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Scheller in Göttin: Kein Ausbau vom Paterdammer Weg

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Stadtgeschehen

Erstellt: 13.02.2020 / 08:31 von din

"Insgesamt hat der Ausbau des Paterdammer Weges wenig Aussicht auf Umsetzung“, beruhigte Oberbürgermeister Steffen Scheller die erhitzen Gemüter bei der gestrigen Bürgerversammlung „OB vor Ort - in Göttin". Im Ortsteil schlugen die Wellen hoch, als die Mehrheit der Stadtverordnetenversammlung  dem Antrag der Freien Wähler zustimmte, den Paterdammer Weg möglicherweise als Straße mit Ortsumfahrung des Ortsteils Göttin auszubauen. Ziel sollte es sein, eine direkte Straßenführung zum Knotenpunkt B102/L88 und zur A2 zu schaffen. Aus- und Einpendler, die mit dem Fahrzeug die A2 nutzen, könnten - so die Idee...

... - bei deutlich kürzerer Streckenführung die verkehrsbelasteten Bereiche der Wilhelmsdorfer Vorstadt und des Hauptbahnhofes meiden.

Gegen diese Pläne hatte sich ganz schnell in Göttin die Bürgerinitiative „Naturnahe Ortsteile" formiert. „Die vorgeschlagenen Baumaßnahmen sind nicht im Verkehrsentwicklungsplan vorhanden. Sie hätten wenig Aussicht auf Fördermittel und sehr viele naturschutzrechtliche Probleme müssten gelöst werden“, begründete OB Steffen Scheller die fast sichere Ablehnung. „Wir freuen uns über das positive Signal der Verwaltung wollen aber mit einer Petition noch an die Abgeordneten der SVV appellieren, das Projekt fallenzulassen,“ betonte der Vorsitzende der BI, Robert Thiele und übereichte 1.720 Unterschriften.

Wenig erfreut waren die Vertreter der Freien Wähler, die über die Medien erfahren mussten, dass die Verwaltung der Stadt ihr Projekt ins Abseits stellen will.

Aber es gab auch noch andere Informationen, es ging nicht nur um die strittige Straße: Freuen können sich z.B. die Kinder in Göttin. Ihr Spielplatz erhält eine Halfpipe für die Skater. Möglich wird dies durch eine Spende der MBS. Im kommenden Jahr soll zudem der Radweg nach Reckahn gebaut werden. Grund der Verzögerung waren laut Verwaltung fehlende Baufirmen und ein uneinsichtiger Grundstückseigentümer. Ebenso soll neben der Ergänzung der fehlenden Beleuchtung am Bahnübergang der Bau eines Fußgängerüberweges und neuer Gehwege noch in diesem Jahr realisiert werden.

Zur Galerie mit allen Fotos geht es hier: [Klick].

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Kommentare (26)

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Thomas schrieb um 14:52 Uhr am 14.02.2020:

Ich gehe davon aus das die Chance auf eine Datenerhebung nach dieser Blockade nicht mehr zu Stande kommt. Und man darf auch nicht ausschliesslich sich auf die quantitative Verkehrsmenge stützen, da gibt viele Faktoren die vorteilhaft wären. Weniger Verkehr für die Dörfer, schneller und kürzere A2-Anbindung des kompletten südlichen Brandenburgs(individual-Verkehr, Lieferverkehr, Handwerker, teilweise eine Entlastung für den Verkehr stadteinwärts, usw.).

Das südliche Gebiet von Brandenburg ist ja kein kleines Dorf sondern es betrifft sehr viele Menschen die hier eine Verbesserung hätten, sowie die beteiligten Dörfer und dies ohne grössere Nachteile. Deshalb bin ich weiterhin der Meinung das ein grober Fehler war sich gegen dieses Projekt zustellen.

