Startseite  /  Jobbörse  /  Artikel einsenden  /  Impressum

Logo

Zu viele Chancen vergeben: SV 63-Handballerinnen verlieren Heimspiel mit 24:29

Sport
  • Erstellt: 16.01.2022 / 12:01 Uhr von rb
Am Samstag ging es für die Handballerinnen des SV 63 wieder mit dem Spielbetrieb los. Zu Gast war mit dem HSC Potsdam eines der Spitzenteams in der Brandenburgliga. Noch mit Verletzungssorgen geplagt, war Trainer Andreas Wendland gezwungen sein Team stark zu verjüngen. Besonders fehlten immer noch Jolina Mundt und Maxi Mühling, die nur an der Seite ihr Team unterstützen konnten. Trotz starken Kampfes verloren die Brandenburgerinnen am Ende mit 24:29.

„Wir haben uns gute Chancen erarbeitet und ein gutes Spiel gemacht, konnten aber die Chancen nicht in Zählbares verwerten", so Wendland. Besonders schmerzlich waren die zu vielen Pfostentreffer. „Acht Pfostentreffer sind einfach zu viel, machen wir nur die Hälfte davon rein, sieht es für uns anders aus,“ konstatierte Trainer Wendland nach dem Spiel. Außerdem gab es für die Gastgeberinnen aufgrund der momentanen Verletzungssorgen keine Wechselmöglichkeiten. Da mussten die jungen Handballerinnen alles ins Spiel werfen und durchhalten.

So begannen die Havelstädterinnen auch gut und konnten, wenn auch knapp, bis auf einen kurzen Moment in der 29. Minute, immer die Führung behalten. Zur Halbzeit stand es dann verdient 11:10.
Diese Führung hielten sie auch zu Beginn der zweiten Spielhälfte. Doch in der 36. Minute wendete sich das Blatt und Potsdam übernahm die Führung. Erst mit dem Ausgleich zum 14:14 durch 7-Meter, kurz darauf mit der 14:15-Führung. Bis zur 43. Minute konnten die Gastgeberinnen immer noch dran bleiben, aber danach wurde der Abstand immer wieder größer und Potsdam gab die Führung nicht mehr aus der Hand, baute sie sogar immer wieder aus.

„Wir haben sie aber geärgert und unser Team hat sich gut verkauft,“ berichtete Andreas Wendland. Beste Torschützin war Franziska Voß mit sieben Treffern, gefolgt von Petra Schemel mit sechs Toren, davon drei verwandelte 7-Meter. Pia Wendland, die sich kurz vor Spielende noch verletzte, traf vier Mal ins Netz der Potsdamerinnen. Am nächsten Samstag geht es dann zum direkten Tabellennachbarn TSV Germania Massen (Platz 8). Da ist ein Sieg Pflicht, um nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten.

Bilder

Dieser Artikel wurde bereits 1.057 mal aufgerufen.

Werbung