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Stadtwerke starten die Havelcrowd / Brandenburger können lokale Projekte unterstützen

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 20.09.2021 / 16:28 Uhr von cg1
Die Stadtwerke haben heute die Plattform [havelcrowd.de] gestartet. Die Crowdfunding-Plattform soll es den Brandenburgern ermöglichen, lokale Projekte, Vereine und Initiativen zu unterstützen - im Gegenzug können diese konkrete Projekte (zum Beispiel die Anschaffung von Einsatzkleidung) online stellen und so eine breite Masse über ihr Vorhaben informieren. Michael Woik, der kaufmännische Geschäftsführer der StWB, lobt: “Das ist etwas von Brandenburgern für Brandenburger”. Erste Projekte sind die Unterstützung von Motorradsanitätern der Johanniter sowie die Anschaffung von Schutzkleidung für die Einsatzkräfte der DLRG.

Lisa Pfeiffer, die Projektleiterin des Havelcrowd-Bereiches bei den Stadtwerken, erläutert: “Jeder kann sein Projekt einstellen”. Einzige Einschränkung: Das Projekt muss im Stadtgebiet Brandenburg und der näheren Umgebung liegen.

Die Projektpartner können bei bestimmten Spendensummen (beispielsweise 10, 20 oder 30 Euro) eigene “Belohnungen” anbieten, zum Beispiel eine Vorstellung des JUH-Einsatzfahrzeuges oder ein Teamselfie mit der Motorradstaffel. Der Kontakt zwischen Unterstützern und Projektpartnern kommt so zustande, “Man kann interagieren”, so Pfeiffer.
 
Benedikt Michaelis von der DLRG erläutert, warum die Lebensretter sich mit einem Projekt beteiligen. “Viele Menschen wissen gar nicht, dass unsere Einsatzkleidung selbst finanziert ist.” Diese finanzielle Starthürde wolle man wegräumen, so dass sich gegebenenfalls mehr Ehrenamtler finden, die mitarbeiten. Die DLRG hat aktuell rund 130 Mitglieder, für eine einzelne normale Land-Einsatzkleidung kommen schon mal bis zu 500 Euro zusammen.
 
Die Johanniter bitten derweil um Unterstützung, um ihre Einsatzhelme für die moderne Funktechnik fit machen zu können, auch die Anschaffung eines AED ist geplant. 
 
Bei der Havelcrowd gilt: Sind die Projekte innerhalb von 30 oder 60 Tagen nicht durchfinanziert, bekommen alle Beteiligten ihr Geld zurück. StWB-Chef Michael Woik begründet: “Läuft ein Projekt zu lange, lässt die Begeisterung nach.” Auch die Projektpartner brauchen meist die kurz- bis mittelfristige Planbarkeit, daher habe man sich für diese Zeitfenster entschieden. Auch gilt: Die bisher getroffenen Kooperationsvereinbarungen mit Vereinen und Co. laufen weiter. “Wir stehen zu unserer Verantwortung”, so Woik.
 
Tipp: Die Stadtwerke bieten am 22. September um 17.45 Uhr ein Online-Seminar zum Thema “So finanzierst du dein Projekt erfolgreich mit Crowdfunding” an.
 
Zur Plattform geht es hier: [havelcrowd.de]

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