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Fliegerklub Brandenburg richtet Deutsche Segelflug-Meisterschaft der Frauen aus

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Sport

Erstellt: 06.01.2020 / 18:01 von Jan Jensen

Vom 3. bis zum 11. Juli wird die deutsche Segelflugwelt alle Augen nach Brandenburg an der Havel richten. In diesem Zeitraum findet die Deutsche Segelflugmeisterschaft der Frauen 2020 auf dem Flugplatz Mühlenfeld statt. Kombiniert wird diese Meisterschaft mit einem geschlechterübergreifenden Qualifikationswettbewerb für die allgemeine Deutsche Meisterschaft 2020. Beides gemeinsam ist das Offene Märkische Vergleichsfliegen. Bereits wenige Tage nach Öffnung des Anmeldefensters waren alle 75 Startplätze belegt, die Warteliste ist lang und schon jetzt ist klar: Deutschlands Segelflugelite wird...

... sich Anfang Juli in Brandenburg versammeln, um sich in einer der wohl schönsten Segelflugregionen Deutschlands in dem motorlosen Fliegen rein mit der Kraft der Sonne zu messen. Das große Interesse an dem Brandenburger Wettbewerb macht auch an Ländergrenzen keinen Halt, weshalb erstmals auch ausländische Pilotinnen teilnehmen werden. Die vom Fliegerklub Brandenburg ehrenamtlich organisierte Veranstaltung verspricht also große Strahlkraft – weit über den kleinen Flugplatz hinaus – auf die gesamte Region zu haben. Mit einer öffentlichen Eröffnungszeremonie auf dem Neustädtischen Markt möchten sich die Veranstalter in Brandenburg präsentieren, den Wettbewerb in die Stadt tragen und gemeinsam mit allen Interessierten sowie den ungefähr 250 Helfenden und 75 Pilotinnen und Piloten den Beginn des Wettbewerbes feiern.

Wie funktioniert so ein Segelflugwettbewerb?
Das ist kompliziert. Aber im Prinzip immer nach demselben Muster. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer fahren mit ihrem eigenen oder einem geliehenen Segelflugzeug zu dem Wettbewerb. Jeden Tag wird dann in einem morgendlichen Briefing ermittelt, ob das Wetter fliegbar – d.h. genügend Thermik – zu erwarten ist und wie das Wetter sich den Tag über entwickeln wird. Davon abhängig wird von der Wettbewerbsleitung eine Flugaufgabe erstellt, die alle Teilnehmenden zu absolvieren haben. In der Regel sind dies Strecken mit einer Länge von ungefähr 200km bis 600km mit mehreren Wendepunkten. Gegen Mittag beginnt dann der Startvorgang. Nach einer guten Stunde sind alle Segelflieger in der Luft, kurze Zeit später wird der Abflug freigegeben – ab dann muss jede Pilotin und jeder Pilot für sich selber entscheiden, wann sie oder er mit der Aufgabe beginnt. Ab dann beginnt das große Taktieren: Wie entwickelt sich das Wetter? Wann ist die Thermik am besten? Was machen die anderen Pilotinnen und Piloten? Und so weiter… Am Ende des Tages gewinnt, wer die gestellte Aufgabe am schnellsten vollenden konnte. Das dauert je nach Aufgabe meist zwischen 2,5 und 6 Stunden – genügend Zeit, dass sich die fliegerische „Spreu vom Weizen“ trennen kann. Die oder der Schnellste erhält am Tagesende die meisten Punkte, die oder der Langsamste die wenigsten Punkte. Die erflogenen Punkte jeden Tages werden addiert und wer nach dem letzten Wertungstag die meisten Punkte gesammelt hat, der hat gewonnen. Klingt eigentlich ganz einfach. Kompliziert wird es durch viele kleine Details, die zum einen zur Sicherstellung eines fairen Wettbewerbs dienen (z.B. haben die Segelflugzeuge unterschiedliche Leistungsdaten, die mit einem Index vergleichbar gemacht werden müssen, sodass auch Piloten mit „älteren“ Flugzeugmodellen eine Chance haben) und zum anderen den sicheren Ablauf eines Wettbewerbs sicherstellen. Womit die Frage auftaucht:

Sind 75 Segelflugzeuge am Himmel nicht gefährlich?
Nein. Das wichtigste Argument zu Beginn: Es handelst sich ausschließlich um sehr erfahrene Pilotinnen und Piloten, die alle eine mehrjährige Segelflugausbildung und bereits viel Erfahrung im Streckensegelflug gesammelt haben. Weiterhin gibt es sehr spezifische Regeln für das Fliegen in Wettbewerben – so ist sogar die Richtung, in welcher in der Nähe des Start-Flugplatzes unter einer Wolke in einem Aufwind gekreist werden darf, festgelegt. Verstöße werden mit Punktabzug bestraft. Die Sicherheit hat im gesamten Wettbewerb – ob am Boden oder in der Luft – oberste Priorität.

Kann man bei dem Wettbewerb zuschauen?
Ja und Nein. Der Fliegerklub Brandenburg lädt alle Interessierten herzlich am 2. Juli auf den Neustädtischen Markt ein. Dort wird der Verein 2 Segelflugzeuge aufbauen, Fragen beantworten und Informationen verteilen, bevor am späten Nachmittag die öffentliche Eröffnungszeremonie mit allen Teilnehmenden stattfindet.
Während des eigentlichen Wettbewerbes kann der Flugplatz von Interessierten nur sehr begrenzt betreten werden. Das hat vor allem Sicherheitsgründe. Lohnen kann sich ein Besuch jedoch trotzdem. Denn zumeist zwischen 11 und 13 Uhr beginnt der Startbetrieb, bei dem fast im Sekundentakt die Segelflieger in die Luft geschleppt werden – ein Spektakel für jeden Zuschauer. Spielt das Wetter mit, ist dann jedoch erst einmal ein paar Stunden Ruhe, bevor die ersten Piloten wieder am Flugplatz eintreffen.

Was ist das Offene Märkische Vergleichsfliegen?
Im Austragen von Wettbewerben ist der Fliegerklub Brandenburg erfahren. Seit 1997 wird das Offene Märkische Vergleichsfliegen (OMV) mit steigender Beliebtheit alle zwei Jahre auf dem Flugplatz Mühlenfeld ausgetragen. Die wunderschöne Landschaft und eine gute Wettbewerbs-Infrastruktur haben das OMV in Segelfliegerkreisen in der gesamten Bundesrepublik zu einer Top-Adresse werden lassen.

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Bilder


  • Ein Foto vom Starterfeld des letzten "OMV" auf dem Flugplatz im Jahr 2018 / Foto: Fliegerklub Brandenburg

  • Sportleiter Matthias Kaese / Foto: Fliegerklub Brandenburg

  • Wettbewerbsleiter Lars Bamberger / Foto: Fliegerklub Brandenburg


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