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Neue Straßenbahnen für Brandenburg: Vertrag mit Skoda ist unterzeichnet!

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Stadtgeschehen

Erstellt: 17.02.2021 / 10:25 von Antje Preuschoff

Bei einem so großen Anlass schmeckt der Sekt auch schon um 9 Uhr morgens. Am heutigen Mittwoch haben die drei Brandenburger Verkehrsunternehmen Cottbusverkehr GmbH, Stadtverkehrsgesellschaft Frankfurt/ Oder sowie die hiesigen Verkehrsbetriebe (VBBr) den Zuschlag für den Bau ihrer neuen Straßenbahnen an den Anbieter Skoda Transportation a.s. erteilt. Die Vertragsunterzeichnung erfolgte coronabedingt virtuell. VBBr-Chef Jörg Vogler kommentierte den Vollzug im Live-Stream eingangs mit den Worten: „Damit haben wir ein sehr schwieriges Thema zu einem schönen Abschluss geführt“.

Dass sich drei Verkehrsunternehmen für eine gemeinsame Beschaffung von Straßenbahnen zusammenschließen, ist bundesweit einzigartig und neu. Bereits 2012 gab es hierzu erste Vorüberlegungen der Unternehmen. Die schrittweise Umsetzung begann dann 2018, als das Land Brandenburg für das gemeinsame Vorgehen bei der Ersatzbeschaffung für die alten TATRA-Straßenbahnen finanzielle Unterstützung zusagte.

Skoda überzeugte in der Ausschreibung – nicht mit dem günstigesten, aber fachlich und technisch besten Angebot. Berücksichtigt werden mussten dabei Unterschiede bei Streckenprofilen, Bahnsteigbreiten, Brückenlasten und Anforderungen an den Fahrgastwechsel. „Die innovativen Lösungsvorschläge von Skoda haben uns beeindruckt. Die unterschiedlichen Anforderungsprofile in einem Modell zu vereinen, war eine extrem anspruchsvolle Aufgabe“, lassen die Geschäftsführer nun verlauten.

Ursprünglich sollte es schon im Sommer 2020 zum Abschluss des Vergabeverfahrens kommen. Weil ein Mitbewerber klagte, zog sich das Prozedere jedoch bis zum jetzigen Zeitpunkt. Einfluss habe das vor allem auf die Lieferfristen, berichtet Jörg Vogler. „Das hat die Stadt aber nicht sonderlich berührt, da wir eh als letzte dran sind“, sagt er.

Insgesamt werden zunächst 24 Bahnen ab 2023 an alle drei Verkehrsunternehmen geliefert. Rund 50 Millionen Euro werden dafür fällig, knapp elf Millionen zahlt der VBBR für seine ersten vier Bahnen.

In den Folgejahren kommen insgesamt bis zu 21 Straßenbahnen hinzu, für Brandenburg dann weitere acht. Ins seinen Ausführungen beschrieb Daniel Schambach, Geschäftsleiter Skoda Deutschland, die dreiteiligen Niederflurbahnen als „sehr ansehnliche Fahrzeuge“ mit einer Motorleistung von 400 KW. Diese sind als Einrichtungsfahrzeuge konzipiert, will heißen sie haben eine Führerkabine. „Für den Fahrer sind das moderne Arbeitsplätze mit Touchdisplay, Außenkameras, Sollwertgeber im Sitz und natürlich Klimatisierung“. Auch die Fahrgäste profitieren von der Klimatisierung und zusätzlich frei zugänglichem Wlan.

„Ich hoffe, am Ende werden die Fahrgäste, die Einwohner aller drei Städte zufrieden sein“, gab dementsprechend Zdenek Svata von Skoda mit auf den Weg. Denn um deren Beförderung ginge es ja schließlich.

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Bilder



  • VBBr-Geschäftsführer Jörg Vogler bei Vertragsunterschrift.

  • In Corona-Zeiten sitzen die Vertragspartner virtuell an einem Tisch.

  • Anstoßen auf den vertraglichen Vollzug eines langen Prozesses.


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