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Veranstaltungen
Beauty of Steel: Viktor Mácha|Industriefotografie
Sonntag, 15. März 2026 | 10:00 - 17:00 Uhr
Weltweit hat der tschechische Fotograf Viktor Mácha mehr als 300 Orte der Schwerindustrie fotografiert. Seine Arbeiten zeigen Hochöfen, Siemens-Martin-Öfen, Walzwerke und Schmiedewerke. Die Bilder entstanden ausschließlich in produzierenden Betrieben rund um die Welt. Man kann den Qualm, den Staub förmlich riechen und hört den Lärm der gigantischen Maschinen. Die Menschen auf den Bildern erscheinen klein - und sind doch unverzichtbar, um die Urgewalten aus Feuer, Eisen und Stahl zu bändigen. Die kraftvollen Aufnahmen strotzen vor Energie und Leben. Sie sind faszinierend und - schön. The Beauty of Steel! Die Ausstellung bildet den Ausgangspunkt für eine Reihe weiterer Veranstaltungen, die sich mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Stahlindustrie beschäftigen. Freuen Sie sich auf Vorträge von Wolf-Rüdiger Knoll, der über die Arbeit der Treuhandanstalt im Land Brandenburg berichten wird, auf Rainer Karlsch der über Reparationen und Demontagen nach 1945 spricht und auf einen Abend zur Transformationsgeschichte des Stahl- und Walzwerkes nach 1990, gestaltet von Museumsleiter Marius Krohn. Die Termine folgen! Die Ausstellung wird gefördert durch die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung.
Sonderpräsentation Radkreuz
Sonntag, 15. März 2026 | 10:00 - 17:00 Uhr
Kulturministerin Dr. Manja Schüle hat am 23. Januar in Potsdam gemeinsam mit Prof. Dr. Franz Schopper, Landesarchäologe und Direktor des Brandenburgischen Landesamts für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums (BLDAM), Prof. Dr. Matthias Wemhoff, Landesarchäologe und Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte in Berlin, Lukas Goldmann, wissenschaftlicher Referent für das slawische Mittelalter beim BLDAM, sowie der Finderin und ehrenamtlichen Bodendenkmalpflegerin Juliane Rangnow einen außergewöhnlichen Bronzefund aus dem Havelland präsentiert.Das Radkreuz aus dem 10. oder 11. Jahrhundert wurde von der ehrenamtlichen Bodendenkmalpflegerin Juliane Rangnow im Rahmen genehmigter Detektorbegehungen auf einem Fundplatz im westlichen Havelland entdeckt.Neben dem Kreuz gab es auch weitere Funde aus dem 10./11. Jahrhundert, darunter Münzen, teils vergoldete Schmuckfragmente sowie eiserne Waffen.Das Besondere an dem Fund: Das Bronze-Kreuz wurde in einer Form gegossen, die bereits vor mehr als 40 Jahren in Spandau zutage kam und als »Spandauer Kreuz« bekannt ist. Die 1983 bei Ausgrabungen auf dem slawischen Burgwall in Berlin-Spandau gefundene Gussform eines kleinen Radkreuzes gilt als einer der ältesten Nachweise der frühen Christianisierung zwischen Elbe und Oder.Sie wurde neben den Überresten einer frühen Holzkirche gefunden. Nach der Restaurierung und genauen Vermessung des im Havelland entdeckten Kreuzes am BLDAM sowie nach dem Abgleich mit der im Museum für Vor- und Frühgeschichte in Berlin ausgestellten Gussform konnte nachgewiesen werden, dass Kreuz und Gussform zusammengehören. Ein Abguss der Form wurde bislang weder in Spandau noch anderswo gefunden – der jetzige Fund eines dazu passenden Gussstücks ist somit einzigartig. Gussform und Kreuz sind Zeugen der frühen Christianisierung, eine der spannendsten Abschnitte der Landesgeschichte. Im frühen 10. Jahrhundert geriet die in dieser Zeit von nichtchristlichen slawischen Stämmen bewohnte Region des heutigen Berlins und Brandenburgs durch Eroberungsfeldzüge in den Einflussbereich des ostfränkischen Reiches, des Vorläufers des späteren Römisch-Deutschen Reiches.Die neuen Eliten brachten neben einer politischen Neuorganisation auch einen neuen Glauben mit. Zeugnisse dieser ersten Christianisierung sind jedoch vorwiegend in