereich könnte das noch gelingen, im A- und B-Segment eher nicht", schätzt Jens-Uwe Oppenborn ein.

Blickt man derweil auf die U18-Mitgliederzahlen der Vereine wird deutlich, dass die vermeintlich "Großen" in der Stadt im Vergleich gar nicht so riesig sind. Platzhirsch ist der FC Borussia mit 259 Kindern und Jugendlichen, es folgen Stahl (174), Süd (168), Empor Brandenburg (87) und Klein Kreutz (45). "Viele der vermeintlich kleineren Vereine haben da hervorragende Arbeit geleistet", lobt der JFV-Vereinsvize. Der Vorsitzende betont weiterhin die Daseinsberechtigung des JFV. Alle Fußballvereine der Stadt hätte rund 1.200 Mitglieder - allein der RSV Teltow in der näheren Umgebung kommt dagegen auf rund 1.000 Mitglieder. Mithalten könne man da nur durch Geschlossenheit.

Gleichwohl gehe man die Neuausrichtung sportlich an. "Wir sehen das als große Chance und betonen ausdrücklich: Die Tür des JFV steht jedem Verein offen", so Oppenborn, damit schließt er auch einen möglichen "Rücktritt vom Rücktritt" der Südler nicht aus.

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Bilder


  • Vereinschef Thomas Stobinsky (r.) und sein Stellvertreter Jens-Uwe Oppenborn stellen klar: Der Verein macht weiter und gibt Gas.


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Kommentare (11)

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egal;) schrieb um 12:59 Uhr am 15.04.2019:

Haaaaaallllllllllllooooo.....
Kinder- und Jugenförderung bei Borussia... ??? Wer bitteschön fördert da zur Zeit wen ??? 259 Kinder und Jugendliche, wo spielen die alle?
Wenn ich bei Fussball.de mal so stöbere dann fällt im Jungenbereich auf,
dass Süd von F bis D 7 Mannschaften gemeldet hat, Stahl sogar 8 und Borussia schon im Kleinfeldbereich nur mittels Spielgemeinschaft auf 5 Mannschaften kommt. Was ist mit den restlichen Kindern ?
Oder ist die Förderung beim Singen und Klatschen gemeint ?
Zum Zeitpunkt der Gründung des JFV's kann ich mich kaum daran erinnern, dass es auf Seiten von Borussia irgendwelche Nachwuchsmannschaften gab
die auf Kreis- bzw. Landesebene mal namenhaft hervorstachen.
Wer oder was hat dort jemals wen gefördert???
Statistiken schön zurecht malen bringt wenig... Tatsachen entscheiden da
vielmehr......... Welche von den aktuellen Nachwuchsmannschaften spielt
egal in welche Klasse eigentlich irgendwo oben mit... ???
Förderung geht einfach anders...!!!

Dirk schrieb um 15:07 Uhr am 14.04.2019:

@Realist oder Realitätsfremd?

Schreib doch Deinen richtigen Namen wenn Du in die Kommunikation einsteigen willst. Scheinbar bist Du einfach nur unwissend und hast innerlich den Wunsch aufgeklärt zu werden.

Realist schrieb um 14:47 Uhr am 14.04.2019:

@ Dirk
Solange es solche Marktschreier wie dich gibt, die anscheinend wenig Sachverstand einbringen, solange wird sich zwischen den Vereinen der Stadt wenig tun. Es kam damalig zu einer gutgemeinten Idee, die letztlich an irgendwelchen Dingen gescheitert ist. Der FC Stahl wird damals gute Gründe gehabt haben, sich dem zu verwehren. Anscheinend war man nicht vollends von dem Konzept überzeugt. Am Quenz hat man die letzten Jahre gleichzeitig bewiesen, dass man im Nachwuchs wohl die sportlich gesehen besseren Argumente hatte. Wenn Kinder vom JFV zum FC zurückkommen, dann sollte man sich als Erstes mal an die eigene Nase fassen, anstatt einem anderen Verein den schwarzen Peter zuzuschieben. Hier hatte Jemand einen sehr schlauen Satz dazu geschrieben, im Sinne von "Reden ist Silber, Schweigen ist Gold". Daran sollten sich mal Einige halten, vor Allem diejenigen mit wenig Sachverstand nicht wirklich glänzen. Und davon gibt es im Brandenburger Nachwuchsfussball leider zu Viele! Viel Glück dem JFV auf seinem weiteren Weg.

