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Das BKC-Prinzenpaar: Prinz André LVIII. und Prinzessin Britt I.

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 05.11.2021 / 20:04 Uhr von Anett Rostalski
Der BKC hat sein Prinzenpaar der diesjährigen Saison vor einigen Tagen bereits intern vorgestellt, morgen wird es den ersten öffentlichen Auftritt geben. Prinz André LVIII. und Prinzessin Britt I. sind beide waschechte Brandenburger, hier geboren, in der Theodor Neubauer und Juri Gagarin OS zur Schule gegangen. Prinzessin Britt liebt Pferde und wollte nach dem Schulabschluss auf dem Gestüt in Neustadt Dosse eine Lehre beginnen. Damals war das jedoch nicht möglich, da sie ein Mädchen war, also kam Plan B- sie erlernte den Beruf einer Bauzeichnerin.

Anschließend ging sie zum Studium nach Potsdam an die Ingenieurschule für Bauwesen und schloss dieses als Ingenieur für Hochbau ab. Nach der „Wende“ wurde die „ZBE AgroProjekt“ aufgelöst, da es LPG en nicht mehr gab. Britt musste sich neu orientieren. Sie stieg in den Bereich Sozialversicherungen ein und machte ihren Abschluss als Sozialversicherungsfachangestellte. In diesem Jahr (2021) konnte unsere Prinzessin ihr 30-jähriges Betriebsjubiläum feiern.

Prinz André entschied sich nach der absolvierten Lehre, den Weg in die Selbstständigkeit zu wagen. Schon als Kind schlug sein Herz für die Organisation von Veranstaltungen. So wurde im Hinterhof in der Steinstraße aus Brettern und Kisten eine Bühne gebastelt, auf der sich Zauberer und Sänger präsentierten, unter dem Motto „Von Kindern für Kinder“. Den Kinderschuhen entwachsen, organisierte er als stellvertretender Klubhausleiter des „Phillip Müller“ Veranstaltungen. In den 1990er Jahren führte er mehrere Blumenläden und brachte sich autodidaktisch das Blumenbinden bei.

Kurz vor der Jahrtausendwende brachen bisher schlummernde Gene bei unserem Prinzen, dessen Vater Rheinländer war, durch. Das und seine Leidenschaft für Amerika, bekannt für sehenswerte Paraden, brachten ihn dazu, eine Weihnachtsmannparade auch für die Stadt Brandenburg zu organisieren. Als Moderator, Veranstalter und Ideengeber folgten solche Produktionen wie „Melodien zur Weihnacht“, „Classic Summer“, den „Schlagerdampfer“ und vielen kleinere Events. 

Stellt sich die Frage, wie kamen eine Sozialversicherungsfachangestellte der AOK und ein Eventmanager zusammen? Das ist ganz einfach erklärt- über das Havelfest. Die AOK war Schirmherrn und damit Britt, als Verantwortliche für den „Havelmann-Cup“ verantwortlich. Mit André als Mitorganisator des Havelfestes mussten unzählige Absprachen getroffen werden- erste Berührungspunkte. Von ihm stammte dann auch die Idee des „Entenrennens“ auf der Havel. So wurde unsere Prinzessin Britt zur „Entenmutti“. Es dauerte jedoch noch einige Jahre, mit dem alljährlichen Wiedersehen, bis den beiden klar war, dass sie einen gemeinsamen Weg gehen wollen. 

Und wie kamen die beiden zum BKC? Das ist schnell erklärt. Prinz André kennt den BKC schon aus seinen Anfangsjahren. Sein Vater war Mitglied der ersten Haus- und Hofkapelle des BKC „Rot & Weiß“, so hat er schon im „Haus der Freundschaft“ den Karneval hinter den Kulissen geschnuppert. Auch in den ca. 10 Jahren als Senator im KCH hatte er Spaß am Karneval. Beide sagen: "In den vergangenen Jahren entwickelten sich sehr viele persönliche Kontakte zu Mitgliedern des BKC. Wir haben in geselligen Runden viel Zeit verbracht, uns kennengelernt und Freundschaften geschlossen."

Bilder

Foto: Ute Steglich
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