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Der Dekotyp macht's richtig: Auf den Pop-up-Store folgt nun die Geschäftseröffnung!

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Stadtgeschehen

Erstellt: 03.03.2021 / 08:02 von Antje Preuschoff

Es gibt auch einmal gute Neuigkeiten rund um den Brandenburger Einzelhandel. Denn der Dekotyp hat sich entschieden: Aus dem einstigen Pop-up-Store wird nun ein richtiges Geschäft. Und weil er das Sortiment umgestrickt hat, wird Sebastian Mohnke seinen Laden in der Hauptstraße schon in einigen Tagen eröffnen.

Ende November ploppte der Store vom „Dekotypen“ plötzlich in Hausnummer 41 auf. Der Kunsthandwerker, dem coronabedingt die Aufträge für Veranstaltungen und Feiern flöten gingen, musste sich umorientieren.

„Ich müsste den Brandenburger zeigen, was ich kann“, meinte Mohnke damals im Zoom-Meeting mit einem befreundeten Paar. Dem wiederum gehört das Geschäft in der Hauptstraße. Der Rest dann kurze Geschichte, an deren Ende die Spontan-Eröffnung stand.

Mit ausgefallener (floristischer) Adventsdeko und Kunstwerken von Daniel Schröder zog Sebastian Mohnke die Leute bis zum Lockdown nahezu magisch an. Die Idee, tatsächlich ein Geschäft zu eröffnen, wuchs sich dementsprechend immer mehr aus. Es hätten nicht unbedingt die Räume in der Hauptstraße sein müssen, aber am Ende „habe ich mich entschlossen, hierzubleiben und weiterhin den guten Standort zu nutzen“, erzählt der Dekotyp.

Doch wie anpacken im Lockdown, wenn nur wenige Händler öffnen dürfen? „Ich habe mich auf die Rückmeldungen aus der Pop-up-Store-Zeit verlassen“, sagt Sebastian Mohnke – und da wurden feine Lebensmittel ausdrücklich gewünscht. Mit über 50 Prozent Waren des täglichen Bedarfs im Angebot darf er das Geschäft aufmachen. „Es gibt Kaffee- und Teespezialitäten, Gewürze, Schokolade und Pralinchen“, verrät der Dekotyp vorab.

Was ihn ausmacht, geht trotzdem nicht verloren, verspricht er. „Ich erweitere nur das Profil.“ Also wird es nachwievor hand- und selbstgemachte ausgefallene Deko geben. Die zusätzlich ungewöhnlich ausgestellt wird, denn im Laden dienen alte Möbel wie ein riesiges Buffet und Nähmaschinentische als Präsentationsfläche.

Auch der Wandschmuck bleibt ein Unikum. Künstler Daniel Schröder aus Großwudicke / Milower Land wird die Wände weiterhin als Ausstellungsfläche nutzen. „Nachdem sämtliche Ausstellungen und Märkte ausgefallen sind, hat mich das hier wieder versöhnt“, erzählt er begeistert davon, wie gut die Kunst im Laden des Dekotypen ankam.

Dienstagnachmittag hängte er bereits neue Bilder auf. Neben seinen großformatigen Stadt- und Landschaftsansichten in Acryl ist allerlei Blumiges zu sehen. „Diesmal gibt es auch Hardcore-Frühling“, kommentiert Daniel Schröder das lachend. Ins Schaufenster des Geschäftes ziehen wird trotzdem erneut ein Bild von Brandenburg. Nach der belebten Hauptstraße beim vergangenen Mal wird es nun die neue Brücke über den Stadtkanal sein.

Sonst ist noch nicht allzu viel im Geschäft zu entdecken, das soll sich aber schnellstmöglich ändern. Sebastian Mohnke produziert und bestellt – Seifen aus England und Räucherware etwa –, um bald loslegen zu können. Wie schnell es geht, ist dabei von den Lieferanten abhängig, sagt er. „Am liebsten würde ich in einer Woche eröffnen, allerspätestens aber am 15. März.“

Das Interesse der Passanten ist jetzt schon groß. Sie schauen neugierig ins Schaufenster, sobald das knallig-bunte Licht angeht. „Die Leute stolpern über meine Eigenheit“, meinte Sebastian Mohnke bereits im November dazu. Dass sein Geschäft weiterhin etwas „anders“ sein wird, kündigt er direkt an. „Der Laden bleibt mein Aushängeschild“, versichert der Dekotyp.

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