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SPD: Stadt soll Harley Davidson-Ansiedlung prüfen

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Politik

Erstellt: 10.08.2018 / 07:24 von Stadtpolitik

Der SPD Ortsverein Kirchmöser/Plaue hat folgende Erklärung veröffentlicht: "Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, da die Stadtverordnetenversammlung erst Ende September wieder tagt, könnte es dann für einen förmlichen Beschlussantrag zu spät sein. Deswegen wenden wir uns direkt an Sie mit der Bitte, die unten stehende Angelegenheit zu prüfen und eventuell tätig zu werden. Mit der Einführung von Strafzöllen bei der Einführung von Stahl und Aluminium beginnt US-Präsident Donald Trump den freien Welthandel empfindlich zu stören. Als Gegenreaktion erhebt die Europäische Union nun ebenfalls Strafzölle, u.a. auf Motorräder."

Weiter heißt es: "Um diesen Strafzöllen zu entgehen, plant die Harley Davidson Motor Company aus Milwaukee, US-Bundesstaat Wisconsin, verstärkt im Ausland Motorräder zu bauen. In Berlin glaubt man, dass die Stadt ein hervorragender Standort für Harley Davidson sein könne. Man hat sich bereits bei Harley Davidson präventiv ins Gespräch gebracht.

Wir als SPD-Ortsverein Kirchmöser/Plaue glauben, dass auch die Stadt Brandenburg an der Havel mit dem Industriegebiet Süd in Kirchmöser ein aussichtsreicher Standort sein kann. Dafür sehen wir folgende Gründe:
- Wie Milwaukee ist auch Brandenburg/Kirchmöser ländlich geprägt, Harley Davidson mit seiner Werbestrategie, die auf Freiheit und Weite gerichtet ist, passt vielleicht gar nicht in eine enge Großstadt.
- Wir haben über die Eisenbahn jedoch eine schnelle Anbindung nach Berlin und Magdeburg bzw. in die westeuropäischen Handelszentren, so dass Mitarbeiter einerseits sowie Material und Produkte andererseits schnell an- und abtransportiert werden können.
- Zudem ist ein Wasseranschluss mit Hafen in Kirchmöser vorhanden.
- Das Industriegebiet Süd in Kirchmöser ist erschlossen und bietet Harley Davidson viel Platz. Auch mögliche Zulieferer können sich dort niederlassen.
- Die Quadratmeterpreise sind hier mit Sicherheit niedriger als in Berlin, zudem kann die Stadt der Harley Davidson Motor Company in eventuellen Investitionsverhandlungen weiter entgegenkommen.
- Mit dem ZF-Werk in Brandenburg an der Havel haben wir einen möglichen Zulieferer direkt vor Ort.
Zwei Oberstufenzentren, davon eines mit den Fachrichtungen Metall und Fahrzeugbau, liegen am Ort und könnten bei der Ausbildung von jungen motivierten Mitarbeitern schnell erreichbare Partner sein.

Bei einer ernsthaft absehbaren Investition im Industriegebiet Kirchmöser Süd würden der Bund und das Land Brandenburg sicher auch wieder verstärkt über den Autobahnzubringer zur BAB 2 nachdenken.

Sehr geehrter Herr Scheller, wir sind uns bewusst, dass das im Moment nicht mehr als eine Idee, eine Vision oder Träumerei ist. Aber mit Blick auf den möglicherweise weiter steigenden Protektionismus im Welthandel könnten die Absichten von Harley Davidson konkreter werden und dann sollte man vorbereitet sein und sich zumindest ins Gespräch gebracht haben. Und angesichts eines immer noch weitgehend leer stehenden Industriegebietes in Kirchmöser sollte man es durchaus wagen, denn nur dann kann man möglicherweise gewinnen.

Wir bitten Sie, die Wirtschaftsförderung der Stadt anzuweisen, die Angelegenheit zumindest fachlich zu prüfen und gegebenenfalls tätig zu werden."


Hinweis: Politische Pressemitteilungen gibt der Meetingpoint als Komplettzitate wieder; unsere Leser sollen sich eine eigene Meinung zu den Äußerungen unserer Politiker machen - ohne wertende Meinungen der Redaktion. Die Redaktion distanziert sich ausdrücklich von den zitierten Inhalten/Aussagen und macht sie sich nicht zu eigen.


