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Der Pokalkracher steht an

Sport
  • Erstellt: 22.09.2022 / 19:30 Uhr von Martin Terstegge
An diesem Sonnabend (24. September/15 Uhr) kommt es im Stadion am Quenz zum lang ersehnten Stadtderby zwischen der BSG Stahl Brandenburg und dem BSC Süd 05, im Rahmen des Landespokals. Am 12. Dezember 2009 gab es das letzte Kräftemessen beider Vereine im 1. Männerbereich, ebenfalls im Landespokal. Damals kamen die Nullfünfer nach einem 6:5 im Elfmeterschießen eine Runde weiter. Der letzte Sieg der Stahlfußballer datiert vom Juni 2005.

Dazwischen ist eine Menge Zeit verstrichen, deshalb die ganze Konzentration auf das Heute. Stahl-Cheftrainer Maik Aumann wird wohl auf Christian Freidank verzichten, der diese Woche im Urlaub weilt und erst am Spieltag zurückkehrt. Fraglich ist auch der Einsatz Timm Renners, der unter der Woche nicht trainieren konnte, und auch in der Vorwoche nicht im Kader stand. Der Rest steht zur Verfügung, auch Jonas Günther, der vergangenes Wochenende, beim 1:1 im Heimspiel gegen den TSV Premnitz, vermisst wurde. Die Favoritenrolle liegt nach Meinung Aumanns, wie er unter der Woche in einem Gespräch bemerkte, beim BSC Süd 05. Sie sind zwar Oberligaabsteiger, aber als Brandenburgligist eine Klasse höher angesiedelt als sein Team. Dennoch hat seine Mannschaft gute Chancen in die nächste Runde einzuziehen, wenn sie es schafft mit dem Erwartungsdruck von den Rängen umzugehen.

Vor solch einer großen Kulisse, um die 1.500 Zuschauer werden erwartet, haben die wenigstens Stahl-Fußballer bisher ihr Können zeigen müssen. Doch wenn sie mit vollem Einsatz um den Sieg kämpfen – „Das Herz auf dem Platz haben“ -, wird niemand der Stahl-Anhänger es ihnen übelnehmen, sollte es am Ende nicht reichen. Dass die Stahl-Elf Fußball spielen kann, hat sie oft genug bewiesen, sie sollte am Sonnabend nur keine Nervosität an den Tag legen, wenn es zu Beginn noch nicht rund läuft. Für viele Fußballer im aktuellen Stahl-Kader dürfte es schon deshalb eine besondere Partie werden, da sie auch eine Süd-Vergangenheit besitzen.

In den vergangenen zwei Jahren haben etliche Kicker den Weg vom Seelenbinder-Sportplatz zum Stadion am Quenz angetreten. Der Letzte in der Reihe war im Sommer Luca Köhn. Die Spieler der 1. Mannschaft sollten die vollen Ränge als Event für sich begreifen. Um zu unterstreichen, dass sie ein Teil der großen Stahl-Familie sind, wird sie um 11 Uhr zu einem gemeinsamen Essen eingeladen. Was sich die Stahl-Akteure aber auch alle im Verein wünschen, ist ein stimmungsvoller, aber fairer Fußballnachmittag, in dem es die Zuschauer ausschließlich bei akustischen Emotionen belassen sollten.

Bilder

Auf dem Foto ist der aktuelle Stahltrainer Maik Aumann als Spieler zu sehen, im letzten Aufeinandertreffer der beiden Klubs am 12.12.09.
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