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Zwei neue Stellen im Bürgerservice / Rund 1860 Termine pro Monat

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Stadtgeschehen

Erstellt: 11.06.2021 / 12:04 von cg1

Monatelange Wartezeiten, Probleme bei der Telefonhotline und daraus resultierend wütende Brandenburger. Das Thema des Bürgerservice beschäftigt die Havelstädter. Im Bürgerservice, einschließlich der Ortsteilverwaltung Plaue/Kirchmöser, sind aktuell 10 Mitarbeiterinnen im Publikumsbereich eingesetzt, wobei eine Mitarbeiterin derzeitig eingearbeitet wird. Die Fachgruppenleiterin Heike Baumann erläutert: "Diese Stelle wurde zusätzlich geschaffen. Fernerhin erhält momentan auch eine Auszubildende eine Einarbeitung, die zukünftig das Team des Bürgerservice unterstützten wird."

Sie erläutert auf Meetingpoint-Nachfrage auch, wie hoch die aktuelle Terminkapazität momentan ist: "Die Verfügbarkeit der Termine ergibt sich aus den Leistungen, die für einen Termin gebucht werden. Jede Leistung ist mit einem Zeitfenster hinterlegt. Je nach verfügbarer Zeit für die zu beanspruchende Leistung/en werden die Termine vergeben. Die Anzahl der gebuchten Termine ist nicht mit der Anzahl mit den vorsprechenden Bürgerinnen und Bürger identisch. Hinter einem gebuchten Termin stehen in der Regel mehrere Antragsteller und/oder mehrere Leistungen. Im Zeitraum März – Mai 2021 wurden monatlich durchschnittlich 1860 Termine vergeben. Für den Zeitraum 1.6. bis 7.6.2021 wurden insgesamt 553 Termine vereinbart, davon sind bereits jetzt 39 Termine nicht wahrgenommen worden."

Dabei gilt: Entstehen Lücken, werden diese mit kurzfristigen, tagesaktuellen Buchungsmöglichkeiten nachgetragen. "Insofern lohnt es sich, auch über den Tag den Terminkalender aufzurufen", so Baumann. Wer über die Telefonhotline der Verwaltung einen Mitarbeiter ereicht, kann zudem die Dringlichkeit seines Anliegens vortragen. Hier wird möglichst unkompliziert geholfen. "Es gibt dann Not-Termine, die vor den eigentlichen Sprechzeiten liegen", berichtet Oberbürgermeister Steffen Scheller. Er will auch nachhaken, warum es bei der Telefon-Hotline immer wieder zu Verbindungsabbrüchen kommt.

Problematisch bleibt aus Sicht der Verwaltung, dass vereinbarte Termine nicht eingehalten und nicht abgesagt werden. Heike Baumann: "So sind allein im Mai 2021 von den 1948 vereinbarten Terminen, 111 Termine nicht wahrgenommen wurden. Diese stehen den anderen Antragstellern leider nicht zur Verfügung. Deshalb an dieser Stelle noch mal die Bitte, sofern Termine online gebucht worden sind, die in der Folge nicht mehr gebraucht werden, diese Termine auch zu stornieren, um sie dem System wieder zur Verfügung zu stellen. Zu beachten ist fernerhin, dass zum Termin die notwendigen Unterlagen vorgelegt werden, andernfalls werden Folgetermine nötig, die die bestehenden Kapazitäten weiter negativ beeinflussen."

Wie hoch die durchschnittliche Terminkapazität vor den Pandemie-Beschränkungen war, diese Frage bleibt unbeantwortet. Allerdings wird aus der Rathaus-Antwort deutlich, dass im Bereich auch viele Aufgaben erledigt werden, die unabhängig vom Bürgerbesuch erledigt werden müssen. Heike Baumann: "Es gibt eine Vielzahl von Aufgaben, die unabhängig vom Publikumsverkehr termingerecht bearbeitet werden müssen, z.B. Anfragen anderer Behörden, Melderegisterauskünfte, Ausstellen von Bescheinigungen, Einarbeitung der Mitteilungen anderer Behörden, die Infobox der gesamten Stadt Brandenburg an der Havel."

Gleichwohl: Eine Lösung kann das nicht sein. Wer z.B. heute Vormittag einen Reisepass (ab 18 Jahren) beantragen will, der bekommt als Termin den 11. Oktober vorgeschlagen und wer ein Dokument abholen möchte, der darf schon am 7. September vorbeischauen....

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Bilder


  • Reisepass nötig? Im Oktober kann er beantragt werden... / Quelle: Screenshot der Termin-Buchungsseite


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