Thomas T. schrieb um 13:49 Uhr am 14.02.2020:

@Thomas: Manchen meiner Vorredner kann ich nur zustimmen. Mein Eindruck ist, dass Sie ohne konkrete Umstände zu kennen einfach eine Meinungshoheit erreichen wollen. Punkt1 wäre zunächst einmal eine valide Datenbasis zum Verkehr in dieser Region zu erfassen. Punkt 2 müsste natürlich auch den Quell und Zielverkehr zuverlässig feststellen. Also wieviele Autos wollen von wo nach wo.
Punkt 3 wären in diesem Fall öffentliche Belange (erforderliche Finanzen, natur-, wasserschutzrechliche und immissionsschutzrechltiche Belange etc.) zu betrachten.
Punkt 4 wäre aufgrund dieser Daten einen qualifizierten ergebnissoffenen Entscheidungsvorschlag zu diskutieren.
Nochmal:
Es geht eben nicht an, dass Steuergelder für einige wenige Egoisten einfach so rausgehauen werden. Und ja, es ist allemal besser, vernünftiger und preiswerter den Menschen einen sehr gut ausgebauten Nahverkehr zu bieten als dass sie das teure Auto nutzen müssen.
Aber mit dem Abwägen verschiedener Lösungen haben es manche ja nicht so. Lieber wird versucht, mit der Brechstange seine Meinung als die allein selig machende durchzudrücken.
Punkt 4

Thomas schrieb um 13:07 Uhr am 14.02.2020:

@Thomas T. einige wünschen sich die Städtebahn wieder ;)

https://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam-Mittelmark/Bad-Belzig/Interessenverband-fordert-Brandenburgische-Staedtebahn-soll-reaktiviert-werden

@Mumpitz
die Südumfahrung wäre mehr als weit genug entfernt und man kann dies auch nicht mit dem Lärm einer Autobahn vergleichen ! Zudem gibt es auch Lärmschutzmaßnahmen.

Mumpitz schrieb um 11:50 Uhr am 14.02.2020:

Wie gesagt: Meinungsmache durch Übertreibung. Klar hört man, wenn auf einer benachbarten Straße Autos vorbeifahren. Das ist völlig normal und auch in allen anderen Gegenden des Ortes so. Aber von einem belastenden Geräuschpegel "auf dem Weinberg" (wie Sie schrieben), kann keine Rede sein. In der Reckahner Straße, die unten am Weinberg vorbeiführt, kann es bestimmt schon mal etwas lauter sein wenn da ein LKW vorbeifährt. Oben am Feld herrschen jedoch überwiegend Ruhe und Frieden.

Die Pläne sind mir durchaus bekannt. Darauf zu erkennen ist ganz deutlich, dass die Variante 2 /Südumfahrung parallel zur Autobahn, nur viel dichter am Ort langführen soll. Demzufolge hätten die Bewohner der angrenzenden Ortslagen, auch die Bewohner des Weinberges, eine weitere Straße im Genick und wären zusätzlich zum Rauschen der Autobahn auch noch den dann entstehenden Verkehrsgeräuschen der Umfahrung ausgesetzt.

Wie Sie sicherlich wissen, wurde der Beschluss von den Fraktionen der SVV gefasst. Ich gehöre keiner davon an und bin auch sonst in keiner Weise politisch aktiv. Ihre Unterstellung, ich sei an der Entscheidung beteiligt gewesen, ist also nicht zutreffend. Nur geht meine Ortskenntnis deutlich über "mal da gewesen" oder "im Garten gesessen und Autos gehört" hinaus, sodass es mir ein Anliegen ist, klarzustellen, dass einiges von dem was hier teilweise geschildert wird, einfach nur Stuss ist.

Thomas schrieb um 10:57 Uhr am 14.02.2020:

@Mumpitz
Also ich bin mir jetzt nicht sicher ob Sie sich da so gut auskennen. Wenn man "Am Weinberg" wohnt oder dort mal zu Besuch ist, nimmt man den Verkehr der Reckahnerstr. sehr gut, laut und störend war (gerade wenn man im Garten sitzt). Von den anderen Häusern die an der ReckahnerStr. und Brandenburgerstr. stehen mal abgesehen. Ich bin mir sicher das die Anwohner kein Problem damit hätten wenn weniger Verkehr dort durch fließen würde!

Wenn es ein Südumfahrung geben würde, wäre der Verkehr durch Göttin, Rekahn und Krahne bedeutend weniger geworden. Es hätte eine Zufahrt von der Scholle und eine Zufahrt von der Grünningerstr. gegeben und warum sollte der Verkehr da durch Göttin mehr werden wenn diese anderen Strecken schneller erreichbar und kürzer sind ? Kennen Sie überhaupt die Pläne, man muss ja wirklich zweifeln.

Gedanken machen und die Optionen aus verschiedenen Sichtweisen zu prüfen kann man nur wenn dafür offen ist, ist die Frage ob dafür die Initiative in der Lage war.

