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Performance „Tieftaucher“ öffnet die Türen des Stadtbades

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 17.10.2021 / 15:01 Uhr von Rüdiger Böhme
Immer öfter werden im altbekannten Stadtbad am Alfred-Messel-Platz wieder die Türen geöffnet. Allerdings nicht, damit sich die Brandenburger den einst gewohnten Badefreuden hingeben können, sondern für den Genuss der Kultur - initiiert vom erst in diesem Jahr gegründeten Verein „Stadtbad e.V.“. So auch an diesem Samstag.

Die drei Künstlerinnen Anne Müller, Janina Steinmetz und Amie-Blaire Chartiere boten unter dem Titel „Tieftaucher“ eine dreistündige installative Performance im Schwimmbecken. Beobachtet konnten sie dabei vom Beckenrand aus von den Besuchern des Hauses, die immer wieder in Gruppen während einer Führung Gelegenheit hatten, sich ganz individuell den einzelnen Künstlern zu widmen und sich ihnen auch zu nähern. 
 
Da war die Brandenburger Künstlerin Anne Müller. Mit ihren live vor Ort produzierten Geräuschkulissen improvisierte sie im Nachhinein musikalische Projekte. Dabei zeigte sich unter anderem, das aus einfach in eine Schüssel gelassenem Wasser oder dem Zerreißen von Papier am Ende eine harmonische Klangeinheit erzeugt werden kann. Sei es mit Querflöte oder Klarinette. Übrigens durften die Besucher Anne Müller dabei nicht nur vom Beckenrand oben, sondern mit ein wenig Mut auch auf Augenhöhe dabei zusehen und zuhören.
 
Im tiefen Teil des Badebeckens improvisierten die Tänzerin Amie-Blaire Chartiere mit kanadischen Wurzeln und Fotografin Janina Steinmetz aus Berlin. Tanz in Kulissen und Fotoshooting verbanden die beiden Akteurinnen und gaben so einen, wenn auch nur kleinen Einblick, wie ein solches Shooting laufen könnte. 
 
Oder sie ließen sich einfach treiben, die eine mit ihren Gedanken, die sie in tänzerische Szenerie verwandelte, und die andere mit wachem Auge, dem Blick für´s Detail und der Kamera in der Hand. 
 
Doch bevor die Besucher des Stadtbades all das erleben durften, gab es schon ein erstes Bild im Foyer des Stadtbades. Mit einer Videoinstallation wurde ein großes Abwaschbecken in das Foyer transformiert, in dem unermüdlich Teller, Gläser und Besteck beschäumt und gespült werden. Dieses Bild bot sich auch am Ende des Rundganges und war beliebtes Foto- und Videomotiv für die Gäste des Tages.

Bilder

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