historischen Schriftquellen überliefert, da die slawischen Stämme die neue Religion mehrheitlich offenbar zutiefst ablehnten. Im Jahre 983 erhoben sie sich im sogenannten Lutizenaufstand gegen die ostfränkische Oberhoheit und erkämpften sich für etwa 150 Jahre ihre politische und religiöse Unabhängigkeit. Eine nachhaltige Christianisierung erfolgte erst im 12. und im 13. Jahrhundert, nachdem die Region endgültig als Mark Brandenburg Teil des Römisch-Deutschen Reiches geworden war.Die Finderin des Bronze-Kreuzes gehört zu den rund 350 ehrenamtlichen Bodendenkmalpflegerinnen und -pflegern des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums (BLDAM). Sie leisten einen wichtigen Beitrag für die Erfassung, Erhaltung und Vermittlung des archäologischen Erbes. Alle offiziell benannten ehrenamtlichen Bodendenkmalpflegerinnen und -pfleger sind Absolventen eines Lehrgangs, den das BLDAM in enger Zusammenarbeit mit der Archäologischen Gesellschaft Berlin und Brandenburg e.V. organisiert.Seit 2022 gibt es einen Mitarbeiter beim BLDAM, der sie unterstützt und berät. Die Gussform und das Radkreuz sind vom 24. Januar bis zum 15. April 2026 im Archäologischen Landesmuseum Brandenburg zu sehen.$(".eventview_start").css("font-size","18px");
"Auftakt des Terrors"
Sonntag, 15. März 2026 | 12:00 - 16:00 Uhr
Von 1933 bis 1934 existierte in Brandenburg an der Havel ein Konzentrationslager. Die Nationalsozialisten nutzten hierfür das Gelände des „Alten Zuchthauses” am heutigen Nicolaiplatz. Die Geschichte des KZ Brandenburg steht bis heute im Schatten der Erinnerung an die Massenmorde an Menschen mit Behinderungen, die 1940 ebenfalls im „Alten Zuchthaus” stattfanden. Dabei spielten die frühen Konzentrationslager nach der Machtübernahme eine zentrale Rolle bei der Durchsetzung und Sicherung der nationalsozialistischen Herrschaft.Ab dem 29. Januar ist in der Brandenburger Johanniskirche die Wanderausstellung „Auftakt des Terrors – Frühe Konzentrationslager im Nationalsozialismus” zu sehen. An elf Themenstationen werden die Entstehung und die Funktion, der Alltag und die Gewalt gegen die Häftlinge vorgestellt. Themen sind auch die Sichtbarkeit des NS-Terrors gegen Regime-Gegner*innen und die Rezeption der frühen Konzentrationslager im In- und Ausland. Anhand von Fotos, Briefen und Dokumenten sowie zahlreicher Biografien von Verfolgten und Tätern zeigt die Ausstellung auf, wie die Lager zur Errichtung und Absicherung der nationalsozialistischen Herrschaft beitrugen. In einer erstmals gezeigten Ausstellungsergänzung wird ganz konkret die Geschichte des Konzentrationslagers in Brandenburg beleuchtet.Die Wanderausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt der Arbeitsgemeinschaft „Gedenkstätten an Orten früher Konzentrationslager“ und wurde durch die Stiftung Erinnerung, Erinnerung, Verantwortung, Zukunft gefördert. Die Ausstellungsergänzung zum Konzentrationslager Brandenburg wurde von den Gedenkstätten Brandenburg an der Havel erstellt. Donnerstag bis Sonntag: 12 bis 16 UhrÖffentliche Führungen: Jeweils sonntags um 14 Uhr$(".eventview_start").css("font-size","18px");
Sonderausstellung "Hin & Weg"
Sonntag, 15. März 2026 | 13:00 - 17:00 Uhr
Die Bedeutung der Stadt Brandenburg an der Havel ist unter anderem auf ihre überaus günstige Lage an den Verkehrswegen zu Wasser, zu Land und auf der Schiene zurückzuführen. Besonders viel verdankt die Stadt allerdings den Menschen, die hier leben und gelebt haben. Ihre Lebenswege zeigt die Ausstellung „Hin und Weg“ und verbindet die Wege in und aus der Stadt heraus, von der Vorgeschichte bis heute, mit den Geschichten von Brandenburgerinnen und Brandenburgern. Besucht auch unseren "Saal der Geschichten" und lernt viele verschiedene Menschen aus Brandenburg und Umgebung mit ihren persönlichen Geschichten kennen.
