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Musikalische Performance „Hymne an die Namen“

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  • Erstellt: 20.07.2021 / 09:01 Uhr von eb
Im Rahmen der Ausstellung „Heimat - Liebe“ wird am Samstag, 24.7., um 17 Uhr in der Johanniskirche ein besonders schmerzhafter Aspekt dieser Liebe beleuchtet: Wo bleibt die Liebe, wenn einem die Heimat gekündigt hat? "Die Mezzosopranistin Kim Seligsohn erinnert mit ihrer musikalischen Performance an die Juden aus der Stadt Brandenburg an der Havel, denen die Heimat in der Havelstadt und oft auch ihr Leben geraubt wurde. In ihrer ´Hymne an die Namen´ macht sie die Namen der jüdischen Opfer des Naziregimes aus unserer Stadt hörbar", erläutert ein Rathaussprecher das Konzept.

Benjamin Jähn, Kurator der Ausstellung "Enttäuschung Hoffnung Sehnsucht" des Stadtmuseums Brandenburg an der Havel, berichtet einleitend vom Schicksal der jüdischen Bevölkerung Brandenburgs vor, während und nach dem 2. Weltkrieg.

Nach der „Hymne“ möchte die Künstlerin mit dem Publikum über das Thema "Heimat" sprechen und nachspüren, unter welchen Traumata nachfolgende Generationen zum Teil bis heute als Folge von Verfolgung, Krieg und Vertreibung leiden. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der von Franka Schwarz organisierten Ausstellung „Heimat - Liebe“ und dem Stadtmuseum Brandenburg an der Havel.

Der Eintritt ist frei.

Bilder

Die Künstlerin führt ihre „Hymne an die Namen“ in der Johanniskirche auf (Foto: Franka Schwarz)
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