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Leserbrief: Kind wird angefahren - Passanten schauen nur zu!

Leserbriefe
  • Erstellt: 24.10.2021 / 18:01 Uhr von Katharina Grabow
Vielen Dank an den netten Herren, der heute gegen 12 Uhr bei den Domlinden auf Höhe des café contact unsere 9-jährige Tochter mit ihrem Roller zum Sturz gebracht hat. Sicher wussten Sie, dass Sie mit dem Fahrrad auf dem Bürgersteig nichts zu suchen hatten und dazu auf der falschen Seite fuhren! Es war Ihnen egal, als Sie sie angefahren haben und sie stürzte … aber Sie fuhren einfach weiter. 

Sie haben sie mit ihren Verletzungen und den kaputten Sachen alleine gelassen. Danke auch an die zahlreichen Passanten, die leider wieder nur zugeschaut haben, anstatt zu helfen.
 
Wer Hinweise zum Verursacher hat, kann sie der Polizei unter 03381/5600 melden.


Bitte beachten: Meldungen in der Rubrik "Leserbriefe" geben nicht die Meinung der Redaktion wieder, sie sind ein persönlicher Text des jeweiligen Verfassers. Einsendungen sind unter [info@meetingpoint-brandenburg.de] mö:glich.

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Kommentare

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    Mondschein schrieb um 17:40 Uhr am 27.10.2021:
    Ist natürlich schlimm. Aber jetzt mal ernsthaft, das ist nun wirklich kein Beitrag wert. Ein leicht aufgeschlagenes Knie und nen Loch. Ich bitte sie, so sahen wir damals alle andauernd aus.
    •  
      Thomas Müller schrieb um 12:55 Uhr am 25.10.2021:
      Es ist wirklich traurig wie hier wieder mal gegen die Radfahrer gewettert wird. Ich möchte das Verhalten des Radlers im genannten Fall nicht für gut heissen, aber es geht auch gar nicht, dass immer nur die Radfahrer an allem Schuld sind. Ganz klar muss man mal sagen, dass auch Fußgänger Verkehrsteilnehmer sind, die aktiv(!) am Verkehr teilzunehmen haben. Dazu gehört auch die gegenseitige Rücksichtnahme und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Heisst also, dass man sich auch als Fußgänger ab und zu mal umschauen und den Verkehrsraum um sich herum beobachten muß. Man kann nicht einfach wie Hans GuckindieLuft rumlaufen und von allen um sich herum erwarten, dass sie auf einen Rücksicht nehmen. So sind Wege in Parks genauso wie Fußgängerwege, öffentlicher Raum, den man nicht für sich alleine zu beanspruchen/zu blockieren hat!!!
      Das trifft dann auch vollumfänglich auf die Hauptstraße zu. Hier dürfen sich Radfahrer, genauso wie Fußgänger, sowohl auf der Fahrbahn, als auch auf den seitlichen Wegen fortbewegen (siehe Beschilderung). Über PKW, die dort (in aller Regel) nichts zu suchen haben wird sich nicht geärgert, selbst wenn diese alles andere als Schritttempo fahren. Im Übrigen möge sich von und zu Piefke mal im Internet über die Definiton der Schrittgeschwindigkeit belesen. Hier findet man nämlich, dass von deutschen Gerichten bis zu 15 km/h für Schrittgeschwindigkeit gehalten werden (genannte 30 km/h in der Hauptstraße halte ich aus Erfahrung für eine Übertreibung). Des Weiteren sind nach meiner Erfahrung die Fußgänger häufig selber Schuld, da sie ohne (vorher) zu schauen auf Wegen Schlangenlinien laufen oder Straßen überqueren. Man kann und sollte nicht die Verantwortung für die eigene körperliche Unversehrtheit auf andere abwälzen. Wenn ich das als Radfahrer in BRB die letzten Jahr so gemacht hätte, dann wäre ich wohl Dauergast im städtischen Klinikum. Schließlich möchte ich noch zur Äußerung, man solle doch von Polizei und Ordnungsamt mal die Radfahrer aufs Korn nehmen sagen, dass das doch in den letzten Monaten in übertriebenem Maße passiert. Die 49 neuen Beamten, die im April im Paulikloster feierlich begrüßt wurden, müssen sich ja noch ihre Sporen verdienen und das geht anscheinend am besten in dem man Radfahrer Alkoholtests unterzieht. Bringt meiner Meinung nach effektiv in Sachen Verkehrssicherheit gar nichts, da Brandenburgs Straßen nachts eh menschenleer sind. Da wäre es evtl. sinnvoller, mal die Autofahrer über den Umgang mit Radfahrer zu belehren und vllt. sogar mal Bußgelder für zu dichtes und zu schnelles Überholen von Radfahrern zu verhängen. Denn wenn man als Radfahrer von Autofahrern endlich als vollwertiger Verkehrsteilnehmer akzeptiert und nicht ständig seiner gesetzlich verbrieften Rechte beraubt wird, dann kann man auch auf der Straße fahren ohne sich permanent in Lebensgefahr zu begeben, die ohne Zweifel für den Radfahrer bei einer Begegnung mit einem PKW/LKW besteht, deutlich mehr als für den Fußgänger bei einer Begegnung mit dem Radfahrer. Man kann zu mindest fast jeden Tag von Radfahrern lesen die von PKW/LKW getötet wurde. Hingegen werden Fußgänger wohl selten bis nie bei Unfällen mit Radfahrern getötet.
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      Ich schrieb um 23:15 Uhr am 24.10.2021:
      Erstmal wäre es nett nicht alle über einen Kamm zu scheren... Und zweitens schön das die kleine schon 9 ist trotz alledem was hat sie alleine auf der Straße zu suchen? Meine dürfte in diesem Alter noch nicht Mal alleine zum Spielplatz. Wir leben in einer gefährlichen Welt wir als Kinder konnten noch alleine draussen spielen. Alles gute der kleinen
      • T. schrieb um 09:37 Uhr am 25.10.2021:
        Machen Sie das nicht hier gerade selbst? Mit 9 Jahren ein Kind auch mal alleine draußen zu lassen ist doch vollkommen in Ordnung. Jeder handhabt das anders, ich denke, die Mutter weiß ihr Kind schon einzuschätzen, was sie ihr zutrauen kann oder nicht. Sie finden 9 Jahre zu früh aber mit z.B. 12 ist es auch nicht sicherer. Mein Kind darf z.B. auch schon mal alleine raus, auch zum Spielplatz, und sie ist sogar noch nicht mal 9. Wir wissen immer wo sie ist und sie ist auch telefonisch erreichbar.
        Aber darum geht es hier ja auch eigentlich nicht, sondern um Zivilcourage und gegenseitige Rücksicht, die hier leider nicht stattfand - gegenüber einem Kind erst recht untragbar.
        Ich wünsche dem Kind alles Gute und hoffe, dass sie dadurch jetzt nicht eingeschüchtert ist.
    •  
      Hase schrieb um 22:49 Uhr am 24.10.2021:
      Zu aller erst einmal dem verunglückten Kind gute Besserung.
      Auch den Wunsch, nicht in jedem Menschen in der Zukunft, nur böses zu sehen.