Vermutlich versuchen Sie sich auch nur die ganze Zeit zu rechtfertigen das die Entscheidungen richtig waren weil Sie selbst beteiligt waren an diesen und Fehler machen sowieso grundsätzlich immer die anderen !

Eddy schrieb um 10:53 Uhr am 14.02.2020:

@Mumpitz
Auch Göttin hat doch einen Ortsvorsteher oder? Mindestens der sollte doch die Tagesordnungen der Ausschüsse lesen, da stand der Beschlussvorschlag drauf. Die Diskussion lief ja da öffentlich schon eine ganze Weile.

Mumpitz schrieb um 10:25 Uhr am 14.02.2020:

Zeit, sich Gedanken darüber zu machen, gab es leider nicht viel. Von dem Beschluss der SVV haben die Bewohner in Göttin und Umgebung erst erfahren, als er bereits beschlossen war.

Hinterher von ihnen zu verlangen, dass man erstmal in Ruhe diskutieren und darüber nachdenken soll, ist frech bis scheinheilig.

Und selbst wenn es irgendjemanden der Fraktionen, die das zunächst befürwortet haben (und dann nacheinander doch zurückgerudert sind) im Vorfeld interessiert hätte, was die davon direkt betroffenen Wähler davon halten, wäre die Meinung dieser zu dem Thema sicherlich keine andere gewesen.

Mumpitz schrieb um 10:17 Uhr am 14.02.2020:

@ Thomas:

Wer sich bei der Anrede "Lieber Herr..." angegriffen fühlt und Sachverhalte zum Zwecke der Manipulation von Meinungen falsch, verzerrt und übertrieben darstellt, ist vermutlich nicht ganz so "entspannt" und unbeteiligt wie er uns hier weiszumachen versucht.

Und bevor noch irgendjemand diesen Schwachsinn glaubt: Auf dem Weinberg herrscht, wie Sie ja nun doch selbst sogar eingeräumt haben, kaum Verkehr. Hin und wieder wird der Lärmpegel sicher durch bellende Hunde, den Wind in den Bäumen, die spielenden Kinder der Kita Weinbergspatzen oder das entfernte Rauschen der Autobahn wenn der Wind ungünstig steht, in die Höhe getrieben.

Vielleicht standen Sie bei Ihrem Lärmerlebnis ja direkt neben einem Schlagbohrer? Oder waren Sie etwa in einem ganz anderen Ort namens Göttin? Das würde einiges erklären. Ihre Darstellung entspricht einfach nicht den Tatsachen!

Und obwohl ich die mediale Berichterstattung zum Ort aufmerksam verfolge, habe ich selbst noch keinen der von Ihnen genannten vielen Leserbriefe der angeblich empörten Göttiner wahrnehmen können. Was nicht heißt, dass ich Ihnen nicht glaube, dass es solche Leserbriefe tatsächlich gab. Aber wenn so eine Umfahrung á la Variante 1 oder 2 die Alternative sein soll, ist der Durchgangsverkehr auf einer Durchgangsstraße (dessen Ursachen auch in der Gesamtheit der Verkehrsprobleme der Stadt liegen) sicherlich das kleinere Übel.

Übrigens: Im Falle einer Südumfahrung wäre es für die Bewohner Am Weinberg und anderen Randlagen des Ortes sicherlich tatsächlich etwas lauter geworden. ;) Da haben sie ja nochmal Glück gehabt.

Olli schrieb um 09:54 Uhr am 14.02.2020:

Ich dachte es ist hauptsächlich nicht zustande gekommen, weil man festgestellt hat das das Terrain es nicht hergibt? Stand das nicht so in einem Artikel? Oder bin ich da falsch informiert?

Thomas schrieb um 08:24 Uhr am 14.02.2020:

Es wäre besser gewesen das Ganze differenziert zu betrachten und auch so in Gespräche zu gehen. Als neue Argumentationen hätte man anbringen können das die Verkehrslage zunimmt(Ausbau Scholle) und auch mit dem Bau der Brücke an der Potsdamer Straße wird der Verkehr erheblich zunehmen, da diese wie es im Moment geplant wird einseitige abgerissen und wieder aufgebaut wird und somit die eine Doppelspur für beide Richtungen freigeben wird. Ich kann mir nicht vorstellend das da dann noch LKW‘s drüber dürfen, abgesehen von den 40 Tonnern die jetzt da schon nicht mehr drüber dürfen.

