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Ecki´s Lokalklatsch: „Der Feind in meinem Körper“ - Die Corona-Infektion hat nun auch mich erreicht

Lokalklatsch
  • Erstellt: 06.05.2021 / 09:11 Uhr von ek
Liebe Freunde, Leserinnen und Leser von Ecki´s Lokalklatsch, heute habe ich mal eine ganz andere Geschichte für alle. Seit es Corona gibt, habe ich wirklich darauf geachtet es nicht zu bekommen. Jetzt hat es mich trotzdem erwischt und ich befinde mich in Quarantäne. Ein Glück weiß ich, wo ich mir dieses Virus eingefangen habe und dass nach mir die Kette wieder gebrochen wurde. Ich habe mir überlegt, dass es viele interessieren könnte, wie es ist, Corona zu haben und wie der Verlauf sein kann. Gleichzeitig möchte ich Euch ein wenig Mut machen, falls es Euch ebenfalls noch treffen sollte.

Wie habe ich es bekommen?
Obwohl ich immer aufgepasst habe meine Hände zu waschen, zu desinfizieren, Mund- und Nasenschutz zu tragen und Abstand zu halten hat der Virus bei mir angedockt. Tatsächlich kann man noch so sehr aufpassen, am Ende gibt es äußere Umstände die doch zu einer Infektion führen können. So war es dann auch bei mir. Ich habe mich bei meiner Partnerin angesteckt, die ebenfalls in einem 1 zu 1 Kontakt, nicht wissend, angesteckt wurde.

Wie waren die Anzeichen?
Wenn man dann bemerkt, da stimmt etwas nicht, ist es vermutlich schon geschehen! Sofort bekriecht einen etwas Panik und man hört in sich rein. Es wird so viel in den Medien berichtet, dass einem tausend Gedanken durch den Kopf gehen, was jetzt alles passieren könnte. Aber es scheint so, dass die einzelnen Infektionen sehr unterschiedlich verlaufen. Bei mir ging es erst einmal überhaupt nicht richtig los. Noch zwei Tage, nachdem bei meiner Partnerin Gliederschmerzen und Fieber auftraten, hatte ich nur einen leichten Husten und der Schnelltest zeigte immer noch ein negatives Ergebnis. Trotzdem begab ich mich aus Vorsicht zeitgleich mit ihr in Quarantäne. 3 Tage nach ihrem Positivergebnis wurde ebenfalls bei mir Corona mit einem PCR Test positiv nachgewiesen. Jetzt hatte ich Gewissheit!

Was geschah dann?
Ich bekam eine ordentliche Bronchitis! Mit Husten und allem was dazu gehört. Fieber und Gliederschmerzen blieben mir erspart. Diese Bronchitis bekomme ich übrigens immer, wenn ich mich erkälte. Das heißt, schon seit Jahren habe ich damit zu kämpfen und meistens legt sich der Husten dann auf die Stimme. Eines war diesmal jedoch anders. Circa 4 Tage nach den ersten Symptomen verschwand mein Geruchssinn und dann ebenfalls der Geschmack. Das ist nun wirklich nicht schön! Aber angesichts der schweren Fälle die ich auch kenne, ist das auszuhalten. Ebenfalls habe ich mit Erschöpfung zu kämpfen, der Weg vom Bett zur Couch ist schon fast zu weit. Die Tage schwanken, an einem Tag habe ich das Gefühl es geht besser und am nächsten dann wieder nicht. An einem Tag habe ich das Gefühl, dass meine Augen gar nicht aufgehen wollen, da ich starken Druck auf den Oberlidern spüre. Es sind kleine Veränderungen oder Symptome die irgendwie nacheinander auftreten. Nach jetzt, 8 Tagen habe ich das Gefühl, dass die Energie langsam zurückkommt und es wieder aufwärts geht. Ich hoffe, dass mein Gefühl mich nicht täuscht...

Was habe ich gemacht?
Neben der Quarantäne und der zeitweiligen Bettruhe habe ich schon sehr früh damit angefangen Dampfbäder zu machen. Dafür habe ich im Wechsel, ein gutes Salz (kein Salz mit Jod verwenden) und Kamillenblüten verwendet. Am Anfang habe ich bis zu achtmal am Tag inhaliert. Das war sehr anstrengend, hat mir aber bis jetzt sehr gut geholfen.

Das Gesundheitsamt
Also mal ehrlich, wenn einige Menschen hören, dass das Gesundheitsamt sich täglich meldet, bekommt der eine oder andere wohl Panik. Aber dazu besteht überhaupt kein Grund. Diese Kollegen und Kolleginnen und die helfenden Herren der Bundeswehr, machen nur ihre Arbeit. Diese machen sie wirklich sehr gut! Man bekommt jeden Tag einen netten Anruf und beantwortet ein paar Fragen nach dem Befinden. Wie geht es ihnen? Haben sie Fieber oder Atemnot? Ich habe mich wirklich gut informiert, umsorgt und verstanden gefühlt. Leider bekommt man erst zu spät in der Quarantäne einen Brief vom Gesundheitsamt. In dem stehen die Feststellung der Positivtestung, der Quarantänezeitraum und viele weitere Informationen über diese Zeit. Hier wäre es vorteilhaft, wenn diese Information kurz nach Feststellung der Infektion versendet wird. (s. Informationsblatt) Fazit Ich möchte zum Schluss noch einmal darauf hinweisen, dass alles sind meine Erlebnisse und mein eigener Kampf gegen diesen unsichtbaren Feind in meinem Körper. Man kann keine Schablone über eine Infektion mit dem Virus legen. Sollte es zu Atemnot oder schlimmeren Anzeichen kommen (was ich Gott sei Dank nicht hatte) sollte keinen Augenblick gezögert werden, den Arzt zu rufen. In jedem Fall hilft es Ruhe zu bewahren und auf sein eigenes Immunsystem zu vertrauen. In ein paar Tagen werde ich Euch schildern wie der Verlauf weiter ging.
Wenn Ihr noch Fragen habt, klickt Euch auf mein Facebook– Profil (André Eckhardt) ein, stellt eine Freundschaftsanfrage oder stellt Eure Frage direkt. Soweit es mir möglich ist, werde ich gerne Eure Fragen dort beantworten.




 



Tipp: Alle bisherigen Lokalklatsch-Ausgaben gibt es in unserem Archiv: [Klick].

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