Female art brandenburg (fab) AUFGELADEN
Sonntag, 15. März 2026 | 13:00 - 18:00 Uhr
Die Kunstausstellung „aufgeladen“ greift das Thema „WTF - Wut trifft Feminismus“ auf und öffnet den Raum für verschiedene künstlerische Perspektiven zu Wut, Wandel, Kraft und Bewegung. 13 – 18 Uhr geöffnet$(".eventview_start").css("font-size","18px");
Kabinettausstellung "WTF... im Museum"
Sonntag, 15. März 2026 | 13:00 - 17:00 Uhr
"WTF - Wut trifft Feminismus im Museum" ist das erweiterte Motto der diesjährigen Brandenburger Frauenwochen, auch die Kabinettausstellung mit Kunst und Alltagsgegenständen aus der Museumssammlung annähert. Auch dieses Jahr beteiligt sich das Stadtmuseum und sein Team an den Veranstaltungen der Brandenburger Frauenwochen, die dieses Jahr unter dem Motto „WTF – Wut trifft Feminismus“ stehen. In unserer Kabinettausstellung fragen wir historische Persönlichkeiten nach ihrer Wut, zeigen Objekte aus der Sammlung und laden unsere Besucher in die „Galerie der Namenlosen“ und dort zum kreativen Umgang mit Frauen-Geschichten ein.$(".eventview_start").css("font-size","18px");
Tanzworkshop „Wagemutig Wut wagen“ zur fab
Sonntag, 15. März 2026 | 14:00 - 18:00 Uhr
Wagemutig Wut wagen – Tanz aus der Reihe, tanz Dich … frei mit Bettina EngelIn diesem Workshop begegnest Du Deiner Wut auf kraftvoll bewegte, kreative Weise. Freier Tanz eröffnet Dir den Raum, in dem ungehörte Gefühle erst leise auftauchen, dann laut werden dürfen – und Gestalt finden: körperlich, stimmlich, bildnerisch. „Von der 13. Fee … und vom Wandel“ lädt Dich ein, innere Fesseln abzustreifen und dem Ungebetenen Platz einzuräumen und in Bewegung zu verwandeln. So scheint Klarheit auf und Mut kann neu erwachsen.Anmeldung und Informationen: tanzreisen@bettinaengel.de / 0160 5611854$(".eventview_start").css("font-size","18px");
Kindermusical Sag niemals nie zu Ninive
Sonntag, 15. März 2026 | 16:00 - 17:00 Uhr
Nichts wünscht sich der gelehrte Prophet Jona mehr, als dass Gott es allen Menschen einmal richtig zeigen soll, die nicht nach seinen (Jonas) Vorstellungen leben. Er selbst dagegen belehrt am liebsten seinen etwas einfältigen Diener Schlomo. Und am Ende muss er feststellen, dass Gott nicht den Menschen von Ninive, sondern ihm eine Lehre erteilt hat. Projektensemble Kinder singen mit ihren Eltern Anja Puppe und Christopher Skilton – Leitung
Hamnet
Sonntag, 15. März 2026 | 17:00 - 19:00 Uhr
Im England des 16. Jahrhunderts stirbt der elfjährige Hamnet, Sohn von Agnes und William Shakespeare. Der Film richtet den Blick nicht auf den Mythos des Dichters, sondern auf die private Erschütterung einer Familie. Im Zentrum steht Agnes: eine Frau mit feiner Wahrnehmung, tief verwurzelt in Natur, Intuition und Liebe. Während William in der Ferne arbeitet, versucht sie, das Unfassbare auszuhalten. Sinnlich, ruhig und getragen von starken Bildern entfaltet sich ein historisches Drama über Trauer, Erinnerung und die geheimnisvolle Verwandlung von Schmerz in Kunst: Aus Hamnet wird der unsterbliche Hamlet. Sinnlich, ruhig und zutiefst menschlich entfaltet sich ein Drama, das zeigt: Manche Verluste verschwinden nie. Sie verwandeln sich. Drama – Großbritannien 2025 Laufzeit: 125 Minuten, FSK: ab 12 Jahre Regie: Chloé Zhao Mit: Paul Mezcal, Jessie Buckley, Joe Alwyn, Emily Watson$('.preise').append('Ticket buchen'); $(".eventview_start").css("font-size","18px");
Hamnet
Montag, 16. März 2026 | 20:00 - 22:00 Uhr
