Diese Website verwendet Cookies zur optimalen Darstellung der Inhalte. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren

Verstanden

WETTER


Werbung

Restaurant

Neue Mühle
Regionale Küche im gemütlichen Ambiente
Neue Mühle 2
14776 Brandenburg

Ausflugstipps

Friedenswarte
Turm
Am Marienberg
14770 Brandenburg

MEETING MIT TOBI


Podcast-Folge anhören/herunterladen: [MP3] - [Podcast auf Spotify] - [Podcast auf iTunes]

WER LIEFERT?


ECKIS LOKALKLATSCH


Stellenbörse

Schon in die Meetingpoint-Jobbörse geschaut? Regelmäßig laufen dort freie Stellen aus der Region ein, vom Ingenieur bis zum Lageristen: schnell bewerben und im neuen Job durchstarten! Zu finden ist die Stellenbörse oben im Menü! / Tipp: Sie suchen als Arbeitgeber qualifiziertes Personal? Dann inserieren Sie die Stelle doch einfach im Meetingpoint, so erreichen Sie günstig eine breite Leserschaft!

Kontakt: [info@meetingpoint-brandenburg.de] oder 0176.2444 2852.

NEUE RUBRIKEN




Es fehlt ein Eintrag? eMail [info@meetingpoint-brandenburg.de]

GASTRO-TIPPS


Es fehlt ein Eintrag? eMail [info@meetingpoint-brandenburg.de]

Trickbetrüger scheitern mit Schockanruf

Druckansicht

Stadtgeschehen

Erstellt: 23.02.2021 / 16:00 von cg1

Der Sohn der 83-Jährigen teilte der Polizei am Montagnachmittag mit, dass sich ein unbekannter Mann zuvor telefonisch bei seiner Mutter in Kloster Lehnin meldete und sich dabei für ihn ausgegeben hat. Der akzentfrei sprechende Täter äußerte, dass er einen Unfall mit seinem Auto verursacht habe und dabei eine andere Person tödlich verunglückt sei. Weiter sagte er, dass nur mit einer Zahlung von über 30.000 Euro eine Inhaftierung noch zu verhindern wäre. In diesem Moment reagierte die Frau genau richtig.

Oliver Bergholz von der Polizei berichtet: "Sie ließ sich nicht überrumpeln, sondern beendete das Gespräch und rief selbst bei ihrem Sohn, unter der ihr bekannten Telefonnummer an, um mit ihm zu sprechen und ihn zu fragen ob er wirklich in Schwierigkeiten sei. Natürlich war er das nicht und meldete den Vorfall der Polizei. Diese nahmen eine Betrugsstrafanzeige auf."

Den Ordnungshütern ist die Masche nicht fremd. Bei diesen so genannten Schockanrufen nutzen die Täter die Schreckmomente aus, indem sie ihre Opfer anrufen und sich als Angehörige (Sohn, Tochter, Enkelkind) in einer dramatischen Situation ausgeben. Oliver Bergholz schildert: "Meist geben Sie weinend an, dass es einen Verkehrsunfall gegeben habe, bei denen ein Mensch ums Leben gekommen sei und sie nun bei der Polizei seien. Sie würden eine Untersuchungshaft oder ein Strafverfahren nur vermeiden können, wenn das Opfer uhnen eine meist hohe Summe (i.d.R. mehrere zehntausend Euro) als Kaution hinterlegen würde."

Für gewöhnlich wird das Telefon dann an einen angeblichen Polizisten weitergegeben, um durch eine akustische Drohkulisse den Druck weiter zu erhöhen. Die Kombination aus Schock, Drohungen und Mitleid gegenüber dem vermeintlichen Angehörigen soll die oftmals älteren Opfer dazu bringen, den Wahrheitsgehalt nicht zu hinterfragen und Geld herauszugeben. Die Täter sprechen oft akzentfrei und agieren rhetorisch begabt.

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang:
· Lassen Sie sich am Telefon nicht ausfragen. Geben sie keine Details Ihrer familiären oder finanziellen Verhältnisse preis!
· Lassen Sie sich von einem Anrufer nicht drängen und unter Druck setzen. Vereinbaren sie einen späteren Gesprächstermin, damit sie in der Zwischenzeit die Angaben z.B. durch einen Anruf bei Ihren Verwandten oder bei der örtlichen Polizei überprüfen können!
· Notieren Sie sich die eventuell auf dem Sichtfeld Ihres Telefons angezeigte Nummer des Anrufers!
· Bevor Sie jemandem ihr Geld geben wollen: Besprechen Sie die Angelegenheit mit einer Person Ihres Vertrauens. Wenn Ihnen die Sache „nicht geheuer ist“, informieren Sie bitte ihre örtliche Polizeidienststelle!
· Übergeben Sie kein Geld an Personen, die Ihnen nicht persönlich bekannt sind!
· Haben sie bereits eine Geldübergabe vereinbart? Informieren Sie noch vor dem Übergabetermin die Polizei! Sie erreichen sie unter der Nummer 110

Dieser Artikel wurde bereits 7616 mal aufgerufen.



Werbung