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Mit starkem Spiel holte sich die SpG. Lok/Viktoria ihren ersten Saisonsieg

Sport
  • Erstellt: 20.09.2021 / 15:01 Uhr von Michael Schumann
Im Heimspiel gegen BSC Rathenow setzte sich die SpG Lok/Viktoria Brandenburg mit 4:3 durch. Von Beginn an sahen die 80 Zuschauer ein gutklassiges und temporeiches Kreisligaspiel. Ohne großes Abtasten ging es sofort zur Sache. Nach 8 Minuten bekam die Brandenburger Abwehr nach einer Ecke den Ball nicht aus dem Strafraum und Tim Lenz traf aus dem Gewühl heraus zum 0:1 für die Gäste. Nur eine Minute später rollte der nächste Angriff auf die nicht immer sattelfeste Hintermannschaft der Spielgemeinschaft. Diesmal rettete der Innenpfosten das zweite Tor. Die Gastgeber fanden aber nach dieser Angriffswelle wieder zurück in die Spur und spielten mutig nach vorne. Bereits in der 15. Minute fiel der Ausgleich. Stefan Fahlenberg setzte zu einem unwiderstehlichen Solo an, schlug sich bis in den Strafraum durch und schob überlegt zum 1:1 ein.

Die Freude hielt nicht lange an. Nur zwei Minuten später zirkelte Nico Ritter einen Freistoß aus 20 Meter um die scheinbar schlecht stehende Mauer zur erneuten Gästeführung. Die Spielgemeinschaft ließ sich nicht beirren und zeigte weiter gute Spielzüge. In der 25. Minute wurden die Bemühungen erneut belohnt. Stephan Skorsetz flankte auf Erik Glatzer, der einen Haken schlug und im Fallen das Leder über den Torwart zum Ausgleich hob. In der Folgezeit blieb es ein Spiel auf hohem Niveau mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Vor allem Marvin Böhm, im Tor der Rathenower, zeichnete sich immer wieder mit tollen Paraden aus. So in der 34. Minute, als er einen guten Schuss von Lucas Zygowski um den Pfosten lenkte. Beide Hintermannschaften wirkten nicht immer sattelfest und so ergaben sich fortlaufend gute Möglichkeiten. In der 39. Minute gab es mal wieder einen unnötigen Ballverlust der Brandenburger, so dass Tim Lenz allein auf Alex Ziem zulief, der aber das Leder zur Ecke lenken konnte. Kurz danach war Pause in einem tollen Fußballspiel.

Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte führte ein Fehler von Alex Ziem zum 2:3 für den BSC. Ein schwacher Pass zu Eugen Klassen fing der gerade eingewechselte Sandro Groß ab, lief allein auf das Tor zu und schob zur erneuten Gästeführung ein. Gegen die Moral der Spielgemeinschaft war aber heute kein Kraut gewachsen. Erneut drängte die SpG sofort auf den Ausgleich, der auch nicht lange auf sich warten ließ. Fünf Minuten nach dem Rückstand kombinierte sich Erik Glatzer mit feinen Doppelpässen mit Christopher Focke bis in den Strafraum, wo er nur noch den Torwart vor sich hatte und der Stürmer auch diesen überwinden konnte zum 3:3. Drei Minuten nach dem Ausgleich setzte wieder Stefan Fahlenberg zu einem starken Solo über die linke Seite an, zog dann aus 8 Metern ab und traf die Unterlatte. Eugen Klassen brauchte den Abpraller nur noch über die Linie drücken, traf aber das Leder nicht richtig und der Ball trudelte neben das Tor ins Aus. In der 63. Minute machte es Eugen Klassen aber besser. Stefan Skorsetz schlug einen langen Ball in den Lauf von Klassen, der dann nur noch den Torwart vor sich hatte und die Kugel an dem Schlussmann vorbei zur ersten Führung der SpG und dem 4:3 einschob. Der BSC wurde nun wieder aktiver und drängte die Brandenburger weit in die eigene Hälfte. In der 74. Minute konnte Alex Ziem eine Flanke nicht festhalten und der Ball landete bei Tobias Metz, dessen Schuss knapp am leeren Tor vorbeiflog. Lok/Viktoria verteidigte mit viel Leidenschaft die knappe Führung und konterte. Die letzte große Möglichkeit für die Gäste hatte erneut Tobias Metz.
 
 Die Brandenburger bekamen die Kugel mal wieder nicht aus dem Strafraum, so dass der Rathenower aus 12 Metern frei zum Schuss kam. Auch hier strich der Ball nur hauchdünn am linken Pfosten vorbei. In den letzten Minuten holten die Gäste die Brechstange raus, beraubten sich damit aber ihrer Spielstärke. Die aufopferungsvoll kämpfende Heimelf ließ auch in der fünfminütigen Nachspielzeit keine Chancen mehr zu. Am Ende war der Jubel über den ersten Saisonsieg groß. 
 
Es war ein verdienter Sieg gegen gut spielende Rathenower.
Die SpG Lok/Viktoria spielte mit: Alexander Ziem, Danny Pfeiffer, Lucas Zygowski, Enrico Krause, Stefan Skorsetz, Matthias Herbeck, Florian Wegner ( 71.Hashim Karisa Kazungu), Christopher Focke, Stefan Fahlenberg, Eugen Klassen, Erik Glatzer

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