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Stahl-Frauen starten mit 12:0-Sieg souverän in die Saison

Sport
  • Erstellt: 06.09.2021 / 21:01 Uhr von Christian Reidlingshöfer
Die Fußballerinnen des FC Stahl Brandenburg feierten am Sonntag einen gelungenen Einstand in die Landesligasaison 2021/22. Mit einem deutlichen 12:0-Erfolg schickten sie die Elf der SpG Wandlitz/Basdorf auf die Heimreise. Trainer Oliver Gühne sprach hinterher dennoch nicht von einem sehr guten Spiel seiner Mannschaft - sondern von einem guten, dafür ließ seine Elf gegen einen eher schwachen Gegner zu viele Möglichkeiten aus.

Doch die Vorgabe - ein hoher Sieg - haben die Stahlspielerinnen immerhin souverän erfüllt. In der Anfangsphase taten sich die Gastgeberinnen noch etwas schwer, da die Anspiele nicht ihren Adressaten fanden. Mit dem Führungstreffer durch Livia Bauer in der 11. Minute nahm die Partie dann aber ihren erwarteten Lauf. Binnen zwölf Minuten schraubte die spielfreudige Lisa Budde mit ihren drei Toren das Ergebnis auf 4:0 hoch. Sehr zur Freude der Fans nahmen die Brandenburgerinnen nun nicht das Tempo heraus, stürzten das SpG-Team von einer Verlegenheit in die andere. 
Wenn man unbedingt einen Kritikpunkt bei den Stahl-Frauen finden wollte, war es die Chancenverwertung. Bis zur Halbzeit konnten lediglich Marlen Wodtke (32.) und Jessica Finkbeiner (44.) eine der zahlreichen Gelegenheiten zum 6:0-Pausenstande nutzen. Zu Beginn des zweiten Durchgangs präsentierten sich die Gastgeberinnen hellwach. In der 48. Minute erhöhte Stephanie Beltz auf 7:0. Dann fielen die weiteren Treffer im Minutentakt. Restlos überforderte Gäste mussten hilflos zusehen wie Budde jede sich bietende Gelegenheit verwertete und so in der 52., 53., 54. Und 55. Minute den Zwischenstand auf 11:0 schraubte. Danach hatte Trainer Gühne ein „Einsehen“ mit der SpG und wechselte die überragende Budde für Sandra Maria Norwig aus. Angesichts des Spielstandes wechselte der Trainer fleißig, um möglichst vielen Spielerinnen seines großen Kaders Einsatzzeiten zu geben. Zunächst konnte die Stahl-Elf das Niveau noch halten, doch spätestens nach dem 12:0 durch Finkbeiner (65.) ließ die Konzentration zusehends nach. Möglichkeiten gab es noch etliche, weitere Tore wollten aber nicht fallen. 
„Das ist ganz normal, wenn man deutlich führt, macht man nicht mehr alle nötigen Schritte. Doch das ist Jammern auf hohem Niveau. Insgesamt war es ein gutes Spiel von uns, die Defensive ließ gar nichts zu und mit etwas mehr Konzentration wäre das Ergebnis noch höher ausgefallen. Gegenüber dem Pokalspiel in Falkensee war dies aber eine gewaltige Steigerung“, analysierte Trainer Gühne. 
Apropos Pokal: Der Gegner von heute ist auch der Kontrahent im Viertelfinale, das am 31. Oktober im Stadion am Quenz ausgetragen wird. Nicht nur Oliver Gühne glaubt, dass seine Mannschaft sicher das Halbfinale erreichen wird. Kommenden Sonntag (12. September/13 Uhr) werden die Trauben für die Stahl-Frauen wohl höher hängen. Dann geht es zum SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen, mit dessen Team sie in der Vergangenheit häufig große Probleme hatten. Trainer Gühne würde sich auf jeden Fall freuen, wenn seine Mannschaft endlich mehr gefordert wird.

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