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Mittelaltersommer im Archäologischen Landesmuseum

Landesmuseum
  • Erstellt: 12.07.2021 / 13:20 Uhr von msc
Die Mitglieder vom Musiktheater Dingo e.V. vermitteln am 17. und 18. Juli Wissenswertes über den Minnesang, die Musikstars des hohen Mittelalters und historische Instrumente. Zusätzlich werden sie im Archäologischen Landesmuseum im Pauli-Kloster eine kurze Reise durch die Geschichte des Minnesangs in zwei halbstündigen Programmen anbieten.

Als Gesangssolisten sind Dagmar Jahn (Sopran), Reinhold Schmidt (Tenor) und Claudia Heidl (Alt) zu hören, ein großes historisches Instrumentarium von Flöte und Rauschpfeife über Portativ und Trommeln bis hin zu Drehleier und maurischer Laute wird erklingen. Zur Musik gibt es kompetente Erläuterungen vom Musikwissenschaftler Dr. Lothar Jahn.

Eine Anmeldung für die jeweiligen Zeitfenster empfiehlt sich, da die Platzkapazitäten beschränkt sind. Telefonische Anmeldung unter: 03381-410 41 12.

11 Uhr bis 11.30 Uhr
Der erste Programmteil schildert die Ursprünge des Minnesangs am Anfang des 12. Jahrhunderts am Hofe des "ersten Minnesängers" Wilhelm IX. von Aquitanien. Der Hof blieb der Förderung dieser Kunst verpflichtet, auch seine Enkelin Eleonore, Mutter von Richard Löwenherz, die als Königin der Trobadore gilt. Um 1250 entwickelt sich der Minnesang auch in Deutschland, erst in der Donauregion, später im Rheinischen. Dietmar von Aist, der Kürenberger, Reinmar von Hagenau und dann der bekannteste deutsche Minnesänger, Walther von der Vogelweide werden vorgestellt.

15.15 Uhr bis 15.45 Uhr
Im zweiten Programmteil steht der deutsche Minnesang des 13. Jahrhunderts im Mittelpunkt mit den Namen Neidhart, Wizlaw von Rügen, dem Tannhäuser und Ulrich von Liechtenstein. Die Akteure stellen auch Auszüge aus dem "Frauenbuch" Liechtensteins vor, in dem es um den Geschlechterkrieg zu Ritterszeiten geht. Das Programm klingt aus mit dem Nachzügler Oswald von Wolkenstein, dem "letzten Minnesänger" und der "Minnesängerin Gottes" Mechthild von Magdeburg.

Bilder

Foto © Dingo e.V.
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