Diese gute Chance sehe ich von der Initiative als verspielt weil man generell gegen eine Umfahrung war ohne abzuwägen und sich Zeit für Gedanken gelassen hat.

Das Hr. Scheller diese Stimmung auffängt, bei der knappen Haushaltslage und den zukünftigen Projekten, ist nachvollziehbar und ein Geschenk für Ihn. Jetzt hat man auch für die Zukunft eine gute Argumentation um sich gegen so ein Projekt zu stellen (hoher Druck aus der Bevölkerung gegen so ein Projekt). Da von abgesehen das Brandenburg generell in der Zukunft bei der jetzigen Bevorzugung eher zurück stecken werden muss, aus Landessicht.

Rommy schrieb um 08:23 Uhr am 14.02.2020:

@ Thomas T.

auch dazu hat sich Herr Scheller geäußert.
Leider nicht positiv.
Nach jetzigem Stand werden die Zusatzfahrten z.b. nach Göttin wieder reduziert werden, anstatt verdichtet.
Für mich ganz klar eine falsche Entwicklung.

Thomas T. schrieb um 08:13 Uhr am 14.02.2020:

Zur immer wieder angesprochenen Verkehrsentlastung: Sinn macht nur der massive Ausbau des öffentlichen Personenverkehrs. Also viel weniger Individualverkehr. Steile These: Das wird auch noch billiger für den Steuerzahler! Warum sollen denn auch Steuermittel von allen für die Egoismen weniger verschwendet werden? Und Klimaschutz gibts auch noch gratis dazu. Wer Straßen baut wird noch mehr Verkehr ernten!

Rommy schrieb um 07:28 Uhr am 14.02.2020:

@Thomas
Da ich an der Veranstaltung teilgenommen habe, kann ich ihnen zur Südumfahrung folgendes sagen.
Die Südumfahrung wurde bereits im letzten Jahr von der SVV abgelehnt.
Diese Umfahrung hätte für mich auch Sinn gemacht, da dies wirklich eine Umfahrung/Entlastung gewesen wäre.

Thomas schrieb um 07:21 Uhr am 14.02.2020:

Hatte ich ja geschrieben, ich wohne dort nicht, fahre dort nicht lang aber kenne das dort ganz gut und die Südumfahrung hätte eine echte Entlastung bringen können für den Verkehr und die Leute dort.


Der Paterdammer Weg ist auf Seite von Göttin ganz gut befahrbar mit dem Rad, Rennrad bei dem Weg wird aber nicht klappen und erst recht nicht wenn es mehr Richtung Paterdamm geht, da wird er immer schlimmer und auch mit einem normalen Rad schon sehr schwierig.

Artjom aus der Metro schrieb um 00:28 Uhr am 14.02.2020:

@Thomas
Du machst dir ja, um das Wohlergehen ziemlich viele Leute Gedanken, aber welche persönlichen Vorteile hättest du denn davon, wenn es einen Autobahnzubringer, zwischen Göttin und Paterdamm geben würde?

@all
Ist der bestehende Weg zwischen Göttin und Paterdamm eigentlich Rennradtauglich?

Thomas schrieb um 21:06 Uhr am 13.02.2020:

Also erstens bin ich nicht ihr Lieber, das können Sie zur Ihren Kneipenkollegen so sagen.

Zweitens kenne ich mich ganz gut aus und kann auch gut einschätzen wie sich die StrukutSituation in den nächsten Jahren dort ändern wird. Sie können sich einfach die mal die 100 Seiten Strukturplanung der Stadt durchlesen dann wissen Sie was welche Priorität hat.

Drittens müssen Sie auch richtig lesen, ich wohne nicht in der Gegend, bin auch nicht zugezogen und auch nicht betroffen ob oder ob nicht. Somit sehe ich das ganze entspannt und muss auch nicht mit den Folgen leben, das müssen die nächsten Jahre die Leute die sich so sehr gegen dieses Projekt gestellt haben.
Aber lassen sie (Göttiner) bitte die Leserbriefe wo sich über den Verkehr beschwert wird!

