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U14 Wasserballer mit drittem Platz beim Ostdeutschen Pokal

Sport
  • Erstellt: 25.11.2021 / 10:01 Uhr von Marcel Gruhn
Acht U14-Teams aus vier ostdeutschen Bundesländer versammelten sich in der Potsdamer Schwimmhalle am Luftschiffhafen, um einen neuen Ostdeutschen Pokalsieger zu ermitteln. Gleichzeitig konnten sich die besten vier Teams dieses Wettbewerbs für den deutschen Pokal qualifizieren. In der Vorrunde standen Spiele gegen den OSC Potsdam, den SV Zwickau und die SG Schöneberg auf dem Spielplan.

Die Vorrundenspiele wurden mit einer Spielzeit von nur 2 x 7 Minuten pro Spiel ausgespielt. Gleich das erste Spiel ging gegen den Lokalrivalen aus Potsdam. Dieser ging auch früh mit einem Tor in Führung. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit glich Center Emil Heise zum 1:1 aus. Leider scheiterten die zahlreichen Brandenburger Angriffsbemühungen am starken Potsdamer Torwart. Hinzu kamen einige Ballverluste in der Vorwärtsbewegung. Die daraus resultierenden Konter nutzten die Potsdamer überlegt aus und stellten auf 1:4. Emil Heise konnte noch den Anschlusstreffer zum 2:4 gegensteuern. Das letzte Tor des Spiels erzielte jedoch Potsdam zum 2:5 Endstand. 

Keine 60 Minuten später galt es für die Spieler des ASC Brandenburg die Auftaktniederlage abzuschütteln. Gegner war nun die SG Schöneberg. Auch in diesem Spiel starteten die Havelstädter verhalten. Eigentlich klar überlegen, führte man nach jeweils zwei Toren von Emil Heise und Hugo Kamradt nur mit 4:2 zur Halbzeit. Nach dem Wiederanpfiff platzte der Knoten dann endlich. Die Brandenburger konnten aus einer gut stehenden Verteidigung immer wieder Kontersituationen schaffen. So konnten in der zweiten Halbzeit durch Emil Heise (5), Phil Kretschmer (2), Bastian Haberlandt (1) und Hugo Kamradt (1) gleich neun Tore erzielt werden. Der Endstand von 13:3 war somit auch in der Höhe verdient. 

Im letzten Spiel des Tages ging es gegen den SV Zwickau um den zweiten Platz in der Vorrundengruppe. Auch in diesem Spiel ließ man in der ersten Halbzeit zahlreiche hochkarätige Torchancen ungenutzt. Mit einer 2:0 Führung nach Toren von Emil Heise und Hugo Kamradt wurden die Seiten gewechselt. Doch wie schon im Spiel davor starteten die Sportler des ASC im zweiten Durchgang regelrecht den Turbo. Vor allem Emil Heise und Hugo Kamradt waren nun nicht mehr zu halten. Beide erzielten jeweils vier Tore und stellten somit auf 10:0 aus Sicht der Brandenburger. Erst kurz vor Schluss gelang dem SV Zwickau der Ehrentreffer zum 10:1 Endstand.

Am zweiten Turniertag musste im Überkreuz-Duell gegen den Erfurter SSC (den Drittplatzierten der anderen Vorrundengruppe) die Teilnahme am Halbfinale ausgespielt werden. Diese Spiele wurden nun wieder wie gewohnt mit vier Spielvierteln ausgetragen. In diesem Spiel konnte sich das Team auf Bastian Haberlandt verlassen. Er erzielte bis zur Halbzeit fünf Tore und sicherte somit eine 5:3 Halbzeitführung. Im dritten Viertel sorgte lediglich ein Konter von Jürgen Hardt für ein weiteres Tor zugunsten der Brandenburger, während die Erfurter mit zwei weiteren Treffern auf 6:5 herankamen. Im umkämpften vierten Spielviertel gelang den Thüringern kein weiterer Treffer. Auf Brandenburger Seite trafen indes Jürgen Hardt und Armin Kuster zum 8:5 Endstand. Mit diesem Sieg wurde ein Platz im Halbfinale und somit auch die Qualifikation für den Deutschen Pokal erspielt. Im Halbfinale hieß der Gegner SC Chemnitz. Den clever aufspielenden Sachsen gelang es regelmäßig Rausstellungen zu provozieren. Die daraus resultierenden Überzahlsituationen wurden effektiv genutzt. So konnten die Chemnitzer vier Tore im ersten Viertel erzielen. Für den ASC trafen Bastian Haberlandt und Emil Heise zum 2:4 Zwischenstand. Im zweiten Viertel nutzen die Sachsen dann eine Schwächephase der Brandenburger und erhöhten auf 2:7. Bastian Haberlandt erzielte kurz vor der Halbzeit noch den Anschlusstreffer zu 3:7. In der zweiten Spielhälfte stand die Brandenburger Defensive um Torhüter Hugo Brüggemann deutlich besser. So konnte man nach Toren von Emil Heise und Bastian Haberlandt bis auf 5:8 an die Chemnitzer heranrücken. Viele gute Torchancen wurden durch eine starke Chemnitzer Torwartleistung vereitelt. Lediglich der junge Kai Böhl war noch einmal mit einer gefühlvollen Bogenlampe erfolgreich. Die 6:9 Halbfinalniederlage bedeutete für die Sportler des ASC Brandenburg die Teilnahme am Spiel um Bronze.

Im Spiel um Platz drei trafen die Brandenburger wieder auf den SV Zwickau. Im ersten Viertel sorgte Bastian Haberlandt mit zwei Treffern für eine gute Ausgangsposition. Zur Halbzeit konnte die Führung durch Tore von Jürgen Hardt und Emil Heise auf 4:0 erhöht werden. In dieser einseitigen Begegnung erhielten alle Spieler viel Spielzeit. Dies tat dem Spielfluss jedoch keinen Abbruch. Hugo Kamradt und Emil Heise (2) trafen zur 7:0 Führung vor dem letzten Spielabschnitt. Hier konnten sich Phil Kretschmer und Armin Kuster für ihre engagierte Leistung mit einem Tor belohnen. Das Spiel endete wie schon am Tag zuvor mit einem Endstand von 10:1. Dieser Sieg bedeutete in der Endtabelle den dritten Platz im Ostdeutschen Pokal. Mit insgesamt 19 Toren war Centerspieler Emil Heise zudem der beste Torschütze des Turniers.

„Aufgrund unserer Chancenverwertung müssen wir uns dieses Mal mit dem dritten Platz zufriedengeben. Mit den beiden Finalteams sind wir aber auf Augenhöhe. Wir können um Gold mitspielen. Das Team ist geschlossen aufgetreten und hat mehrfach Moral bewiesen. Das stimmt mich für kommende Aufgaben sehr positiv.“, resümierte Trainer Marcel Gruhn das Wochenende. Es spielten: Hugo Brüggemann, Dave Hausmann, Phil Kretschmer (3), Bastian Haberlandt (11), Emil Heise (19), Hugo Kamradt (11), Jürgen Hardt (3), Lian Kirchner, Armin Kuster (2), Emil Gutschmidt, Kai Böhl (1), Yann-Marc Bonatz, Moritz Richter, Magnus Sperling

Trainer/Betreuer: Marcel Gruhn, Detlef Willberg, Nico Haberlandt

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