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Balsam für die SV 63-Frauen im Spiel gegen die TSG Lübenau 63 / Fulminanter 41:17 (21:9) Heimsieg

Sport
  • Erstellt: 29.11.2022 / 21:01 Uhr von rb
Was für eine Portion Balsam auf die Seele der Spielerinnen des SV 63 Brandenburg West muss das Spielergebnis im Brandenburgliga-Punktspiel gegen die TSG Lübenau 63 gewesen sein. Mit dem traumhaften Ergebnis von 41:17 (21:9) holten sie sich vermutlich den deutlichsten Sieg aller Zeiten. „Ich habe das Ergebnis nicht so hoch erwartet, aber es ist das was ich wollte. Das Entscheidende ist, wenn du so ein Spiel machen musst, musst du verdammt konzentriert bleiben, weil irgendwann fängt man an, sich Gedanken zu machen und spielt vielleicht alles nur noch zu 80 Prozent. Das haben sie sehr gut gemacht, haben durchgehalten, sich weiter bekämpft und auch Druck gemacht“, so das Resümee von Trainer Andreas Wendland nach dem Spiel.  

Das die Gäste aus Lübenau gegen die Frauen des SV 63 das erste Tor machen war für sie selbst nur eine kurze Momentaufnahme, denn kurz darauf egalisierten die Gastgeberinnen den Vorsprung und von da an nahmen sie gnadenlos das Zepter des Tuns in die Hand. Zwar dauerte es bis zur 2:1-Führung, aber dann ging es Schlag auf Schlag. Die Bälle der Havelstädterinnen prasselten nur so ins Netz der Gäste. Da kam auch schnell sichtbare Verzweiflung bei deren Torfrauen auf, die selbst mit ihrer gegenseitigen Auswechslung den Torreigen nicht verhindern konnten.

Zudem mussten die Lübenauer Spielerinnen bei ihren Angriffen erst einmal an der Abwehr vorbeikommen und Torfrau Madeline Schünemann bezwingen. Das war an diesem Tag wieder einmal nahezu unmöglich, denn sie hatte, wie schon in vielen der letzten Spiele, wieder einen guten Tag erwischt. So wuchs bereits nach zwölf Minuten der Vorsprung der Brandenburgerinnen auf zehn Tore an und manch einer rieb sich beim Betrachten der Anzeigetafel die Augen. In die Pause ging es dann schon mit 21:9.

Wer jetzt glaubte, dass die SV-Frauen es in der zweiten Spielhälfte ruhiger angehen ließen, sah sich schnell getäuscht. Sie hatten Blut geleckt und schossen sich fast in einen Rausch. Das dabei der ein oder andere Ball, dann doch mal daneben ging oder an der Gast-Torhüterin hängen blieb konnte leicht verschmerzt werden.

Wichtig war, sie haben bis zum Schluss weitergemacht mit voller Kraft und dabei auch ihre A-Junioren-Spielerinnen, die Trainer Wendland einsetzte, mitgezogen und ermutigt. „Ganz stark war heute das Konterspiel mit der 2. Welle. Zum Schluss haben wir dann noch mit vier A-Juniorinnen gespielt und die haben das sehr gut gemacht, auch in der Deckung. Da sieht man, was für ein Potential da drin liegt und ich bin hochzufrieden mit den Mädels“, freute sich Wendland.

Am kommenden Samstag, 3.12., geht es um 18 Uhr gleich wieder zuhause in der „Hölle West“ gegen den Tabellenzwölften HSV Frankfurt (Oder). Eine weitere Woche später, am Samstag den 10.12., geht es wieder auf Reisen zur HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst, die momentan auf Platz 10 stehen. Zum letzten Spiel des Jahres haben die SV-Frauen dann noch einmal eine Hammeraufgabe vor sich, denn am Sonntag, den 18.12., haben sie mit dem MTV 1860 Altlandsberg den Spitzenreiter der Liga zu Gast. Anpfiff wird 16 Uhr sein.

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