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Start am 26. Januar: Letzte Handgriffe am Impfzentrum im Stahlpalast!

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Stadtgeschehen

Erstellt: 21.01.2021 / 13:09 von Antje Preuschoff

„Wir sind gut im Plan“, stellt Oberbürgermeister Steffen Scheller bei einer erneuten Begehung des Stahlpalastes am Donnerstagmorgen fest. Hier entsteht das Impfzentrum, das am Dienstag, 26. Januar, seine Arbeit aufnehmen soll. Daher wuseln dieser Tage zig Gewerke in der eigentlichen Veranstaltungshalle, um sie fit für den Start zu machen. „Es ist sehr schnell sehr viel Sichtbares passiert“, so Scheller. Jetzt seien noch einige kleine Sachen zu erledigen.

Es ist ein ganz anderes Bild als bei der Begehung vor zwei Wochen. Bereits im Eingangsbereich sind sechs kleine Aufnahmekabinen seitens der Messebauer entstanden. Wie durch Schleusen werden die zu Impfenden an diesen vorbeigeführt, sobald die Aufnahme erledigt ist. Dann geht es in die Halle. Dort ist nichts mehr zu sehen vom bisherigen Teppichboden. Schwimmend wurde darauf abwischbarer und desinfizierbarer Boden verlegt. Als erster wird der Wartebereich passiert. Auf Abstand stehen dort ein Stuhl oder Doppelstühle für die Wartenden. „Viele der über 80-Jährigen kommen in Begleitung. Dafür sind die da“, sagt Andreas Griebel, Geschäftsführer des Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes, über die Zweier-Sitzgruppen. Das Deutsche Rote Kreuz wird das Zentrum leiten.

Gemeinsam mit den Johannitern und dem Arbeiter-Samariter-Bund stellen sie dazu Personal. 17 Personen insgesamt, die den Betrieb sichern. Die fungieren unter anderem als Lotsen, um die Menschen in die Impfkabinen zu bringen – auch diese – bestehend aus einer Kabine für das Aufklärungsgespräch und einem Impfraum mit Liege – stehen bereits. Ist der Pieks erledigt - „die Spritze geht am schnellsten“, so Steffen Scheller, geht es geordnet in den Ruhebereich. Eine halbe Stunde werden die Geimpften dort sitzen und vom medizinischen Personal beobachtet, um sicherzustellen, dass keine Nebenwirkungen oder Probleme auftauchen. Dann geht es nach dem Einbahnstraßenprinzip zur anderen Hallentür wieder hinaus.

„Die Bodenmarkierungen und Markierungen der Laufwege fehlen noch“, erzählt Steffen Scheller. Weiteres, wie zum Beispiel W-Lan, ist aktuell noch in der Mache. Für die Besucher. „Nicht nur zum Zeitvertreib, sondern um gegebenenfalls Daten abzurufen“, erläutert der Oberbürgermeister. Bestenfalls sollen viele Unterlagen zwar schon mitgebracht und auch der Anamnesebogen schon ausgefüllt sein, wenn jemand seinen Termin wahr nimmt. Doch die Realität wird eine andere sein, macht Andreas Griebel klar. Während es für sein Personal Tagesgeschäft ist, ist die Impfung für viele Menschen schon ein besonderer (emotionaler) Punkt, weiß er.

Bevor sich die Hilfsorganisationen aber wirklich in das Tagesgeschäft begeben können, passiert „jeden Tag was anderes“, berichtet der DRK-Geschäftsführer. Klar ist zumindest, dass zukünftig mit dem Impfstoff Moderna geimpft wird, nachdem der Nachschub von Biontech nicht mehr sicher war. „Wir müssen gucken, was wir da kriegen. Ich gehe aber davon aus, dass wir Dienstag welchen haben.“

Zum Auftakt werden voraussichtlich nur zwei der sechs Impfstrecken in Angriff genommen. Auch abhängig davon, wie viele Termine die Kassenärztliche Vereinigung vergeben hat, so Griebel. Wenn das Impfzentrum voll in Betrieb ist, können pro Impfstrecke 100 Personen täglich durchgeschleust werden. Das sind 600 Menschen am Tag.

Der reguläre Betrieb wird montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr sein. Steffen Scheller appelliert noch einmal an alle mit Termin, sich genau an die Zeit zu halten, die ihnen zugeteilt wurde. „Es macht keinen Sinn, schon um 7 Uhr zu kommen, wenn man um 8 Uhr einen Termin hat. Es ist sichergestellt, dass man zu seiner Zeit ran kommt.“

Aktuell ist der Stadtchef noch mit dem Eigentümer des Supermarktplatzes gegenüber dem Stahlwerk in Kontakt, um ausreichend Parkgelegenheiten für die zu Impfenden sicherzustellen. Außerdem ist eine Wegweisung geplant, da auch Menschen aus Havelsee und Potsdam-Mittelmark dem Brandenburger Impfzentrum zugewiesen sind. „Denen möchten wie es einfach machen.“ Bei Busgrößen und Taktung der Öffis werde ebenfalls nachgesteuert, wenn notwendig. Grundlegend ist das Impfzentrum gut angebunden.

Die zu Impfenden müssen zirka eine Stunde Zeit für das gesamte Prozedere einrechnen. Der komplette Ablauf wird seitens des verantwortlichen Personals am kommenden Montag durchgetestet. Dann werden 15 Kräfte der Bundeswehr zur Unterstützung mit dabei sein, berichtet Steffen Scheller. Wie lange das Impfzentrum in Betrieb sein wird, ist noch nicht absehbar und sei Spekulation, macht der Oberbürgermeister klar. Er hofft jedoch, dass im Sommer das Ziel erfüllt sein wird, mindestens 70 Prozent der Bevölkerung durchzuimpfen. Neben den Impfzentren geschieht das momentan auch ambulant.

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