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Brawag stoppt Arbeiten auf Großbaustelle: 500-Meter-Leitung hat 15cm langen Riss / Fieberhafte Suche nach Lösungsmöglichkeiten

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Stadtgeschehen

Erstellt: 09.10.2019 / 13:42 von cg1

Sie führt vom Wasserwerk Mahlenzien bis zum Hochbehälter auf dem Marienberg: die rund 10 km lange und 1967 verlegte Trinkwasserleitung zur Wasserversorgung der Stadt. Nun wird ein 500 Meter langes Teilstück durch eine moderne PE-Leitung ersetzt, eine Sicherheitsmaßnahme der Brawag, die dafür rund 1,5 Mio. Euro investiert. Heute dann der große Tag: Die Vorarbeiten zur Erstellung des Bohrtunnels waren abgeschlossen, der zusammengeschweißte Düker wurde eingefädelt und dann das Drama: ein Riss wurde entdeckt, die Arbeiten sind seit den Mittagsstunden gestoppt!

Doch der Reihe nach: Die Baustelle ist spektakulär. Im Schmöllner Weg haben Experten der Firma Bortec-Teubner aus Wittenberg mehrere Bohrköpfe in Stellung gebracht. Erst knapp unter der Erde und später dann im Bereich der Plane ca. 20 Meter tief, wird so eine Verbindung bis zum Anschlusspunkt an der Havelfähre hergestellt. "Los ging es mit einem 250er-Bohrkopf, dann 300mm, dann 600, dann 800 und später ein 1000mm-Kopf. Diesen Durchmesser brauchen wir um später die 710er-Leitung durchzubekommen", beschreibt Brawag-Projektleiter Ralf Sternsdorf.

Dieser Prozess ist abgeschlossen, der gestern eingeschwommene Düker wurde seit etwa 11 Uhr dann in den Bohrtonnel gezogen. Zuvor waren die einzelnen Leitungsstücke auf dem gegenüberliegenden Gelände des Brandenburger Elektrostahlwerks zusammengeschweißt worden. Im Ganzen ging die Leitung dann auf die Reise, flankiert und gezogen von drei Schiffen über den Breitlingsee bis auf die Havel auf Höhe der Seilfähre.

Anfangs sah alles perfekt aus, Meter für Meter verschwand die Leitung unter der Erde, bis Arbeiter dann am frühen Nachmittag die Maschinen anhalten mussten. Das Problem: Der Düker hat einen ca. 15 cm langen Riss - er kann so nicht verwendet werden. "Als ich am Mittag die Baustelle besichtigte fiel mir der Riss auf, ich habe dann den Stopp der Arbeiten veranlasst", sagt Brawag-Chef Uwe Müller zum Meetingpoint.

Fieberhaft werde nun nach Lösungsmöglichkeiten gesucht, doch keine davon verspricht eine extrem schnelle Lösung. Der Riss befindet sich laut Müller etwa 60m von einem Ende entfernt. Man könne ggf. den Rest des Dükers versenken und das kaputte Stück abschneiden - dort müssten Experten dann ein neues Teilstück anschweißen. Das Problem: Für diese Arbeiten gibt es deutschlandweit nur zwei (!) Maschinen. Auch kann es möglich sein, dass der Düker komplett entfernt werden muss. Dann müsste das Team der Bohrfirma dauerhaft die flüssige Dispersion aus Wasser und dem sehr quellfähigen Tonminerial Bentonit einfüllen, damit der Schacht nicht zusammenfällt, bis der der neue Düker griffbereit liegt.

Parallel zur Suche nach den Lösungsoptionen verhandelt die Brawag mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt, damit die Havelsperrung verlängert werden kann.

Zuerst berichtete vor wenigen Minuten die Maz über den Baustopp: [Link zum Artikel].

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Bilder



  • Der zusammengeschweißte Düker liegt auf der Havel - ein kleiner Riss stoppte am Mittag die Bauarbeiten.

  • Ein kleiner Riss - an welcher Stelle er verursachte wurde wird nun untersucht.

  • Brawag-Projektleiter Ralf Sternsdorf vor einem der Bohrköpfe.

  • An dieser Stelle wird der Düker unter die Erde gebracht.

  • Ein kleiner Riss - an welcher Stelle er verursachte wurde wird nun untersucht.



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