Im England des 16. Jahrhunderts stirbt der elfjährige Hamnet, Sohn von Agnes und William Shakespeare. Der Film richtet den Blick nicht auf den Mythos des Dichters, sondern auf die private Erschütterung einer Familie. Im Zentrum steht Agnes: eine Frau mit feiner Wahrnehmung, tief verwurzelt in Natur, Intuition und Liebe. Während William in der Ferne arbeitet, versucht sie, das Unfassbare auszuhalten. Sinnlich, ruhig und getragen von starken Bildern entfaltet sich ein historisches Drama über Trauer, Erinnerung und die geheimnisvolle Verwandlung von Schmerz in Kunst: Aus Hamnet wird der unsterbliche Hamlet. Sinnlich, ruhig und zutiefst menschlich entfaltet sich ein Drama, das zeigt: Manche Verluste verschwinden nie. Sie verwandeln sich. Drama – Großbritannien 2025 Laufzeit: 125 Minuten, FSK: ab 12 Jahre Regie: Chloé Zhao Mit: Paul Mezcal, Jessie Buckley, Joe Alwyn, Emily Watson$('.preise').append('Ticket buchen'); $(".eventview_start").css("font-size","18px");
„Knolle Murphy"
Dienstag, 17. März 2026 | 09:00 - 10:00 Uhr
Tim und Marty sind zwei Brüder. Weil sie und ihre anderen drei Brüder mal wieder Blödsinn veranstaltet haben, werden sie nun von ihren Eltern regelmäßig in die Bibliothek geschickt. Aber dort herrscht „Knolle Murphy“, der Schrecken aller Kinder. Den Kindern wird das Buch „Tim und das Geheimnis von Knolle Murphy“ von Eoin Colfer vorgestellt. Eingebunden in die Geschichte wird ihnen alles Wichtige zur Kinderbibliothek erzählt. Ergänzt wird die Bibliotheksführung durch zwei Spiele. Für Kinder der 3. Klasse
Beauty of Steel: Viktor Mácha|Industriefotografie
Dienstag, 17. März 2026 | 09:00 - 16:00 Uhr
Weltweit hat der tschechische Fotograf Viktor Mácha mehr als 300 Orte der Schwerindustrie fotografiert. Seine Arbeiten zeigen Hochöfen, Siemens-Martin-Öfen, Walzwerke und Schmiedewerke. Die Bilder entstanden ausschließlich in produzierenden Betrieben rund um die Welt. Man kann den Qualm, den Staub förmlich riechen und hört den Lärm der gigantischen Maschinen. Die Menschen auf den Bildern erscheinen klein - und sind doch unverzichtbar, um die Urgewalten aus Feuer, Eisen und Stahl zu bändigen. Die kraftvollen Aufnahmen strotzen vor Energie und Leben. Sie sind faszinierend und - schön. The Beauty of Steel! Die Ausstellung bildet den Ausgangspunkt für eine Reihe weiterer Veranstaltungen, die sich mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Stahlindustrie beschäftigen. Freuen Sie sich auf Vorträge von Wolf-Rüdiger Knoll, der über die Arbeit der Treuhandanstalt im Land Brandenburg berichten wird, auf Rainer Karlsch der über Reparationen und Demontagen nach 1945 spricht und auf einen Abend zur Transformationsgeschichte des Stahl- und Walzwerkes nach 1990, gestaltet von Museumsleiter Marius Krohn. Die Termine folgen! Die Ausstellung wird gefördert durch die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung.
Sonderpräsentation Radkreuz
Dienstag, 17. März 2026 | 10:00 - 17:00 Uhr
Kulturministerin Dr. Manja Schüle hat am 23. Januar in Potsdam gemeinsam mit Prof. Dr. Franz Schopper, Landesarchäologe und Direktor des Brandenburgischen Landesamts für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums (BLDAM), Prof. Dr. Matthias Wemhoff, Landesarchäologe und Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte in Berlin, Lukas Goldmann, wissenschaftlicher Referent für das slawische Mittelalter beim BLDAM, sowie der Finderin und ehrenamtlichen Bodendenkmalpflegerin Juliane Rangnow einen außergewöhnlichen Bronzefund aus dem Havelland präsentiert.Das Radkreuz aus dem 10. oder 11. Jahrhundert wurde von der ehrenamtlichen Bodendenkmalpflegerin Juliane Rangnow im Rahmen genehmigter Detektorbegehungen auf einem Fundplatz im westlichen Havelland entdeckt.Neben dem Kreuz gab es auch weitere Funde aus dem 10./11. Jahrhundert, darunter Münzen, teils vergoldete Schmuckfragmente sowie eiserne Waffen.Das Besondere an dem Fund: Das Bronze-Kreuz wurde in einer Form gegossen, die bereits vor mehr als 40 Jahren in Spandau zutage kam und als »Spandauer Kreuz« bekannt ist. Die 1983 bei Ausgrabungen auf dem slawischen Burgwall in Berlin-Spandau gefundene Gussform eines kleinen Radkreuzes gilt als einer der ältesten Nachweise der frühen Christianisierung zwischen Elbe und Oder.Sie wurde neben