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Leserbrief: Freiwillige Feuerwehren der Stadt sind zuverlässiger Bestandteil der Gefahrenabwehr! / Brandenburger Ortswehrführer ziehen Bilanz.

Leserbriefe
  • Erstellt: 16.11.2021 / 08:01 Uhr von Daniel Bucko
In einer aktuellen Beratung am 15.11. blicken die Ortswehrführer und ihr Sprecher zurück auf Erreichtes und auf Aufgaben für die Zukunft. Die 9 Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Brandenburg sind insgesamt gut aufgestellt und leistungsfähiger Bestandteil der Feuerwehr Brandenburg, auch über die Anforderungen der Gefahrenabwehr hinaus. Im Sommer erst wurden Teileinheiten auch in den Katastropheneinsatz in Rheinland-Pfalz entsendet und eingesetzt. In den Jahren zuvor konnten Teileinheiten zu Waldbrandeinsätzen im Umland entsendet werden.

Im Alltag unterstützen die freiwilligen Feuerwehren bei Brand- und Hilfeleistungseinsätzen zuverlässig bzw. erledigen die Aufgaben selbständig.

In Ausstattung und Einsatztechnik wurde in den letzten Jahren viel investiert und auch die Planung der nächsten Jahre sieht hier weitere Investitionen vor. Während die Arbeit der Kameraden unentgeltlich geleistet wird, ist es wichtig, die Leistungsfähigkeit der Technik und Ausstattung immer wieder zu beurteilen und notwendige Investitionen im Haushaltsplan der Stadt einzubringen. Nicht alles Notwendige kann dabei immer gleich umgesetzt werden, aber es gibt langfristig einen Plan und das ist wichtig. Die auf der gemeinsamen Jahreshauptversammlung 2020 im Rathaus angesprochenen dringenden Themen wurden mittlerweile gut vorangetrieben. Noch Ende 2020 wurden die Atemschutzgeräteträger und damit die im Einsatz am meisten zu schützenden Einsatzkräfte der Freiwilligen Wehren mit der neuen Schutzbekleidung ausgestattet. Weitere Schutzbekleidung wurde in die Haushaltsplanung der Folgejahre aufgenommen. Ende 2021 werden voraussichtlich die Wehren Plaue, Kirchmöser und Brandenburg nahezu vollständig mit der neuen Schutzbekleidung ausgestattet sein. Die übrigen Wehren folgen in den Folgejahren.

Die Wehren wurden noch 2020 mit neuer Rechnertechnik in Form von Laptops und einer gemeinsamen Cloud ausgestattet. In der Zukunft gilt es hier, die digitale Arbeit weiter auszubauen und zu vereinfachen, um Verwaltungsaufwand zu reduzieren.

Für die Jugendwehren in den Freiwilligen Feuerwehren konnte neue Bekleidung beschafft werden und wird zukünftig in der Haushaltsplanung berücksichtigt.

Die FF-Kirchmöser konnte ihr Löschgruppenfahrzeug (LF8) durch ein neues Löschgruppenfahrzeug (LF10) ersetzen.

Die Ortsfeuerwehr Mahlenzien konnte ihr Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF-W) durch ein zwar gebrauchtes aber technisch aufgewertetes LF8 ersetzen. Zusätzlich erhielt die Wehr einen Mannschaftstransportwagen. Ein Tanklöschfahrzeug ist in Planung, welches dann endgültig das gebrauchte Fahrzeug ablöst. Die FF-Klein Kreutz verfügt nun über ein Feuerwehrboot und rückt bei Gefahreinsätzen auf dem Wasser mit aus.

Das kontinuierliche Ersetzen von Einsatzfahrzeugen und Schutzbekleidung muss Bestandteil der Haushaltsplanung der Folgejahre bleiben, um hier nicht in einen Investitionsstau zu kommen, das würde andernfalls schnell Einsatzfähigkeiten gefährden. Aktuelle Preissteigerungen müssen umsetzbar sein.

Auch wenn Baukosten aktuell ins Unermessliche zu steigen drohen, muss ein Weg gefunden werden, um in naher Zukunft die Gerätehaussituation in Kirchmöser und Wust auf einen besseren, zeitgemäßen Stand zu heben. Erste Planungen hierzu gibt es.

