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Lesung im HdO: Kummer im Westen

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Erstellt: 28.09.2020 / 13:02 von wa

Kürzlich hat Alexander Kühne die Fortsetzung zu seinem Roman „Düsterbusch City Lights“ veröffentlicht. Sein neues Buch stellt er in einer Lesung am 24. Oktober um 20 Uhr im Haus der Offiziere der Öffentlichkeit vor. Darum gehts: Berlin 1989. Die Mauer ist gefallen. Im Osten war Anton ein Szeneheld, der dort mit seinem eigenen Club den Traum von Freiheit lebte. Nun geht er nach der Grenzöffnung mit großen Hoffnungen nach Westberlin. Doch er wird bitter ...

... enttäuscht, denn dort wartet niemand auf ihn. So führt ihn sein Weg zurück in die dahinsiechende DDR, zurück nach Düsterbusch. Kann er noch einmal die Szene mobilisieren? HdO-Chef Andreas Walz verrät: "In der Fortsetzung seines Kultromans ´Düsterbusch City Lights´ wirft Alexander Kühne anhand des Schicksals seines Helden Anton Kummer einen Blick auf die Zeit unmittelbar nach der Wiedervereinigung, in der Millionen Menschen voller Hoffnungen und Sorgen von einem besseren Leben träumten."

Alexander Kühne wuchs in Lugau, heute Brandenburg, auf. Nach der Lehre in einer Schraubenfabrik arbeitete er auf einem Kohleplatz, bei der Staatlichen Versicherung und verkaufte Modelleisenbahnen. Gleichzeitig organisierte er mit Freunden in seinem Heimatdorf Konzerte mit Bands der DDR-Punk- und New-Wave-Szene. 1990 zog er nach Berlin und machte eine Ausbildung zum Fernsehjournalisten. Er schreibt für Film, Fernsehen und Zeitschriften. Sein Debütroman ´Düsterbusch City Lights´ wurde von ARTE/MDR unter dem Titel ´Lugau City Lights´ verfilmt. Eine Bühnenfassung wurde am Theater Magdeburg aufgeführt.

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