Startseite  /  Jobbörse  /  Artikel einsenden  /  Impressum

Logo

SpG Lok/Viktoria mit völlig unnötiger Niederlage

Sport
  • Erstellt: 13.09.2021 / 08:03 Uhr von Michael Schumann
Beim FSV Eintracht Glindow unterlag die SpG sehr unglücklich mit 3:2. Der FSV begann stark und setzte die Gäste gehörig unter Druck. Mit schnellem Kurzpassspiel und viel Tempo setzte sie die Gäste unter Druck. Bereits in der 9. Minute ging der FSV folgerichtig in Führung. Bei einem schnellen Einwurf für Glindow schaltete die SpG Abwehr viel zu langsam. Von links wurde dann der Ball vor das Tor gespielt, wo Rico Keding am langen Pfosten nur noch den Fuß hinhalten musste und den Ball ins Tor drückte.

Im Gegenzug fiel völlig überraschend der Ausgleich. Eugen Klassen bekam an der Mittellinie den Ball, sah, dass FSV Torwart Sebastian Diehl sehr weit vor seinem Kasten stand und schoss aus rund 40 Meter den Ball über den verdutzten Keeper ins Tor. Trotz des Ausgleichs blieb die Heimelf besser. Weiterhin mit hohem Tempo und Pressing hielt man die Gäste in Schach. Aber die Abwehr der Gäste stand recht sicher. In der 16. Minute wurde Rico Keding mit einem überragenden Pass in den Rücken der Abwehr freigespielt. Allein vor Torwart Alex Ziem schob er den Ball von der linken Seite am rechten Pfosten vorbei. Eine Minute später hatten die Brandenburger ihre erste Möglichkeit. Florian Linke kam über die rechte Seite, sein Schuss aus spitzem Winkel konnte der Torwart allerdings zur Ecke lenken. So langsam kämpften sich die Gäste ins Spiel und konnten die Begegnung etwas offener gestalten. Dennoch blieb der FSV spielbestimmend. Die nächste Möglichkeit hatte dann auch wieder Glindow. Aus 20 Meter zog Marcel Huth ab und das Leder segelte ganz knapp am Pfosten vorbei. Die Heimelf konnte das hohe Tempo nicht mehr gehen und die letzten 10 Minuten der ersten Hälfte gehörten dann den Gästen. Zunächst drang Stefan Fahlenberg in den Strafraum ein, hatte auch freie Bahn. Aber anstatt zu schießen, schlug er noch zwei Haken und vertendelte so den Ball. Zwei Minuten vor der Pause nahm sich Stefan Skorsetz ein Herz und zog aus 23 Meter ab. Sein Schuss senkte sich über den reaktionslosen Torwart und knallte an die Latte. So ging es mit dem 1:1 in die Pause.

Die zweite Hälfte begann deutlich ruhiger. Der FSV ging nicht mehr dieses Tempo. So war es jetzt ein ausgeglichenes Spiel. Die erste Möglichkeit hatte dann wieder die SpG. Eugen Klassen verfehlte das Gehäuse mit einem satten Schuss ganz knapp. Mit der Einwechslung von Erik Glatzer in der 63. Minute erhöhten jetzt die Gäste den Druck. Die Glindower Abwehr war nun nicht immer sattelfest. Nicht ganz unverdient gingen die Brandenburger in der 70. Minute in Führung. Christopher Daube wollte eine Flanke von rechts klären und lenkte die Kugel unhaltbar ins eigene Tor ab. Jetzt waren die Gäste klar besser und hatten die Glindower im Griff. In der 71. Minute verfehlte Erik Glatzter, nach einem starken Angriff, das Tor nur knapp. 6 Minuten später hatte erneut Erik Glatzer das 3:1 auf dem Fuß. 

Freistehend aus 12 Meter schoss er das Leder zu überhastet dem Torwart in die Arme. Da man die guten Chancen nicht nutzte, konnte sich Glindow wieder aufrichten und drückte in den letzten 10 Minuten auf den Ausgleich. Die SpG Abwehr, um den überragenden Danny Pfeiffer, stand aber gut. Dann brachen die letzten 2 Minuten an. In der 88. Minute brach Aaron Haupt mit einer Willensleistung in den Strafraum ein und zwang Alex Ziem zu einer Fußabwehr. Die Kugel landete etwas glücklich bei Nico Ehrlich, der sofort abzog und zum vielumjubelten Ausgleich einschoss. Es kam aber noch schlimmer. In der 90. Minute machte Danny Pfeiffer seinen einzigen Fehler. Einen Freistoß vom eigenen Strafraum wollte er unbedingt schnell ausführen. Es kam zum Fehlpass, der Ball landete bei Lukas Dzigurski, der mit der Pieke aus 16 Meter den Ball zum äußerst glücklichen 3:2 für Glindow versenkte. Kurz danach war Schluss. Mit hängenden Köpfen verließen die Gäste den Platz. Nach der bisher besten Saisonleistung stand die Elf von Ronny Schulze am Ende mit leeren Hände da. Eine ärgerliche und vor allem unnötige Niederlage, die die Brandenburger schnell aus den Köpfen kriegen sollten. 

1:0 Rico Keding (9.)
1:1 Eugen Klassen (10.)
1:2 Christopher Daube (70.) ET
2:2 Nico Ehrlich (88.)
3:2 Lukas Dzigurski (90.)

SpG Lok/Viktoria: Alexander Ziem, Danny Pfeiffer, Lukas Zygowski, Phlipp Mähne, Enrico Krause, Stephan Skorsetz (63. Erik Glatzer), Johannes Köster (28. Matthias Herbeck), Eugen Klassen, Christopher Focke, Florin Linke, Stefan Fahlenberg

Dieser Artikel wurde bereits 404 mal aufgerufen.

Werbung