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„Klassen Feind“ - Die Kapitulation der Erwachsenen

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Theater

Erstellt: 08.04.2018 / 17:00 von din

40 Jahre nachdem „Klassen Feind“ (Class Enemy) 1978 am Royal Court Theatre in London uraufgeführt wurde, feierte es Premiere im Brandenburger Jugendtheater. „40 Jahre in denen sich an den Grundbedürfnissen, Hoffnungen, Ängsten und sozialen Ausgrenzungen der Jugendlichen wenig geändert haben“, erklärt Regisseur Steffan Drotleff.

Die Jugendlichen heute wollen genauso gehört und respektiert werden wie vor 40 Jahren ihre Eltern bzw. Großeltern. Im „Klassen Feind“ notfalls mit Gewalt. Autor Nigel Williams verarbeitet in diesem Stück seine eigenen Erfahrungen als Lehrer. Ausgangspunkt: Die Schüler warten auf einen Lehrer, wissen nicht, ob überhaupt noch einer in ihre verrufene Klasse kommt. Nach kurzer Freude über die Kapitulation der Erwachsenen folgt die Langeweile. Kurzerhand setzen sie den Unterricht allein fort. Jeder hält eine Stunde. Ihre Worte, Instrumente der Demütigung, ihr Handeln verletzend. Das komplexe Stück handelt auch von der Ausgrenzung, die Jugendliche am Rande der Wohlstandsgesellschaft erfahren. Als Kinder der sogenannten gescheiterten Existenzen schämen sie sich für ihre Eltern und haben deren Hoffnungslosigkeit praktisch geerbt. Keine Hoffnung nirgends, keine Zukunft irgendwo, kein Sinn des Lebens. Ihren Frust und ihre Aggression richten sie gegen ihre Lehrer, die sie als "den Klassenfeind" ansehen. Sie fliehen mit Drogen, Sex und Exzessen aller Art vor dem gesellschaftlichen Druck.

Steffan Drotleff ist es gelungen, die Jugendlichen zu einer starken Gruppe zu formen. Die aggressive Sprache der Figuren wurde an die heutige Zeit angepasst: schmutzig und oft brachial - aber sie setzt einfühlsam auch immer auf die leisen Töne der Verzweiflung. „Klassen Feind“ wird am 24. und 25 April noch einmal auf der Studiobühne aufgeführt. Im Mai folgen vier weitere Aufführungen. Der Beginn ist jeweils um 19 Uhr.

Zur kompletten Galerie geht es hier: [Klick].

Klassen Feind Premiere

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