Harald schrieb um 18:29 Uhr am 13.02.2020:

Lieber Herr Thomas
Das Sie keine Ahnung haben ist ja jetzt jedem bekannt.
Wenn die vorhanden Zubringer wie Potsdamer Str. und Wilhelmsdorfer vernünftig funktionieren würden wäre solche Dusselige Idee nie geboren worden.
Ich rede hier von maroden Brücken und Bahnübergängen die für Bummelzüge 5 - 10 Minuten geschlossen sind.
Aber an die Bahn traut sich keiner ran.
Oder besser darf keiner ran.
Das und die "Hervorragende ' Ampelschaltung an der Wilhelmsdorfer Kreutzung bringen den Verkehr doch erst zum erliegen. Hausgemachte Probleme und zugezogene auf der Scholle die gerne schnell zur AB wollen sind das Problem.
Und natürlich Leute die das nicht erkennen.

Thomas schrieb um 17:11 Uhr am 13.02.2020:

Ähm...natürlich fahren die Autos nicht über den Weinberg sondern über die Reckahnerstr., ich dachte das brauche ich nicht zu erwähnen weil das selbstverständlich ist und ich finde den Geräuschpegel schon sehr stark dort oben. Kenne ich, sonst wüsste ich es ja nicht. Aber nicht mein Problem sondern das Problem der Anwohner.

Ich denke als dort noch Kutschen lang gefahren sind war der Verkehr und die Belastung eine andere, also Mm kann man das nicht mit dem Verkehr vor 100 Jahren vergleichen, aber das sieht jeder anders, für andere hat sich seit 100 Jahren auch nichts geändert.

Warum es die Umleitung geben sollte ? Mit der Südverbindung wäre der Verkehr über die Scholle und Grünninger abgeflossen ohne durch Göttin oder Reckahn, Krahne zu fahren. Weniger Belastung für die kleinen Dörfer.

Zum Thema jammern: als ich bin nicht der Göttiner der hier Leserbriefe zur hohen Verkehrsbelastung in Göttin verfasst hat.

Und die Initiative ist das beste was Hr. Scheller passieren konnte, wenn eh wenig Geld da ist und man auf so leichtem Weg ein neues Projekt verhindern kann was viel Geld kostet ist das nur nachvollziehbar. Bin mir nur nicht sicher ob das der Initiative auch bewusst ist.

Ach ja, bevor jemand fragt, ich habe persönlich keinen Vorteil wenn es die Umleitung geben würde aber finde es schade wenn gute Projekte so blockiert werden.

Mumpitz schrieb um 15:58 Uhr am 13.02.2020:

So gut wie Sie sagen, scheinen Sie sich dort aber nicht auszukennen. Denn sonst wüssten Sie sicher, dass die einzigen Autos, die da oben Am Weinberg langfahren, den Leuten gehören, die da wohnen. Abgesehen davon gibt es dort noch einen herrlichen Blick über die Felder und Wälder am Rande des Ortes. Fahren Sie doch mal hin, ist ganz schön da.

Und dass es auf der Durchgangsstraße eines Ortes (in dem Fall Reckahner bzw. Brandenburger Straße) mehr Verkehr gibt als in den übrigen Straßen, ist doch völlig normal oder? Dafür ist es nun mal eine Durchgangsstraße.

Das ist schon seit hunderten von Jahren so. Früher sind da die Kutschen langgefahren und nun sind es nun mal Autos. Und bisher hat sich niemand aus dem Ort darüber beschwert, geschweige denn „gejammert“. Aber ist ja sehr liebenswürdig von den Brandenburgern, dass sie sich so um das Wohl der Göttiner sorgen.

Und wozu brauchen die Leute aus dem Süden Brandenburgs (vermutlich meinen Sie damit die Scholle und Wilhelmsdorf) noch eine zusätzliche eigene Autobahnzufahrt? Es gibt es doch schon zwei Optionen in sicherlich zumutbarer Nähe: Eine über Göttin, die andere über Wollin. Seien wir doch mal realistisch. Wie viele von den dort lebenden Leuten müssen tatsächlich täglich und regelmäßig auf die Autobahn? Aufwand und Nutzen stehen hier in einem sehr sehr schlechten Verhältnis...

Thomas schrieb um 15:12 Uhr am 13.02.2020:

Die Umfahrung wäre kein Umweg gewesen für die die auf die Autobahn wollen und aus dem südlichen Teil Brandenburgs kommen.