      Zu Hans Klein:
      ... nicht alle Radfahrer ...
      Hierzu benannte " Piefke", ... nicht alle Radler so... .
      Folglich dieser Teil Ihres Kommentar unnötig.

      Zu Holger:
      ... Ordnungsamt-/Polizei Radfahrer ansprechen...
      Ist korrekt, wird auch gemacht, jedoch zu selten. Und gesagtes als Aufklärung geht bekanntlicher weise oft, wenn auch nicht immer, ein Ohr rein und anderes Ohr raus.

      Sinniger wäre es, so denke ich, für Radler genauso ein Bussgeldkatalog anzufertigen, gesetzlich zu verankern und ebenso Verwarngelder und bei Wiederholungen auch Bußgelder, in erheblicher Höhe anzusetzen, wie bei allen anderen Verkehrsteilnermern. Denn wenn es an den Geldbeutel geht, werden manche Menschen, wenn auch nicht alle , vorsichtiger und rücksichtsvoller. Die Aufnahme der Vergehen in eine Kartei sollte dort auch mal überdacht werden, wie das festhalten, um dann, falls der-/diejenige eine Fahrerlazbniss machen möchten, dann doch plötzlich erst einmal ein Nein erhalten oder besondere Zusatzauflagen. Auch die Anordnung zu einer Verkehrsschule wäre vermutlich sinniger, als blablabla... .
      Vielleicht merken diese, ich kann mir alles Erlauben möchte gerner, das es nicht nur hilft zu sagen: der Auto-/LKW -/ Bus Fahrer u.a. sind in die Pflicht der besonderen Achtsamkeit verpflichtet, da diese " stärker" sind.
      Haha, ein Radler ist auch stark, z.b. stärker als ein Kind, dessen Berechtigung laut Alter gesetzlich auf Bürgersteigen fahren zu dürfen, glaube ich, bis zum 12. Lebensjahr erlaubt ist.
      Nicht umsonst sind die Fahrradprüfungen erst in der 5. Klasse.
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        Michael S. schrieb um 22:08 Uhr am 24.10.2021:
        @piefke: Was haben Sie denn gefrühstückt? Das ist schon ziemlich schäbig, das unentschuldbare eines Einzelnen zu einem Rundumschlag gegen alle Radfahrer zu nutzen! Ja es ist richtig, dass sich die Stadt bisher in puncto Radwege einen schlanken Fuß gemacht hat. Entschuldigt natürlich keinesfalls das Verhalten des Radfahrers im vorliegenden Fall. Dem Mädel alles Gute und der Polizei eine glückliche Hand bei der Ermittlung des Täters.
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          Hans Klein schrieb um 22:00 Uhr am 24.10.2021:
          Ich darf nebenbei als Radfahrer einmal erwähnen, dass ich in unserer Stadt dauerhaft unnötige Vollbremsungen einleiten darf, weil mir die Autofahrer mit ihrem verkehrswidrigem Verhalten dauerhaft die Vorfahrt nehmen!

