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Ärger am Grillendamm: Stadt geht gegen Parkplatz-Betreiber vor! / Fläche bald für Touristen tabu?

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Stadtgeschehen

Erstellt: 16.11.2020 / 06:15 von cg1

Man könnte meinen, in der Verwaltung macht sich in diesen Tagen hektische Betriebsamkeit breit. Erst die Knallhart-Ansage an Landwirt Heinrich Thiermann, der möglicherweise

"Ich habe zur Kenntnis erhalten, dass Sie auf dem oben genannten Grundstück eine Wohnmobil-, Wohnwagen- und Caranstellplatzanlage betreiben", heißt es in dem Rathaus-Brief an Jansen. Die Bauaufsicht vermutet eine Nutzungsänderung, diese stelle einen Verstoß gegen die Bauordnung dar.

Schnell kommt man dann auch zur Sache: "Ich beabsichtige daher, Ihnen die derzeitige Nutzung des Grundstücks als Wohnmobil-, Wohnwagen- und Caravanstellplatzanlage in Form einer Verfügung förmlich unter Androhung eines geeigneten Zwangsmittels zu untersagen."

Zur Erinnerung: Jansen wurde vor etwa 14 Jahren vom Domstift gebeten, den Parkplatz zu betreiben. Er ist öffentlich für alle nutzbar, hat 128 PKW-Flächen, fünf Stellplätze für Busse und fünf Stellflächen für Wohnmobile. Eine klassische, dauerhafte Parkplatzaufsicht gibt es nicht, die Besucher zahlen, nutzen und fahren dann irgendwann weiter. Auch gilt: Längere Aufenthalte kommen für die Wohnmobilnutzer nicht in Betracht. Stehen sie auf einem PKW-Platz, dürfen sie nur zur "Wiederherstellung der Fahrtauglichkeit" übernachten, dann muss es weitergehen.

Während der geneigte Brandenburger oft einen Bogen um den Platz macht (den PKW stellt dieser laut Jansens Erfahrungen lieber im kostenfreien Bereich gegenüber ab), hat sich der Parkplatz bei Touristen einen Namen gemacht. In verschiedenen Foren loben Nutzer das Gelände und erteilen gute Bewertungen. Das weiß auch Bernd Jansen, der aber zu Bedenken gibt: Die Einträge machen nicht wir und wir zahlen auch bei keinem Anbieter für eine entsprechende Listung. Schwer nachzuvollziehen ist das Lob nicht: "Umzingelt" vom Wasser, saubere Sanitäranlagen, ein Strand in 2 Fußminuten Entfernung und ein direkter Blick auf den ehrwürdigen Dom - da dürfen Touristen schon mal schwärmen!

Dass nun - nach mehreren Jahren ohne Probleme - aus dem Rathaus entsprechende Post kommt, das stößt Jansen bitter auf. "Wir haben da etwas geschafft beziehungsweise aufgebaut und stellen uns natürlich die Frage: Warum kommt so etwas jetzt?"

Neben der grundsätzlichen Frage, ob die vermutete Nutzungsänderung so wirklich erfolgte, ist gewiss: Treffen wird ein derart zusammengestutzter oder geschlossener Parkplatz weniger Jansen, sondern vielmehr den Tourismus, auf den die Stadt seit Jahren stolz ist. Passende Ausweichflächen mit Infrastruktur sind nämlich rar in dieser Ecke. Gut möglich, dass Brandenburg an der Havel dann von einigen Tourenplänen verschwindet.

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Bilder


  • Ein aktuelles Foto vom Sonntagnachmittag: Keine Wohnmobile und keine PKW in Sicht. / Foto: privat


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