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Unerwartete Augenblicke. Die Ausstellung „FrauenANSICHTEN“ im Stadtmuseum

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Stadtgeschehen

Erstellt: 06.03.2020 / 13:01 von Helga Stöhr-Strauch

Mit einer kleinen aber feinen Kabinettausstellung beteiligt sich das Stadtmuseum im Frey-Haus in Kooperation mit der Wredowschen Zeichenschule an den Feierlichkeiten zur 30. Brandenburgischen Frauenwoche. Dabei ist der Titel "FrauenANSICHTEN" keineswegs nur als Wortspielerei, sondern durchaus wörtlich zu verstehen. Geht es doch einerseits um die Ansicht des Künstlers bei der Erstellung eines Frauenporträts, andererseits aber auch um die Ansicht von Frauen im Sinn von Haltung oder Einstellung.

Kuratiert wurde das sinnreiche Spiel um Wahrnehmungen und Einstellungen von der Museumspädagogin Heike Köhler, und zu sehen sind neben alten, gerahmten Meisterwerken, die zwischen dem 14. und dem frühen 20. Jahrhundert entstanden sind, auch rahmenlose, fotografische Porträts in Leinwandoptik mit den dazu gehörigen Statements. Diese Bilder, so Museumsleiterin Anja Grothe, wurden bewusst nicht gerahmt und „abgeschlossen“. Denn die dargestellten Motive gehörten keineswegs der Vergangenheit an, sondern seien, ganz im Gegenteil, quicklebendig und aktiv im Brandenburger Kulturleben unterwegs.

Wer diese Fotos betrachtet, weiß wovon die Rede ist: Starke Frauen, schöne Frauen, nachdenkliche und selbstbewusste Frauen verschiedener Altersgruppen, die ihr Gegenüber mal durchdringend, mal nachdenklich, mal ein wenig rätselhaft anblicken, so dass man gerne länger verweilt und wissen möchte, warum.

Verantwortlich für diese unerwarteten Augenblicke ist die Fotografin Juliane Menzel, deren behutsames Fotoshooting auf besondere Weise berührt. Nicht weniger berührend, interessant und lebendig gestaltete sich auch die Dramaturgie der Ausstellungseröffnung selbst, die vom stimmgewaltigen Gesangsduo Katharina Burges & Sara Pieper gerahmt wurde. Dabei reichten den Brandenburger Musikerinnen gerade mal zwei Titel aus der theatralischen Musikgeschichte, um die Spannbreite weiblicher Emotionen auf den Punkt zu bringen: Die Arie „Dein ist mein ganzes Herz“ von Franz Lehár und das Eifersuchtsduett aus Brechts „Dreigroschenoper“. Frauen eben!

Info: Die Ausstellung ist noch bis zum 17. Mai im Frey-Haus zu sehen.

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