den Überresten einer frühen Holzkirche gefunden. Nach der Restaurierung und genauen Vermessung des im Havelland entdeckten Kreuzes am BLDAM sowie nach dem Abgleich mit der im Museum für Vor- und Frühgeschichte in Berlin ausgestellten Gussform konnte nachgewiesen werden, dass Kreuz und Gussform zusammengehören. Ein Abguss der Form wurde bislang weder in Spandau noch anderswo gefunden – der jetzige Fund eines dazu passenden Gussstücks ist somit einzigartig. Gussform und Kreuz sind Zeugen der frühen Christianisierung, eine der spannendsten Abschnitte der Landesgeschichte. Im frühen 10. Jahrhundert geriet die in dieser Zeit von nichtchristlichen slawischen Stämmen bewohnte Region des heutigen Berlins und Brandenburgs durch Eroberungsfeldzüge in den Einflussbereich des ostfränkischen Reiches, des Vorläufers des späteren Römisch-Deutschen Reiches.Die neuen Eliten brachten neben einer politischen Neuorganisation auch einen neuen Glauben mit. Zeugnisse dieser ersten Christianisierung sind jedoch vorwiegend in historischen Schriftquellen überliefert, da die slawischen Stämme die neue Religion mehrheitlich offenbar zutiefst ablehnten. Im Jahre 983 erhoben sie sich im sogenannten Lutizenaufstand gegen die ostfränkische Oberhoheit und erkämpften sich für etwa 150 Jahre ihre politische und religiöse Unabhängigkeit. Eine nachhaltige Christianisierung erfolgte erst im 12. und im 13. Jahrhundert, nachdem die Region endgültig als Mark Brandenburg Teil des Römisch-Deutschen Reiches geworden war.Die Finderin des Bronze-Kreuzes gehört zu den rund 350 ehrenamtlichen Bodendenkmalpflegerinnen und -pflegern des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums (BLDAM). Sie leisten einen wichtigen Beitrag für die Erfassung, Erhaltung und Vermittlung des archäologischen Erbes. Alle offiziell benannten ehrenamtlichen Bodendenkmalpflegerinnen und -pfleger sind Absolventen eines Lehrgangs, den das BLDAM in enger Zusammenarbeit mit der Archäologischen Gesellschaft Berlin und Brandenburg e.V. organisiert.Seit 2022 gibt es einen Mitarbeiter beim BLDAM, der sie unterstützt und berät. Die Gussform und das Radkreuz sind vom 24. Januar bis zum 15. April 2026 im Archäologischen Landesmuseum Brandenburg zu sehen.$(".eventview_start").css("font-size","18px");
Sonderausstellung "Hin & Weg"
Dienstag, 17. März 2026 | 13:00 - 17:00 Uhr
Die Bedeutung der Stadt Brandenburg an der Havel ist unter anderem auf ihre überaus günstige Lage an den Verkehrswegen zu Wasser, zu Land und auf der Schiene zurückzuführen. Besonders viel verdankt die Stadt allerdings den Menschen, die hier leben und gelebt haben. Ihre Lebenswege zeigt die Ausstellung „Hin und Weg“ und verbindet die Wege in und aus der Stadt heraus, von der Vorgeschichte bis heute, mit den Geschichten von Brandenburgerinnen und Brandenburgern. Besucht auch unseren "Saal der Geschichten" und lernt viele verschiedene Menschen aus Brandenburg und Umgebung mit ihren persönlichen Geschichten kennen.
Kabinettausstellung "WTF... im Museum"
Dienstag, 17. März 2026 | 13:00 - 17:00 Uhr
"WTF - Wut trifft Feminismus im Museum" ist das erweiterte Motto der diesjährigen Brandenburger Frauenwochen, auch die Kabinettausstellung mit Kunst und Alltagsgegenständen aus der Museumssammlung annähert. Auch dieses Jahr beteiligt sich das Stadtmuseum und sein Team an den Veranstaltungen der Brandenburger Frauenwochen, die dieses Jahr unter dem Motto „WTF – Wut trifft Feminismus“ stehen. In unserer Kabinettausstellung fragen wir historische Persönlichkeiten nach ihrer Wut, zeigen Objekte aus der Sammlung und laden unsere Besucher in die „Galerie der Namenlosen“ und dort zum kreativen Umgang mit Frauen-Geschichten ein.$(".eventview_start").css("font-size","18px");

Die Veranstaltungen wurden bereitgestellt von der Stadtmarketing- und Tourismusgesellschaft Brandenburg an der Havel mbH