Dirk schrieb um 10:29 Uhr am 14.04.2019:

@Mario ...

war denn nicht auch Ihr Sohn Teil des C-Junioren Landesmeister-Teams in der Saison 2016/2017? Allein dieser Erfolg rechtfertigt noch immer den Entschluss einen Jugendförderverein in Brandenburg zu gründen. Wenn sie sich nun noch etwas besser vorbereitet hätten, dann wüssten Sie das dieser Verein nicht ausschließlich zur Förderung der Spitzentalente gegründet wurde, sondern auch für den Fußball im Nachwuchs-Breitensport. Gerade aufgrund der rückläufigen Nachwuchszahlen im Bereich der A- und B-Junioren war es nur sinnvoll Alles in einen Topf zu schmeißen. Größtes Problem und Erschwernis für die Arbeit des JFV ist lediglich ein einziger Verein in der Stadt ... und das ist der FC Stahl Brandenburg !!! Anstatt auch im JFV mitzuarbeiten, hat man in der Gründungsphase zwar aktiv mitgearbeitet, jedoch konnten sich die „Offiziellen“ dieses Vereins auf deren Mitgliederversammlung auch aufgrund mangelnder Vorbereitung und Aufklärung nicht durchsetzen. In der Folge hat man sich dann gehen den JFV gestemmt und auch immer wieder versucht Talente aus dem JFV in Größenordnung abzuwerben, dazu verwendete Mittel bleiben meist fragwürdig. Das Freunde und Schulkameraden auch in Ihrer Freizeit zusammen Fussball spielen möchten bleibt außer Frage. Das hätten sie Alle zusammen gern auch im JFV, nur hat nicht jeder auch das gleiche Talent und spielt dann vielleicht nicht immer auch in Punktspielen zusammen. Es ist von daher gut, das die Jungs sich zumindest gern im Fußballsport aufhalten und Ihre Freizeit sportlich aktiv und sinnvoll nutzen, in welchem Verein auch immer.

Mit all den Sturköpfen im Brandenburger Fußball wird auf Jahre nichts sinnvolles mehr umgesetzt werden. Der eine will mit seinem Männerteam in die Regionalliga, die anderen wollen noch viel mehr, sind in Ihrer Leistungsfähigkeit aber seit Jahren begrenzt und kriegen nicht wirklich was auf den Rasen, außer sich an Spielern des JFV zu „bedienen“. Und wenn man sich dann mal die Mitgliedszahlen der U18 Akteure in der Stadt ansieht zeigt es sich doch das wer vernünftige Kinder- und Jugendarbeit macht. Es gab und gibt nur ein vernünftiges Konzept für den Brandenburger Jugendfußball ... und das ist ein gemeinschaftlicher Jugendförderverein für alle Fußballvereine.

Es ist sinnvoll sich noch einmal zusammen mit allen Vereinen auszutauschen, wenn dann noch immer kein Umdenken stattfindet wird sich hier über Jahre nichts mehr entwickeln um eventuell Wettbewerbsfähig in höheren Ligen zu sein. Engstirniges Denken im Fußball- und Vereinsbereich wird in dieser Region zu keinem nachhaltigen Erfolg führen.

Sport frei!!!

