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Mehr Platz für Kinder und Personal: Im SOS-Kinderdorf werden die Wohnhäuser erweitert

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Stadtgeschehen

Erstellt: 14.02.2020 / 11:06 von cg1

Im SOS-Kinderdorf wird fleißig gebaut. Rund 2.5 Millionen Euro werden derzeit in die Umgestaltung des Areals gesteckt, einen Teil der Investitionssumme nimmt dabei die Komplettrenovierung und Erweiterung der Wohnhäuser ein. "Wir müssen sie den allgemeinen Standards und den veränderten Bedingungen anpassen", erläutert Matthias Fischer-Kallenberg, er leitet das Kinderdorf seit 4,5 Jahren. So haben die acht Häuser Platz für sechs Kinder - jedoch jeweils nur vier Kinderzimmer. Ist der Nachwuchs nicht miteinander verwandt oder kommt in die Pubertät, müsse es die Möglichkeit geben, die Kinder getrennt unterzubringen.

Es gelte immer zu bedenken: die Familien sind künstlich zusammengesetzt.

Verändert hat sich in den letzten Jahren auch die Altersstruktur. "Wir haben ganz viele Anfragen im Bereich 0 bis 3 Jahre", erläutert der Einrichtungsleiter und führt aus: "Auch nimmt die Zahl der großen Geschwistergruppen ab, die wir aufnehmen." Vor zehn Jahren waren diese noch der Regelfall, nun bilden sie die Ausnahme. Im hiesigen Dorf zog die letzte größere Geschwistergruppe mit fünf Kindern vor drei Jahren ein.

Nach anfänglichen Plänen, die Wohnhäuser aufzustocken (das scheiterte laut  Fischer-Kallenberg am einst beteiligten Architekturbüro, das aufgrund seines Urheberrechts am Entwurf ein Veto einlegte und den explodierenden Kosten), entschloss sich das Team für Anbauten. Diese schaffen zusätzlichen Platz für weitere drei Zimmer und ein Bad im Haus, sie ermöglichen damit auch einen größeren Privatbereich für die Kinderdorfmütter (bzw. den einen im Dorf tätigen Hausvater).

Dadurch fallen Stellflächen neben den Häusern weg, die nun auf einen anderen Teil des Grundstücks verlagert werden. Diesen hat das SOS Kinderdorf vom benachbarten Internationalen Bund übernommen. Zunächst wird es langfristig gepachtet, später ist ein Ankauf vorgesehen. Geplant sind dort, neben der Anlage von Stellflächen, die Schaffung von baulich notwendigen Versickerungsflächen und die Bereithaltung eines Bauplatzes. Mittelfristig will das Team dort ein Inklusionshaus errichten.

Bis zum Herbst soll der erste Bauabschnitt fertig sein, dann folgt der Umbau der nächsten Häuser. Geht alles glatt, ist die Baumaßnahme im Herbst 2021 abgeschlossen.

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Bilder


  • Matthias Fischer- Kallenberg vor einem der Anbauten



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