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Vortragsreihe: Archäologie im Land Brandenburg

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Landesmuseum

Erstellt: 25.04.2017 / 15:04 von grg

Dr. Uwe Michas (Berlin) spricht am 3. Mai, 18.30 Uhr, im Archäologischen Landesmuseum im Pauli-Kloster zum Thema "Tod im Zweikampf – Deutung eines Grabbefundes an der Petrikirche in Berlin ".

In den vergangenen Jahren haben zahlreiche Ausgrabungen das Wissen über die Frühgeschichte der Doppelstadt Berlin-Cölln erheblich erweitert. Dabei kommt der Ausgrabung in den Jahren 2007-2009 an der ehemaligen Petrikirche, dem Zentrum der mittelalterlichen Stadt Cölln, eine besondere Bedeutung zu. Seit der zweiten Hälfte des 12. Jahrhundert bis in das Jahr 1717 wurden im Umfeld dieser Kirche die Verstorbenen der Stadt beigesetzt. Neben Resten der Kirche und den Fundamenten der benachbarten Lateinschule wurden insgesamt 3126 Gräber ausgegraben, darunter eine Dreifachbestattung, die sich unmittelbar am südlichen Chor fand. In einer großen Grabgrube wurden drei Individuen ausgegraben, die eng zusammen in aufrecht hockender Stellung bestattet worden waren. Nicht nur die Bestattungsweise, auch die Umstände die zum Tod dieser drei Männer geführt haben, weist ihnen einen besonderen Status unter den Bestattungen an der Petrikirche zu. Die schweren Verletzungen, die zum Tod der drei Männer führten, sind auf Waffeneinwirkung zurückzuführen. Die Vermutungen gingen zunächst von im Kampf gefallenen Kriegern aus. Doch die genaue Analyse der Ursachen der Verletzungen weist in eine andere Richtung und führt zu einem Beispiel früher Rechtsgeschichte in der Mark Brandenburg.

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Bilder


  • Foto: U. Michas


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