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Paukenschlag in Brandenburg – Fritze Bullmann lässt höherklassige Mannschaften hinter sich

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Sport

Erstellt: 14.09.2020 / 18:02 von nic

Als Debütant in der Mitteldeutschen Steeldartliga und somit auch im Landespokal Mitteldeutschland fieberte der Fritze Bullmann 2018 e.V. seinem ersten offiziellen Wettkampf-Auftritt voller Vorfreude entgegen. Besonders erfreulich war die Nachricht der Ligaleitung, dass der Verein das Heimrecht bekommt. In Gruppe 5 erwartete man den 1. DSC Leipzig II "Dart Lions", Darts District Gotha I und den SSC Weißenfels I. Man hatte es mit höherklassigen Mannschaften zu tun und wusste um die Qualität, welche diese Teams mitbringen.

Der Modus sah vor, dass man gegen jede Mannschaft acht Einzel-Partien und zwei Doppel bestritt. Um 13 Uhr war in der Ambrosius Pinte Anwurf und man bekam es gleich mit dem Regionalligisten SSC Weißenfels I zu tun. Für die Bullmänner starteten Nico Wollweber, Klaus Marquardt, Thomas Brauer und Jan Hischke. Man wusste, dass man sein bestes Spiel gegen Weißenfels abrufen musste, um eine Chance auf den Sieg zu haben. Das gelang teilweise recht gut und so konnte Klaus sein Spiel gewinnen und den ersten Punkt für die Bullmänner holen. Trotz Highlights wie dem 123er Finish und einem 15-Darter von Jan Hischke konnte man keinen weiteren Punkt gegen Weißenfels holen und man verlor am Ende 9:1 gegen den Regionalligisten aus Sachsen-Anhalt. Von nun an hieß es Ruhe bewahren und positiv in die nächsten Begegnungen gegen den 1. DSC Leipzig II "Dart Lions" gehen.

Der Fritze Bullmann startete nun mit Christian Remus an Stelle für Thomas Brauer. Jedoch sollte dieser taktische Kniff vorerst nicht aufgehen und Christian Remus verlor sein Spiel mit 3:1 gegen einen stark aufspielenden Leipziger Nachwuchsdarter. Runde 1 brachte am Ende ein Unentschieden hervor und man musste nun dringend Punkten. Zur zweiten Runde wechselte man Thomas Brauer wieder ein, welcher ein enges Spiel für sich entscheiden konnte und damit den nächsten Punkt sicherte. Davon beflügelt spielten die Bullmänner weiter fröhlich auf und bauten ihre Führung auf 5:3 aus. Nun ging es in die Doppel, welche sich aus Klaus Marquardt und dem eingewechselten Jens Placzek sowie Nico Wollweber und Jan Hischke zusammensetzten. Das erste Doppel hielt eine Menge Spannung bereit. Wodurch erst im entscheidenden fünften Leg der Punkt in Brandenburg bleibt.

Im zweiten Doppel gab es keine Probleme für Jan und Nico, was einen schnellen 3:0 Sieg zu Folge hatte. Somit bezwang man den 1. DSC Leipzig II "Dart Lions" mit 7:3 und ging beruhigt ins nächste Spiel, gegen den Landesligisten aus Thüringen. Dort tat sich eine interessante Konstellation auf. Dadurch das Gotha nur 5:5 Unentschieden gegen Leipzig gespielt hat und die Brandenburger gegen Leipzig souverän gewannen, reichte den Bullmännern gegen Gotha nun ein Unentschieden, um in die nächste Pokalrunde einzuziehen. Diesmal startete man mit Max König für Jens Placzek, den man sich für das Doppel warm hielt. Dieses Spiel sollte an Spannung kaum zu überbieten sein, so lag man nach den erste beiden Spielen 0:2 zurück. Besonders das Spiel von Jan gegen den Gothaer Topspieler sollte einige Highlights bereithalten, so gelang Jan ein 14 Darter mit 122 Finish und eine 180, sein Gegner ließ sich aber nicht lumpen und konnten mit einem 18 Darter und Zwei 180ern kontern und so das Spiel denkbar knapp für sich entscheiden. Nun wuchs der Druck auf Nico und Klaus, da man unbedingt in die Zweite Runde wollte. Beide konnten ihre Leistung abrufen und ihre Spieler sicher gewinnen und zum 2:2 ausgleichen. Nach den weiteren Einzeln stand ein 4:4 auf dem Zettel und beide Mannschaften wussten, dass die Entscheidung erst im Doppel fallen wird. Für die Bullmänner reichte ein Sieg, um weiter zu kommen und Gotha brauchte dringend beide Siege. Doch diese Vorstellung der Gothaer, von zwei Siegen, wurde schnell von Jan und Nico beseitigt. Die beiden legten los wie die Feuerwehr und führten schnell mit 2:0 durch zwei 18-dartlegs. Der Sieg der beiden war auch danach nicht mehr gefährdet und man sicherte den 3:1 Endstand und den so wichtigen Punkt. Klaus und Jens hatten es in ihrem Doppel schon schwerer den Sieg holen und konnten dies auch erst im Decider schaffen, den sie lupenrein runter spielten. Dabei verpasste Jens das höchste Finish von 170 denkbar knapp. Damit war die Sensation geschafft und der Außenseiter aus Brandenburg zieht in die nächste Runde des Landespokals Mitteldeutschland ein und setzt mit dieser Leistung ein Ausrufezeichen, auch für die anstehende Liga Saison. In der zweiten Runde treffen die Bullmänner auf den SDC Günthersdorf, BSG Chemie Kahla I, und die Vertretung der WaTu Steelers aus Delitzsch.

„Das wird eine Mammutaufgabe,“ so Nico Wollweber. Und weiter: "Mit Günthersdorf haben wir eine Mannschaft aus der höchsten Spielklasse in unserer Gruppe, auch Kahla und die Watu Steelers sind in Ihren Bundesländern jeweils in der Regionalliga vertreten. Jedoch werden wir bis Januar hart trainieren, um unsere Chance auf das Finalturnier, welches in Dessau stattfindet, zu wahren.“

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Kommentare (1)

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Tim schrieb um 19:03 Uhr am 14.09.2020:

Jan einfach wieder zu krass!