Mario schrieb um 20:49 Uhr am 13.04.2019:

"Wenn ihr weiter machen wollt und auch noch richtig Gas geben wollt, gebt bitte dem Verein einen anderen Namen". Mit Förderverein hat das nämlich nichts zu tun. Viele Talente haben das selbst recht schnell erkannt und dem Verein den Rücken gekehrt. Viele Jungs haben sogar Spielsperren in Kauf genommen und den JFV mitten in der Saison verlassen. Das hat nichts mit Abwerbungen von anderen Vereinen zu tun. Die Wechselentscheidungen (oder sogar ganz mit dem Fussballspielen aufzuhören) haben allein die Jungs getroffen. Zum Fussball gehört auch Motivation und Spass. Um diese Freude am Fussball wieder zu haben, gehen echte Talente lieber weg vom JFV und spielen in tieferen Ligen. Der JFV ist nur ein Verein auf dem Papier, gelebt wird dieser Zusammenschluß von mehreren Vereinen als anonymes Anhängsel, nicht als Verein. Die Verantwortlichen vom JFV sind größtenteils Funktionäre aus den Stammvereinen Borussia, Klein Kreuz und Empor. Ihr Herzblut und Engagement hängt mehr bei ihren Stammvereinen als beim JFV. Der JFV ist im wahrsten Sinne dabei das 5. Rad am Wagen. Aus meiner Sicht muss es eine neutrale Vereinsführung ausserhalb der Stammvereine geben, um wirklich wie ein Förderverein zu agieren. Die Vereinsführung des JFV kennt seit mehreren Jahren die Abwanderungsgründe der Talente, steuerte aber nicht dagegen. Und jetzt will man so weiter machen wie bisher. Die Ignoranz kann ich nicht mit Unwissenheit entschuldigen. "Macht weiter so, die Talente werden auf anderen Plätzen gefördert".

Kailoxx schrieb um 14:01 Uhr am 13.04.2019:

allgemein ist es aber korrekt, dass unsere Stadtvereine nicht mit Vereinen aus Havelland Mitte mithalten können wird, wenn hier jeder sein eigenes Süppchen kocht und die Nachwuchsspieler jede zweite Saison den Verein und damit das Umfeld (und Konzept) wechseln... am Ende werden alle Brandenburger Teams Kreisliga spielen, weil alle guten Talente verstreut sind. Diese alberne Feindschaft zwischen Süd und Stahl (mittlerweile nur noch Oberliga und Landesliga) schadet im Nachwuchsbereich extrem und das ist enorm schade und für mich absolut nicht nachvollziehbar...

Kailoxx schrieb um 13:51 Uhr am 13.04.2019:

Ergebnisorientiert? Wenn dem so wäre, gäbe es keine Kreisklassen... dieses Kommentar zeugt von sehr viel Unwissenheit. Fußball sollte zielorientiert sein. Und für viele ist das Hauptziel: Spaß am Sport. Vor allem bei Kindern...

L. schrieb um 13:24 Uhr am 13.04.2019:

Naja, von den vielen Vereinen in Brandenburg bleiben nur noch ein paar übrig. Fohrde ist schon lange ausgestiegen und über die Qualität des JFV lässt sich streiten. Zeigt doch mal die Tabellensituation. Irgendwann sollte Fussball ergebnisorientiert sein.

basti schrieb um 12:37 Uhr am 13.04.2019:

Ach Sandra....Solche Reaktionen sind einfach nur albern. Lasst den Kindern den Spaß am Spiel und macht nicht alles durch solche Vereinspolitik kaputt. Wir sind gespannt wie es bei Süd laufen wird. Dieses " Klein Klein " im Brandenburger Fußball ist so albern.

Nix da schrieb um 11:40 Uhr am 13.04.2019:

Das Problem in der Geschichte der Menschheit ist, dass diejenigen, die die Wahrheit kennen sich nicht äußern und man diejenigen, die von nix ne Ahnung haben, nicht zum Schweigen bringen kann.

Wolfgang Slipek schrieb um 09:23 Uhr am 13.04.2019:

Die Briten haben vor drei Jahren auch eine andere Vision gehabt. Ich halte einen Braxit mit ähnlichen lächerlichen Szenarien für durchaus denkbar. Schade, dass so viele Betonköpfe in der Jugendarbeit unterwegs sind.