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Brandenburger findet uralten Krug in Gartensparte

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Landesmuseum

Erstellt: 15.03.2017 / 17:10 von sv

Der aus Brandenburg an der Havel stammende Hans-Joachim Weiß war im Herbst letzten Jahres zu Besuch in seiner Heimatstadt. Bei dieser Gelegenheit besuchte er das Archäologische Landesmuseum im Paulikloster, das ihm nach seinen Angaben auch sehr gut gefallen habe. In der Bronzezeitabteilung erinnerte sich Weiß: „Dabei wurde mir bewusst, dass ich einen sehr ähnlichen Tonkrug besitze, der scheinbar schon ein paar Tausend Jahre alt und noch ganz gut erhalten ist und ...

... den ich eigentlich schon lange an das Landesmuseum übergeben wollte. Den Krug hatte ich ca. 1967 in der Stadt Brandenburg gefunden. Mitte der 1960er Jahre wurde mit dem Aufbau der Kleingartenanlage ´Im Mittelbruch´ oberhalb der Hauptschleuse Brandenburg begonnen. Da sich das betreffende Gelände auf einer tief gelegenen Halbinsel befindet, wurde es mit Erdreich aufgefüllt. Dieses wurde zentral organisiert und angeliefert. Beim Oberpegel (Dominsel - Brandenburger Stadtkanal) wurde Sand und Schlamm zur Wasservertiefung aus der Oberhavel ausgebaggert und in Schuten verladen und vor den Gartengrundstücken aufgeschüttet. Danach hat jeder Gartenpächter seinen Gartenbereich damit aufgefüllt, so auch mein Vater. Als Kinder haben wir auf dem Gelände gespielt und dabei u.a. auch Mengen an Tonscherben gefunden sowie auch das erhaltene Stück. Der Becher war komplett voll Sand und hat daher wahrscheinlich die ganze Prozedur überstanden. Auch die anderen Gartennachbarn entdeckten ähnliche keramische Funde, gruben sie jedoch einfach unter, wodurch dort seitdem mit dem Auftreten verlagerter Funde zu rechnen ist."

Bei dem von Hans-Joachim Weiß dem Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologische Landesmuseum übergebenen vollständigen Gefäß handelt es sich um einen 13 cm hohen einhenkligen Becher. Er hat eine trichterförmig ausbiegende Randpartie, mit flachen vertikalen Kannellurengruppen im Bauchbereich und leicht eingedelltem Boden. Der Becher stammt aus einer frühen Phase der späten Bronzezeit, die an die Formen der Mittelbronzezeit anschließt. Das Alter des Gefäßes kann mit ca. 1100 bis 1000 vor Beginn der Zeitrechnung angesetzt werden.

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Bilder


  • Hans-Joachim Weiß mit dem Fundstück Foto. W. Schulz, BLDAM

  • Das bronzezeitliche Gefäß, Höhe 13 cm Foto: J. Wacker, BLDAM


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