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SV 63 Handballer verschenken Sieg/Gegen Chemie Guben 29:30 verloren

Sport
  • Erstellt: 18.01.2022 / 07:01 Uhr von rb
Immer noch in der Hinrunde befinden sich die Handball-Männer des SV 63. Am Sonntagnachmittag hatten sie mit dem SV Chemie Guben 1990 eigentlich einen Gegner zu Gast, gegen den ein Sieg Pflicht und keine so schwere Aufgabe sein sollte. Am Ende kam es aber anders und die Gubener feierten nach dem Siegtreffer in letzter Sekunde zum 30:29 gegen den SV 63 ausgelassen.

Schon in den ersten Minuten zeigten die Brandenburger ihren Gästen auf, wo es langgehen sollte. Bereits nach kurzer Zeit stand es 7:2 und der Vorsprung hielt sich immer etwa in diesem Bereich. Doch bereits Ende der 8. Minute zeichnete sich ab, dass die Gäste von einen größeren Rückstand nicht beeindruckt sind. So spielte sich Guben in den nächsten Minuten auf 9:5 heran. Da hieß es wach werden und die Brandenburger zogen auch wieder an. Die Havelstädter stellten wieder einen guten Abstand her, der aber keinesfalls ein Ruhekissen war. Immerhin verwandelten die Gubener in der ersten Halbzeit zwei der drei gegebenen 7-Meter. So stand es aber für den SV 63 zur Pause 18:12.

Nach der Pause musste der SV 63 schnell einen verschossenen 7-Meter verkraften. Im Gegenzug konnte sich Guben herantasten. Den nächsten 7-Meter in der 39. Minute vergaben die Brandenburger wieder. Inzwischen zeigte die Anzeigentafel einen Spielstand von 20:16 an. Und Guben blieb dran, machte zwei weitere Tore. Im Gegenzug verschossen die Brandenburger einen weiteren 7-Meter, bis Max Schößler dann eine Minute später endlich beim 7-Meter treffen konnte.
Jetzt schienen die Brandenburger wieder aufzuwachen und legten mit vier weiteren Toren nach.
 
Doch ein inzwischen erkämpfter 3-Tore-Vorsprung reduzierte sich schnell auf nur zwei Tore. Und Guben blieb dran. Ein 7-Meter für die Gäste in der 57. Minute brachte dann den Ausgleich zum 27:27. Jetzt wurde es eng und die Vorteile lagen mehr und mehr bei den Gästen. Ein vergebener Treffer beim letzten SV-Angriff ließ noch Hoffnung auf ein Remis aufkommen, aber der Konter der Gäste Sekunde vor der Schlusssirene saß und sie gewannen.

„Wir müssen zur Halbzeit mindestens mit acht Toren Vorsprung in die Kabine gehen. Die zweite Halbzeit ging komplett daneben. Das war teilweise auch zu überheblich,“ so Trainer Sven Schößler nach dem Spiel. In der Kabine hatte er sein Team noch genau davor gewarnt. „War die erste Hälfte im Großen und Ganzen gut, so war die zweite Hälfte enttäuschend und wir haben sang- und klanglos verloren,“ legte Schößler höchst enttäuscht nach. Die besten Torschützen waren Leroy Fleischer mit sieben sowie Max Schößler und Nick Stenzel mit jeweils sechs Toren.

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