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Kommentare (5)

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egal schrieb um 14:13 Uhr am 11.08.2018:

Schöne Idee, aber wie zu erwarten wenns von der SPD kommt -> eine Schnapsidee!
man sehe sich bitte an, wie US-Unternehmen in den USA gelockt werden ... Amazon sucht wohl einen neuen Hauptsitz ... da sind 10 Jahre Steuerfreiheit eher ein niedriges kommunales Angebot. (kann der Leser sich gerne selber googlen, bin grad zu faul ...)

Und da dürfte BRB, aber auch Spandau oder Zschopau ein Problem bekommen: Ich stell mir grad den Herrn Scheller vor, wie er Herrn Görke erklärt, dass BRB für HD auf die Gewerbesteuern von 10 Jahren verzichten mag, Von Grunderwerbssteuern etc. reden wir natürlich auch nicht ... ;-)

Lexa schrieb um 07:03 Uhr am 11.08.2018:

Von den infrastrukturellen Voraussetzungen ist Brandenburg ein idealer Standort. Nicht nur in Kirchmöser. Auch auf dem ehemaligen Stahlwerksgelände oder in Hohenstücken könnte so eine Produktion realisiert werden. Allerdings sind die städtischen Entscheider viel zu grosse Provinzler um es Harley wirklich schmackhaft machen zu können.

Tobias Dietrich schrieb um 19:15 Uhr am 10.08.2018:

@nachdenklich
Nur wer das Unmögliche versucht, wird das Mögliche erreichen.
Warum sind Sie so pessimistisch? Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit auf eine tatsächliche Ansiedlung eher sehr gering, jedoch möglich. Es ist so ähnlich wie mit dem großen Lottogewinn. Aber wer sein Lottoschein nicht abgibt, wird garantiert nichts gewinnen.
Und vielleicht werden durch diese Aktion andere Investoren aufmerksam. Denn das erschlossene Gewerbegebiet ist nunmal vorhanden und noch ungenutzt. Somit ist jeder Versuch und jede Aktion zu Ansiedlung richtig und wichtig.
Nur Untätigkeit und Schwarzsehen sind der garantiert falsche Weg. Und übrigens, Harleys werden weltweit verkauft, nicht nur im armen Brandenburg.

nachdenklich schrieb um 17:16 Uhr am 10.08.2018:

>>Wir als SPD-Ortsverein Kirchmöser/Plaue glauben, dass auch die Stadt Brandenburg an der Havel mit dem Industriegebiet Süd in Kirchmöser ein aussichtsreicher Standort sein kann.<<

Das sind vielleicht SPD- Traumtänzer. Nur weil dort „ein Wasseranschluß mit Hafen ist“, werden die Amerikaner sofort mit wehenden Fahnen nach Kirchmöser einfallen.

Es haben sich schon viel mehr Orte mit besserer Infrastruktur bzw. Motorrad- Tradition bei Harley Davidson angebandelt. So beispielsweise die „MZ- Stadt“ Zschopau.

Ich denke, in den USA wird man erst einmal die weitere Lage sondieren, wie die Zollerhebung in den einzelnen Gebieten am Leben erhalten wird. Mit einem neuen Präsidenten gestalten sich die Wirtschaftsverhältnisse ganz anders.

Ein komplett neues Werk aufbauen dauert bestimmt länger als die Trump- Präsidentschaft.
Ich muss neue Lieferketten erschaffen, ich brauche ganz dringend die bereitwillige Käuferklientel.
Da Harley Davidson- Kunden bis jetzt meist einige Jahrzehnte Lebenszeit hinter sich gebracht haben, fehlt hier die Kundschaft.

Die jetzigen Älteren können es sich aufgrund der Rentenkürzungen durch die „Agenda 2010“ nicht mehr leisten, da sie ihr Geld zu Überleben und zur Finanzierung der privatisierten Pflegeheime brauchen.
Bei den Jüngeren fehlt das Geld, da sie selten eine auskömmliche, unbefristete Anstellung haben.
Sie brauchen das wenige Geld, um ihre Familienpläne zu verwirklichen.
Dank der „Agenda 2010“ mit der meist „Sachgrundlosen Befristung“ sind da also dort auch keine finanziellen Mittel zum Erwerb einer Harley Davidson frei.

parteilooser schrieb um 07:57 Uhr am 10.08.2018:

Haha, schönes Thema um das Sommerloch zu füllen.
Trump rasselt mit den Ketten und die großen Unternehmen drohen ihrerseits mit Abzug. Ich glaube es wird nicht lange so bleiben.
Schön wäre es natürlich, träumen ist schließlich erlaubt.
Aber ohne direkte Autobahnanbindung gibt es womöglich bessere Alternativen für die Jungs aus Milwaukee...