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In Totenhütte und Großsteingrab – Wandel der Bestattungssitten in der Vorgeschichte

Landesmuseum
  • Erstellt: 23.10.2020 / 08:29 Uhr von msc
Die Sonderführung "In Totenhütte und Großsteingrab – Wandel der Bestattungssitten in der Vorgeschichte" gibt es am 3. November, 11 Uhr, im Archäologischen Landesmuseum. Bestattungen sind für Archäologen besonders aussagekräftige Befunde. Dabei liefern Gräber, aber auch die Verstorbenen selbst, zahlreiche Informationen über das Leben und Sterben vor langer Zeit.

Michael Schneider vom Museumsteam sagt, was Besucher dabei erwartet: "Nicht nur Glaubensvorstellungen und der darauf basierende Umgang mit dem Tod spiegeln sich in den Beisetzungen wider. So erfahren wir dank archäologischer Untersuchungen, ob Friedhöfe in der Nähe von Siedlungen angelegt wurden, welche Kleidung und welchen Schmuck den Verstorbenen mitgegeben wurden. Auch der Aufwand, mit der ein Grab angelegt wurde, ist für die Archäologen von Interesse.
Zudem enthüllen anthropologische Untersuchungen, wie alt die Verstorbenen waren und unter welchen Krankheiten sie zu Lebzeiten litten. Wagen wir einen Blick in das Reich der Toten bei einer Sonderführung durch die Dauerausstellung des Archäologischen Landesmuseums Brandenburg. Die Führungen erfolgen unter der Einhaltung gängiger Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Bitte bringen Sie Ihre Mund-Nase-Bedeckung mit! Da die Publikumszahl pro Führung beschränkt ist, empfiehlt sich eine Reservierung im Vorfeld."

Anmeldungen können an [info@landesmuseum-brandenburg.de] geschickt oder telefonisch vorgenommen werden: 03381/4104112. Namen und Kontaktdaten sind zu nennen. Die Daten werden vertraulich behandelt und nach Ablauf von vier Wochen vernichtet.

Führungsdauer: 45 Minuten
Die Führung ist kostenlos. Zu entrichten ist der Museumseintritt.
Eintritt 5 € | erm. 3,50 € | Kinder unter 10 Jahren frei
Keine Führungsgebühr

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