Wenn die Dörfer gut mit dem Verkehr dort zu recht kommen und keiner Probleme damit hat, auch wenn der Verkehr zunimmt, ist ja alles gut und man brauch dafür kein Geld ausgeben.
Ich persönlich würde dort nicht an der Straße oder Nähe wohnen wollen. Man muss sich mal auf den Weinberg stellen, ich möchte da nicht mein Grundstück haben.

Und der Verkehr wird mehr, neues Wohngebiet am Rehhagen, LKW`s für den Edeka, Urlauber die zur Malge die von der A2 kommen, Unfälle auf der A2, usw. mir würde noch viel mehr einfallen.

Aber so ist es ja auch ok und es gibt viele andere wichtige Projekte in Stadt.

Aber bitte bitte nicht irgendwann ankommen und über den Verkehr jammern !

Mumpitz schrieb um 14:36 Uhr am 13.02.2020:

Offensichtlich kommen die Leute, die dort tatsächlich leben prima mit der Situation klar.

Mumpitz schrieb um 14:34 Uhr am 13.02.2020:

Da fahren vielleicht drei LKW pro Stunde durch... Und die wollen dann bestimmt nicht von der A2 nach Brandenburg. Dann hätten sie die A2 nämlich ganz einfach an der Abfahrt bei Paterdamm verlassen können. Nur mal so am Rande.

Vielleicht sollte man erstmal reale Zahlen in Form einer Verkehrszählung und Statistiken vorlegen, die ein solches Mammutprojekt auch nur annähernd rechtfertigen würden. Spätestens dann ist die Sache so richtig vom Tisch.

Bisher beruhen doch sämtliche Überlegungen nur auf dem Empfinden einiger Leute, dass Brandenburg ein Verkehrsproblem hat. Da stimme ich zu. Ganz oder halb gesperrte Brücken sind ein Beispiel dafür. Hinzu kommen eine Reihe von Bahnübergängen. Kann man nicht erstmal diese Probleme lösen und sehen wie sich das dann entwickelt bevor man sich ein weiteres Millionengrab schaufelt? Das wäre ja so als wenn man sich einen Fleck aus der Jeans schneidet!

In Zeiten, in denen nicht mal Radwege gebaut werden können weil sich nicht eine einzige Firma auf die Ausschreibung meldet und auch der Privatmann am besten schon im Kindergartenalter Termine mit den Handwerkern vereinbart, die ihm 30 Jahre später ein Haus bauen sollen, ist so ein riesiges Bauvorhaben über Kilometer und Jahre natürlich eine tolle Idee.

Warum sollte man sich als Stadt und dem Steuerzahler so ein Riesenprojekt aufhalsen wenn es schon genug andere Probleme gibt?

Uns allen geht es doch eigentlich ziemlich gut oder ab ich was verpasst? Warten die in BRB und Umgebung ansässigen Firmen etwa ständig auf ihre Lieferungen, weil die LKW nicht bis zu ihnen durchkommen? Sind die Regale in den Supermärkten leer, weil die Lebensmitteltransporte auf der Ziesarer Landstraße im Stau, ach nein, an der Schranke stehen? Schafft man es nicht mit dem PKW innerhalb von 15 Minuten von einem Stadtende zum anderen? Ist man nicht innerhalb kürzester Zeit auf der Autobahn, egal von wo? Und das TROTZ der ganzen Verkehrsprobleme, die wir aktuell haben.

Die Umfahrung ist völliger Quatsch. Die Leute, die aus Richtung Wilhelmsdorf oder Scholle kommen und in die Stadt, zum Görden, Quenz, nach Hohenstücken, Nord oder zum Bahnhof wollen oder umgekehrt, werden garantiert nicht außen um Göttin rumfahren und einen riesigen Umweg in Kauf nehmen. Und genau um die geht es doch bei der ganzen Diskussion oder? Der Autobahnverkehr, der Richtung Stadt abfährt, verlässt diese schließlich an der Anschlussstelle bei Paterdamm. Wo erst neu gebaut wurde. Für wie viele Millionen?