Covid bedingte Ausfälle in der Ausbildung müssen in naher Zukunft wieder aufgeholt werden. Wichtigster Lehrgang ist hier die Ausbildung weiterer Kameraden zu Atemschutzgeräteträgern. Auch wenn die Stadt Brandenburg mittlerweile über eine personell gut aufgestellte Berufsfeuerwehr verfügt, wird auch zukünftig die Vielzahl der Aufgaben im Brand- und Katastrophenschutz nicht ohne die Freiwilligen Feuerwehren zu lösen sein. Deshalb muss weiterhin viel Energie in die Gewinnung von neuen Einsatzkräften investiert werden. Gefragt sind zu jeder Zeit volljährige BrandenburgerInnen, die körperlich uneingeschränkt sind und sich vorstellen können, Aufgaben in einer Freiwilligen Feuerwehr zu übernehmen. Interessierte können sich an feuerwehr@stadt-brandenburg.de wenden oder auch die Social media Seiten der einzelnen Wehren zur Kontaktaufnahme nutzen.

Die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Brandenburg an der Havel


Bitte beachten: Meldungen in der Rubrik "Leserbriefe" geben nicht die Meinung der Redaktion wieder, sie sind ein persönlicher Text des jeweiligen Verfassers. Einsendungen sind unter [info@meetingpoint-brandenburg.de] mö:glich.

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Kommentare

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    Einfachdanke schrieb um 15:07 Uhr am 17.11.2021:
    Mal ganz ehrlich. So lange wie in Deutschland nicht's bewiesen ist und es von offizieller Stelle kommt gilt jeder so lange als unschuldig bis die Schuld bewiesen ist. Was in den Medien abgeht ist ziemlich grenzwertig. Solche Aussagen erfüllen bereits den Tatbestand der üblen Nachrede. Bevor man jemanden vorverurteilt sollte man die internen und externen Ermittlungen abwarten. Fakt ist auch das sowohl die freiwilligen Feuerwehren und die Berufsfeuerwehr für die Stadt und das Umland sehr hervorragende Arbeit leistet und das viel mehr in den Medien veröffentlicht werden sollte als solche, bis jetzt, haltlosen Mutmaßungen.
    •  
      danke euch schrieb um 16:21 Uhr am 16.11.2021:
      In diesem Artikel geht es in keinster Weise um den Fachbereichsleiter, sondern rein um die Einsatzbereitschaft und Aufopferung der ehrenamtlichen Kräfte für die Sicherheit der Brandenburger Bürger. Ich bin sehr dankbar für die Unterstützung, denn ohne diese Menschen wäre einiges nicht möglich. Dies sollte anderen, welche sich nur auf dem Rücken von diesem Luxus ausruhen bewusst werden und sich auch mal überlegen, ob man dies als selbstverständlich hinnimmt oder selbst die Initiative ergreift und die Freiwillige Feuerwehr unterstützt.

      Danke an alle Ehrenamtler !
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        basti schrieb um 14:19 Uhr am 16.11.2021:
        @BF
        Frag doch mal die Kollegen mit dem Lei(d)tstellenbaum, was sie davon halten. Oder die vom RD, oder oder oder.... klar muss nicht alles öffentlich ausdiskutiert werden, aber vom OB hätte ich hier mehr erwartet. Wenn nichts dran ist (was nach dem RPA Bericht merkwürdig scheint), ist das gut. Wenn doch, gehört der Leiter dort aus den aktiven Entscheidungen herausgenommen, bis alles geklärt ist. Zu seinem Schutz und zum Schutz der Mitarbeiter. Wie will er eine Entscheidung nach draußen treffen oder vertreten, wenn dieses Geschmäckle besteht? Am Ende auch ein Eigentor für Steffen Scheller. Ist nichts dran, hat er alles richtig gemacht. Ist was dran, steht er als schwache Führungskraft da.
        •  
          BF schrieb um 13:52 Uhr am 16.11.2021:
          Außenstehende sollten mal diese Kommentare über den Chef lassen
          Es ist nichts bewiesen bis jetzt und solange sollte man die Hetzjagden und Kommentare unterlassen
          •  
            Dlklient schrieb um 10:03 Uhr am 16.11.2021:
            Ist das ein Versuch vom Korruptionsskandal des hiesigen Feuerwehrchefs ab zu lenken?
            •  
              Leser schrieb um 09:06 Uhr am 16.11.2021:
              In vielen Situationen sieht man doch immer wieder, welch hohen Stellenwert dieses Ehrenamt in unserer Gesellschaft einnimmt.
              Egal ob Tag oder Nacht, an Feiertagen und Wochenenden stellen die Feuerwehrfrauen- und Männer ihre Arbeit an erster Stelle.
              Oftmals kümmern sie sich nebenbei noch um die Ausbildung des Nachwuchses der Jugendfeuerwehr.
              Ihnen alles gebührt ein großes Dankeschön!
              Es ist schön, dass es euch gibt!!!