Diese Website verwendet Cookies zur optimalen Darstellung der Inhalte. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren

Verstanden

Werbung

Werbung

Restaurant

Inspektorenhaus
Deutsche Küche
Altstädtischer Markt 9
14776 Brandenburg

Ausflugstipps

Hohenzollernstein
Sehenswürdigkeit
Magdeburger Heerstraße
14776 Brandenburg an der Havel

NEUE GUTSCHEINE


Alle Gutscheine anzeigen: [Klick]

NEU IN BRB: LIVESTREAM


GASTRO-TIPPS


Es fehlt ein Eintrag? eMail [info@meetingpoint-brandenburg.de]

Stellenbörse

Schon in die Meetingpoint-Jobbörse geschaut? Regelmäßig laufen dort freie Stellen aus der Region ein, vom Ingenieur bis zum Lageristen: schnell bewerben und im neuen Job durchstarten! Zu finden ist die Stellenbörse oben im Menü! / Tipp: Sie suchen als Arbeitgeber qualifiziertes Personal? Dann inserieren Sie die Stelle doch einfach im Meetingpoint, so erreichen Sie günstig eine breite Leserschaft!

Kontakt: [info@meetingpoint-brandenburg.de] oder 0176.2444 2852.

Werbung

790.000 Euro-Projekt: Paukenschlag ermöglicht Orgel-Restauration

Druckansicht

Stadtgeschehen

Erstellt: 14.05.2018 / 15:57 von cg1

Bald werden in der St. Katharinenkirche überall Orgelteile herumliegen - z.B. die rund 4.000 Pfeifen aus dem Wagner-Sauer-Schuke-Instrument. Mehrere Monate werden die Fachleute dann gut zu tun haben, das beeindruckende Denkmal wird dann umfassend restauriert und durch ein neues Orgelwerk erweitert. Die Initialzündung für das 790.000 Euro teure Projekt gab dafür heute laut Pfarrer Jonas Börsel die Fördermittelzusage der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der MBS. "Mit ihrer Hilfe können wir jetzt beginnen", so Börsel.

Welche Summe beigesteuert wird, das will man nicht kommunizieren, es sollen Neiddiskussionen gegenüber anderen Projekten vermieden werden. Gleichwohl betont Stiftungs-Geschäftsführer Friedrich-Wilhelm von Rauch: "Das ist schon ein Paukenschlag." Kirchenmusiker Fred Litwinksi unterstreicht das mit einer Anekdote: "Als ich in seinem Büro das Projekt vorstellte und den nötigen Betrag nannte, lehnte er sich zurück und sagte: ´Das ist eine stolze Summe´. Eineinhalb Minuten wurde geschwiegen - dann ging es in die Detailplanung.

Als Dank überreichte Litwinski den Großspendern heute eine große Orgelpfeife (Ton "F" wie "Förderzusage"). Friedrich- Wilhelm von Rauch sicherte zu: "Die bekommt einen Ehrenplatz bei uns".

Die Fördersumme ist indes fast zusammen: aktuell fehlen noch 40.000 Euro. Unterstützen können die Brandenburger das Projekt - neben direkten Spenden - z.B. mit dem Kauf einer Flasche vom Orgelwein. Den gibt es in St. Katharinen zum Preis von 10 Euro pro Flasche.

Hintergrund: Der Orgelbauer Joachim Wagner errichtete 1726 eine Orgel in der St. Katharinenkirche. Das barocke Gehäuse zählt zu den schönsten seiner Art in ganz Deutschland. "Die Orgelanlage in der Brandenburger St. Katharinenkirche ist ein hervorragendes Beispiel deutscher Orgelbaukunst. Die Hauptorgel hat in ihrer Geschichte verschiedene Entwicklungen fortschrittlich mit vollzogen. Sie sind an dem heutigen Instrument ablesbar (1726 Wagner, 1898 Sauer, 1937 Schuke). Seit der klanglichen Umgestaltung vor rund achtzig Jahren gehört die Wagner-Sauer-Schuke Orgel zu den besonders seltenen Zwischenkriegsorgeln. Instrumente dieser Größe gibt es nur noch sehr wenige im Originalzustand", sagt Pfarrer Jonas Börsel. Die Restaurierungsmaßnahmen an der Hauptorgel umfassen Arbeiten am Pfeifenwerk (1726, 1898, 1937), an der Windversorgung, an der Balganlage (1898) und am Regierwerk, Windladen und an der elektrischen Steuerung derselben (1898, 1937). Einen Großteil der Arbeiten beansprucht die 1937 sehr innovative elektrische Ton- und Registersteuerung. Mit ihr wird der Wille des Spielers über die Tasten zu den Pfeifen geleitet. Diese damals sehr junge Technik ist wesentlicher Bestandteil der vorgesehenen restaurativen Arbeiten.

Ist alles fertig, dann erwartet Besucher laut Fred Litwinski "ein raumfüllender Klang, den wir in Brandenburg so noch nicht erlebt haben."

Dieser Artikel wurde bereits 1017 mal aufgerufen.

Bilder


  • Fred Litwinski spielt die Pfeife mit dem Ton "F" - wie Förderzusage!

  • Jonas Börsel übergibt den Vertretern der Stiftung und der MBS die Pfeife als Geschenk.



  • "Die schönste Kirche der Welt" - Fred Litwinski (r.) schwärmt bei der Vorstellung des Projektes.



Werbung



Kommentare

Kommentar hinzufügen

Name und E-Mail eintragen:
Um einen Kommentar abzugeben, müssen die Felder Name, E-Mail und Kommentar ausgefüllt werden. Die eMail-Adresse muss gültig sein, an diese senden wir einen Freischaltungslink.

* Deine angegebene eMail-Adresse ist für jeden Leser sichtbar, wenn er später über dem veröffentlichten Kommentar mit der Maus über deinen Namen fährt. Hinweis: Du kannst deinen Kommentar später selbst löschen, dazu senden wir dir einen entsprechenden Link, alternativ kannst du auch an [info@meetingpoint-brandenburg.de] schreiben. Anderenfalls bleiben der Kommentar, der angegebene (Spitz)Name, die eMail-Adresse sowie der Zeitpunkt der Veröffentlichung solange auf unserem Server gespeichert, wie der Artikel online ist.