Thomas schrieb um 14:22 Uhr am 13.02.2020:

Durch diesen Widerstand wurde auch eine Entlastung der einzelnen Dörfer verhindert. D.h. auch Göttin wird sich in der Zukunft weiter an diesen Verkehr zur und von der Autobahn gewöhnen und damit abfinden müssen(auch an eine Zunahme).
Die Südumfahrung hätte hier einzelne Dörfer entlasten können.
Ich verstehe diese Blockadehaltung nicht, aber ich muss nicht dort leben und muss auch nicht mit dem ganzen Verkehr zu recht kommen, das wird jetzt vermutlich über Jahrzehnte das alleinige Problem der Göttiner bleiben.

Bitte kommt aber nicht an und fordert in ein paar Jahren eine Entlastung !!!

Hr. Scheller wird vermutlich gelacht haben, das er ohne zutun nicht weiter Geld locker machen muss, was eh ziemlich knapp ist.
Ich kenne das Gebiet gut und möchte nicht mit den Leuten tauschen die an der Reckahner oder Brandenburgerstr. wohnen.

E. Klose schrieb um 11:22 Uhr am 13.02.2020:

Der Weg von Paterdamm, an Göttin vorbei zur Eigenen Scholle, ist vorerst Geschichte. Die Bürgerinitiative "Naturnahe Ortsteile" hat 1720 Unter-schriften gesammelt, um den Ausbau des Paterdammer Weges zu verhin-dern. Der Ortsteil Göttin hat ein wenig mehr als 1000 Einwohner, eine tolle Leistung. Die PKW- und LKW Fahrer werden sich in Zukunft andere Wege suchen müssen. Schon jetzt ist zu erkennen, dass große LKW's und andere Fahrzeuge von der A 2 über Krahne, Reckahn und Göttin in Richtung Brandenburg fahren, also diese Orte direkt durchfahren. Es sind haupt-sächlich polnische Lastzüge. Es werden flfd. mehr. Ist das nun die Lösung ? Ich glaube, der o. g. Vorschlag ist noch nicht gänzlich vom Tisch, egal ob Variante A, oder B, oder C, oder ...

Frank Schiller schrieb um 09:44 Uhr am 13.02.2020:

Ich finde es immer wieder erschreckend wie egoistisch doch einige Mitbürger sind. Da werden Grundstücke nicht verkauft für Straßenbaumaßnahmen, Verkehr wird vor der Haustür nicht geduldet, überall soll 30 gefahren werden, LKW's dürfen nachts nicht durch Ortslagen fahren usw..
Wenn man dann aber mal selber weg fährt, freut man sich über jeder Ortumfahrung, alle Annehmlichkeiten resoltierend aus guten Straßenbau werden wohlwollend genutzt. Montags beim Discounter, sollen ja sämtliche Aktionsartikel in ausreichender Zahl vorhanden sein, ist dem nicht so, wird geschimpft. Wer hat es gebracht? Der LKW! Alle Maßnahmen die jetzt abgeschmettert werden, hängen den nächsten zwei drei Generationen nach. Man bedenke, wer arbeitet den jetzt noch in seinem Wohnort und kann mit Fahrrad zur Arbeit fahren. Viele Familien benötigen mittlerweile zwei Autos um überhaupt arbeiten zu können. Die Region Brandenburg a.d.H., Premnitz bis nach Rathenow wächst. Der Speckgürtel Berlin Potsdam wächst in unsere Richtung und um die Annehmlichkeiten nutzen zu können sollte man auch Kompromisse eingehen und Opfer bringen. Ihre Kinder, Enkel und die arbeitende Bevölkerung wird es ihnen danken, wenn eine funktionierende Infrastruktur hier speziell in Form von Straßen vorhanden ist.

Hunter schrieb um 09:20 Uhr am 13.02.2020:

Sicherlich war der Gedanke, eine Straße durch ein naturbelassenes Gebiet zu bauen, nicht so toll. Aber vielleicht sollte man über folgenden Kompromiss im Stadthaus nachdenken: Ausbau der Reckahner Straße und Schaffung eines neuen Autobahnanschlusses. Damit würde auch der Verkehrsstrom durch die Innenstadt stark reduziert werden, denn die Stadtteile Wilhelmsdorf, Göttin und Eigene Scholle sind ja im letzten Jahrzehnt stark gewachsen und werden weiter wachsen. Jedoch wurde die dazugehörige Infrastruktur nicht angepasst. Hier besteht erheblicher Nachholbedarf! Bei der derzeitigen Klimadebatte sollte man sich nicht so viel Zeit mit der Umsetzung von guten Lösungsansätzen lassen.