          Auch von meiner Seite der Kleinen alles Gute!

          Ich nehme als Fahrradfahrer besonders auf Fußgänger Rücksicht. Also nicht alle Fahrradfahrer über einen Kamm scheren, werte Kommentatoren!
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            Icke schrieb um 21:39 Uhr am 24.10.2021:
            Erstmal der kleinen Motte gute Besserung!
            Dieses ignorante und gefährliche Verhalten ist unverzeihlich, zeigt aber leider mal wieder, dass die Menschen immer egoistischer und rücksichtsloser werden.
            Wäre es jetzt nicht mal langsam an der Zeit, dass auch Fahrradfahrer so etwas wie eine "Prüfung" ablegen? Wer am Straßenverkehr teilnimmt, sollte auch das Regelwerk halbwegs beherrschen. Auch eine Pflichtversicherung wäre in meinen Augen sinnvoll.
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              Holger schrieb um 20:33 Uhr am 24.10.2021:
              Es wird auch Zeit das die Polizei oder das Ordnungsamt mal die Fahrradfahrer anspricht und ihnen ihre Fehler erklärt. Sie nehmen sich Rechte raus die sie nicht haben. Aber erstmal, was viel wichtiger ist, dem Kind alles Gute!
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                Bloom schrieb um 20:20 Uhr am 24.10.2021:
                Es sind ja nicht nur normale Fahrräder unterwegs sondern viele ebikes mittlerweile und für die sollte das selbe wie für Roller gelten.
                Und zum größten Drama überhaupt einem Kind ist was passiert wie arrogant und egoistisch muss man sein als erwachsener einfach weiter zu fahren oder als Passant nicht zu helfen. Abartig so was.
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                  Piefke schrieb um 19:04 Uhr am 24.10.2021:
                  Ja das wird wirklich immer häufiger zum Problem.
                  Da ja der Radfahrer an sich von der Politik ständig hofiert und besonders geschützt wird, gibt es natürlich einige (selbstverständlich sind die meisten ha vernünftig) die sich als unantastbar sehen.
                  Da muß der Fußgänger auf dem Gehweg halt schon mal zu Seite springen. Sieht man ja täglich in unserer Fußgängerzone in der Hauptstraße.
                  Was da mit dem Fahrrad gerast wird, obwohl nur Schrittgeschwindigkeit erlaubt ist. Und dann wird wieder geflennt und drauf gepocht, das die Stadt die Schienen und das Pflaster in der Hauptstraße Fahrradfreundlicher gestalten muss weil sich so ein Knaller beim Fußgängerausweichen mit 30Km/h in der Schiene verheddert hat...
                  Ich wäre in Zukunft für Versicherungskennzeichen auch an Fahrrädern. Da hat man dann wenigstens nen Ansprechpartner...

                  Der Kleinen übrigens gute Besserung!
                  Sind ja nicht alle Radler so, auch wenn es gefühlt ständig mehr werden...
                  • wellwell schrieb um 14:03 Uhr am 25.10.2021:
                    Was dem kleinen Mädchen passiert ist, tut mir sehr leid. Es ist immer wieder bedauerlich, wie achtungslos Menschen mit sich selbst, aber vor allem mit anderen umgehen. Möge die Kleine bald genesen.
                    Subjektiv gefärbte Ansichten über Radfahrer oder Rollernutzer machen die Sache allerdings nicht besser. Es geht wie bei allem anderen wie immer um gegenseitigen Respekt und Achtsamkeit und nicht um Schuldzuweisungen. Dann könnten wir hier gleich mit Autofahrern weitermachen. Es steht immer ein unaufmerksamer Mensch dahinter. Ob er es in dem Moment böse meint oder nicht, ist hier vollkommen wertfrei zu betrachten. Mehr Miteinander, weniger Gegeneinander!
                •  
                  Stefan Kemske schrieb um 18:29 Uhr am 24.10.2021:
                  Das ist ein echtes Problem in Brandenburg geworden.